Erfahren Sie hier, welche Hausmittel dabei helfen können, die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu senken.

Digital Desk: Lukas Böhl (lbö)

Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung ist meist auf ein falsches Lüft- und Heizverhalten zurückzuführen. In manchen Fällen sind aber auch bauliche Mängel dafür verantwortlich. Die Hausmittel, die wir in diesem Artikel vorstellen, können zwar kurzfristig helfen, die Feuchtigkeit in einem Raum zu senken, sie sind aber keine Dauerlösung. Effektive Tipps, um die Luftfeuchtigkeit nachhaltig zu senken, finden Sie zum Beispiel in unserem Ratgeber „Luftfeuchtigkeit senken“.

Die 3 besten Hausmittel gegen Feuchtigkeit

1. Katzenstreu als Entfeuchter

Katzenstreu ist ein hervorragendes Absorptionsmittel, das nicht nur Katzenurin aufsaugen kann, sondern auch überschüssige Feuchtigkeit in der Wohnung. Verteilen Sie einige Schüsseln mit Katzenstreu an verschiedenen Stellen im Raum. Tauschen Sie das Katzenstreu spätestens gegen frisches aus, wenn es fühlbar nass ist.

2. Luftfeuchtigkeit mit Salz senken

Auch mit Salz können Sie die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung bekämpfen. Das Salz wird auf mehrere Gefäße verteilt, die dann im Raum an verschiedenen Punkten platziert werden. So kann das Salz die Feuchtigkeit aus der Luft ziehen. Ist es durchfeuchtet, sollten Sie es ersetzen.

3. Reis hilft bei zu hoher Luftfeuchtigkeit

Trockener Reis zieht Feuchtigkeit aus der Luft, wenn Sie diesen offen in Schüsseln im Raum verteilen. Nachdem der Reis als Entfeuchter benutzt wurde, sollte er aber nicht mehr verzehrt werden.

Wie gut sind die Hausmittel zum Entfeuchten?

Wie bereits erwähnt, sind Hausmittel keine Dauerlösung. Zudem ist es Lebensmittelverschwendung, Salz oder Reis in größeren Mengen zur Entfeuchtung der Wohnung zu benutzen. Besser ist es, auf Entfeuchtungsgranulat oder Entfeuchtungsgeräte zu setzen. Diese sind weitaus effizienter als die oben genannten Hausmittel. Davon abgesehen muss bei überschüssiger Feuchtigkeit immer die Ursache behoben werden. Hierzu ist entweder „richtiges Lüften“ und „richtiges Heizen“ notwendig. Oder aber Sie müssen einen Fachmann zu Rate ziehen, der die Ursache für die Feuchtigkeit ausfindig macht. Das Umweltbundesamt gibt an, dass die Feuchtigkeit unter anderem durch Rohrbrüche, undichte Stellen oder Wärmebrücken verursacht werden könnte. Als Laie ist es in solchen Fällen meist nicht möglich, selbst zu handeln. Unter keinen Umständen sollten Sie das Problem ignorieren. Ansonsten steigt mit jedem Tag das Schimmelrisiko.