Musical in Stuttgart „Sister Act“ im Discofieber

Von Caroline Leibfritz 

Neue Darsteller, ein schnelleres Spieltempo, ein zugespitzter Konflikt und zwei neue Songs – das erwartet die Besucher der neuen Stuttgarter Inszenierung des Musicals „Sister Act“.

Demnächst erobern die Nonnen die Musicalbühne. Welche Musicals bereits in Stuttgart zu sehen waren zeigt die Bilderstrecke. Foto: Stage Entertainment 14 Bilder
Demnächst erobern die Nonnen die Musicalbühne. Welche Musicals bereits in Stuttgart zu sehen waren zeigt die Bilderstrecke. Foto: Stage Entertainment

Stuttgart - Neue Darsteller, ein schnelleres Spieltempo, ein zugespitzter Konflikt und zwei neue Songs – das erwartet die Besucher der Stuttgarter Inszenierung des Musicals „Sister Act“. Derzeit läuft die Show in einer anderen Fassung noch in Hamburg, vom 9. Dezember an ist sie im SI-Centrum zu sehen. Die Hauptrolle der Deloris van Cartier wird, wie berichtet, die 34-jährige Zodwa Selele übernehmen, die in den vergangenen zwei Jahren bereits in der Hamburger Inszenierung auf der Bühne des Nonnenmusicals stand. Dies bestätigte der Sprecher des Veranstalters Stage Entertainment, Stephan Jaekel, jetzt bei einem Pressetermin in Hamburg.Dabei konnte sich Zodwa Selele aufgrund einer Kehlkopfentzündung nicht selbst vorstellen. Selele ist Absolventin der Hamburger Joop van den Ende Academy, der Darstellerschmiede von Stage Entertainment. Neben ihr wird in Stuttgart noch eine weitere frischgebackene Akademie-Absolventin auf der „Sister Act“-Bühne stehen: Madeleine Lauw schlüpft in der Rolle der Novizin Mary Robert. „Es ist schön, dass die Arbeit der Academy anfängt, Früchte zu tragen“, so der Castingdirektor von „Sister Act“, Ralf Schädler. „Denn es ist gar nicht so einfach, im deutschsprachigen Raum die passenden Leute mit der richtigen Qualifikation zu finden.“

Strenge Mutter Oberin

Doch nicht nur junge Talente sind mit von der Partie. Karin Schröder, die in „Ich war noch niemals in New York“ die Rolle der Maria Wartberg spielte, wird in „Sister Act“ die strenge Mutter Oberin mimen.

Neben den neuen Rollenbesetzungen soll es in Stuttgart auch inhaltliche Veränderungen im Vergleich zur Hamburger Show geben. So soll der erste Akt laut der Produzentin Simone Linhof „mehr Tempo“ bekommen, so dass die Nachtclubsängerin Deloris van Cartier früher ins Kloster eintritt, in dem sie Schutz vor Verbrechern sucht. Auch der Beginn des zweiten Akts werde abgewandelt. Außerdem gebe es in Stuttgart je einen zusätzlichen Song der Mutter Oberin und des Ensembles.Neben „Sister Act“, das von Hollywoodstar Whoopi Goldberg mitproduziert wurde, wird im SI-Centrum vom 14. Februar 2013 an auch wieder die Abba-Show „Mamma mia“ gezeigt. Wenn sich für beide Stücke im Herbst 2013 zum letzten Mal der Vorhang hebt, will Stage Entertainment zwei neue Stücke auf die Bühne bringen – voraussichtlich eine Deutschland-Premiere sowie ein Musical, das bereits erfolgreich in Hamburg gespielt wurde. Bei Letzterem könnte es sich um die Boxergeschichte „Rocky“ handeln, die im November Weltpremiere in Hamburg feiert. Welche beiden Musicals es aber letztlich sein werden, wollten die Veranstalter nicht verraten.

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