Nach Brücken-Einsturz in Genua Aufräumarbeiten müssen unterbrochen werden

Von red/ AFP 

Aus Sicherheitsgründen stoppt die Feuerwehr die Aufräumarbeiten an der Morandi-Autobahnbrücke. Anwohner haben in der Nacht ein verdächtiges Knacken am noch stehenden Teil der Brücke gehört.

Die Brücke in Genua stürzte ein. 43 Menschen kamen dabei ums Leben. Foto: ANSA/AP 11 Bilder
Die Brücke in Genua stürzte ein. 43 Menschen kamen dabei ums Leben. Foto: ANSA/AP

Rom - Wegen verdächtiger Geräusche an einem noch stehenden Teil der Unglücksbrücke in Genua sind die Aufräumarbeiten unterbrochen worden. In der Nacht zum Montag hätten Anwohner ein Knacksen vernommen, berichteten italienische Medien.

Daher habe die Feuerwehr die Aufräumarbeiten aus Sicherheitsgründen gestoppt. Die Polizei wachte am Montag verstärkt darüber, dass niemand den abgesperrten Bereich an der Brücke betrat. Niemand durfte die Absperrungen passieren - auch nicht Bewohner der evakuierten Häuser an der Brücke, die persönliche Dinge aus ihren Wohnungen holen wollten. Die Untersuchungen über die Ursache des Brückeneinsturzes gingen am Unglücksort weiter.

43 Menschen kamen bei dem Brücken-Einsturz ums Leben

Der Leiter der vom Verkehrsministerium eingesetzten Untersuchungskommission, Roberto Ferrazza, sagte, der Einsturz sei vermutlich durch eine „Serie verschiedener Faktoren“ geschehen. Was „diese Dynamik“ in Gang setzte, sei aber noch unklar. Am Dienstag vergangener Woche war in Genua ein Abschnitt der Morandi-Autobahnbrücke eingestürzt. Zahlreiche Autos stürzten in die Tiefe. 43 Menschen kamen durch das Unglück ums Leben.




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