Stuttgart Neuer Blitzer an der Weinsteige

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Die Reihe der Blitzer an der Neuen Weinsteige ist wieder komplett: Das Gerät, das vor der scharfen Rechtskurve stadtauswärts steht, wurde ersetzt. Statt des alten Starenkastens steht dort nun eine moderne Lasersäule.

An der Neuen Weinsteige steht wieder eine Lasersäule. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski
An der Neuen Weinsteige steht wieder eine Lasersäule. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Die Reihe der Blitzer an der Neuen Weinsteige ist wieder komplett: Das Gerät, das etwa auf Höhe der Hausnummer 145 stadtauswärts steht, wurde ersetzt. Statt des alten Starenkastens, der mit einer Schleife im Boden funktionierte, steht dort nun eine moderne Blitzersäule, die voraussichtlich am Montag oder Dienstag in Betrieb gehen soll. Autofahrer kennen das Modell unter anderem von der Cannstatter Straße, der Theodor-Heuss-Straße und dem Schattenring.

Die Lasersäule kommt ohne Messschleife im Asphalt aus

Das alte Gerät war defekt und musste ersetzt werden. Dafür hätte man auch die Straße aufreißen und die Schleife erneuern müssen. Das hätte mit etwa 20.000 Euro zu Buche geschlagen, verrät Joachim Elser, der Leiter der Verkehrsüberwachung. Was die neue Säule gekostet hat, dürfe er nicht verraten. Nur so viel: „Es hat unwesentlich mehr gekostet, das Gerät auszutauschen.“ Außerdem habe der Ersatz mit einer Lasersäule den Vorteil, dass man die Straße nicht habe aufreißen müssen. Das hätte an der Neuen Weinsteige Verkehrsbehinderungen mit sich gebracht. „Und mit der Lasersäule müssen wir nie wieder in den Belag eingreifen“, nennt Elser einen Vorteil der Umstellung auf die neue Technik.

Etwa 300 Verstöße pro Monat an dieser Stelle

Der Blitzer gehört nicht zu den Geräten, welche in der Statistik der Verkehrsüberwachung weit vorne liegen. Etwa 300 Tempoüberschreitungen im Monat würde er erfassen, rund 3500 pro Jahr. „Er ist für die Verkehrssicherheit sehr wichtig“, betont Elser. Die Autofahrer sollen vor der scharfen Rechtskurve der Neuen Weinsteige den Fuß vom Gas nehmen. Ursprünglich sei an dieser Stelle ein Blitzer zur Entschärfung eines Unfallschwerpunkts eingerichtet worden. Wesentlich häufiger löse das Gerät weiter oben aus, der etwa beim Haus des Gartenbaus steht: „Der blitzt 2500 mal im Monat.“ Das sind 30.000 Auslöser im Jahr, und damit noch weit weniger als die Anlage am Schattenring, die nach wie vor etwa 70.000 mal im Jahr Tempoüberschreitungen dokumentiert.

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