Parkrun in Esslingen Gemeinsamer Frühsport am Neckar entlang

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Esslingen zählt jetzt zu den Parkrun-Städten. Bei der Premiere am Samstag lief alles rund.

Frohen Mutes sind die Läufer am Samstag um 9 Uhr gestartet. Foto: Horst Rudel
Frohen Mutes sind die Läufer am Samstag um 9 Uhr gestartet. Foto: Horst Rudel

Esslingen - Es hat alles super geklappt, es war richtig schön, alle glücklich, ein Riesenerfolg.“ Der Parkrun-Organisator Christopher Greenaway zieht ein rundum positives Fazit. Rund 40 Läuferinnen und Läufer sind beim ersten Esslinger Parkrun am Samstagvormittag an den Start gegangen, um gemeinsam die fünf Kilometer lange Strecke entlang des Neckars zu absolvieren. Unter den Läufern befand sich auch der Esslinger Oberbürgermeister Jürgen Zieger.

Nach dem Lauf gibt es erst einmal ein ordentliches Frühstück

Das Besondere am Parkrun ist, dass nicht der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund steht, sondern das Gemeinschaftserlebnis zählt. Jeder ist willkommen, Frauen, Männer, Kinder – egal welchen Alters. Auch Walker können beim Parkrun mitmachen. Das Zwanglose und Gesellige stehen eindeutig im Vordergrund. Deshalb sind nach dem Run noch rund 30 Läuferinnen und Läufer zusammen ins Café beim Tierpark Nymphaea auf der Neckarinsel gegangen und haben dort gefrühstückt.

Die Parkrun-Bewegung kommt ursprünglich aus England und ist dort sehr populär. Auch in Deutschland fassen die Läufe Fuß und verbreiten sich in immer mehr Städten. Bei der Premiere in Esslingen waren auch Teilnehmer aus anderen Kommunen dabei, beispielsweise aus Stuttgart, wo es im Kräherwald seit rund einem Jahr eine Parkrun-Strecke gibt. Am Neckar entlang gelaufen ist am Samstag auch eine Delegation aus Schwäbisch Hall. Am Kocher gibt es derzeit ebenfalls Bemühungen, einen Parkrun auf die Beine zu stellen.

Jeden Samstag um 9 Uhr wird gelaufen

Nach der erfolgreichen Premiere hofft Christopher Greenaway nun, dass sich der Parkrun in Esslingen fest etabliert. Jeden Samstag um 9 Uhr soll gelaufen werden. Befürchtungen, dass sich am Neckar Läufer, Fahrradfahrer und Fußgänger in die Quere kommen könnten, haben sich erst einmal nicht bestätigt. Christopher Greenaway zufolge haben sich einzeln laufende Jogger begeistert gezeigt und signalisiert, dass sie sich beim nächsten Mal in die Gruppe einklinken möchten. Die Stadt will nach einer Testphase von circa einem halben Jahr bewerten, ob sich die Streckenführung am Neckar bewährt hat.