Regionalverbände im Südwesten Bopp fordert regionale Sicht

Thomas Bopp (auf dem Bild im Gespräch mit Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel) bleibt Vorsitzender der zwölf Regionalverbände Baden-Württembergs. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Thomas Bopp (auf dem Bild im Gespräch mit Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel) bleibt Vorsitzender der zwölf Regionalverbände Baden-Württembergs. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Nach seiner Wiederwahl zum Stuttgarter Regionalpräsidenten im September 2019 bleibt Thomas Bopp auch Vorsitzender der zwölf Regionalverbände in Baden-Württemberg. Und was hat er vor?

Lokales: Thomas Durchdenwald (dud)
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Stuttgart - Der Stuttgarter Regionalpräsident Thomas Bopp bleibt auch Vorsitzender der zwölf Regionalverbände Baden-Württembergs. Der CDU-Politiker und Architekt wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Bopp hatte sich im September bei der Wahl zum Regionalpräsidenten gegen den Grünen-Kandidaten André Reichel durchgesetzt und wurden damit als ehrenamtlicher Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart und der Regionalversammlung wiedergewählt.

Probleme nur regional lösbar

Bopp betonte, dass die regionale Sicht bei der Lösung vieler Themen auch auf Landesebene immer wichtiger werde. So seien einzelne Städte und Gemeinden bei der Bereitstellung von Wohnraum, der Bewältigung des Technologiewandels in der Wirtschaft, der Mobilitätswende, Antworten zum Klimawandel und bei der Beschleunigung von Infrastrukturmaßnahmen zunehmend überfordert. Es bedürfe deshalb der Stärkung der regionalen Zusammenarbeit, zugeschnitten auf die jeweiligen Besonderheiten der zwölf Regionen in Baden-Württemberg. „Dieser Aufgabe möchte ich mich in den nächsten Jahren verstärkt widmen“, sagte Bopp.

Zwölf Regionen im Land

Neben der Region Stuttgart, die wegen der Direktwahl der Regionalversammlung eine Sonderstellung einnimmt, gibt es in Baden-Württemberg die Regionen Bodensee-Oberschwaben (Sitz: Ravensburg), Donau-Iller (Ulm), Heilbronn-Franken, Hochrhein-Bodensee (Waldshut-Tiengen), Mittlerer Oberrhein (Karlsruhe), Neckar-Alb (Mössingen), Nordschwarzwald (Pforzheim), Ostwürttemberg (Schwäbisch Gmünd), Rhein-Neckar (Mannheim), Schwarzwald-Baar-Heuberg (Villingen-Schwenningen) und Südlicher Oberrhein (Freiburg). Sie haben vor allem Kompetenzen im Planungsrecht. Zum stellvertretenden Vorsitzenden der zwölf Verbände wurde ebenfalls einstimmig der Vorsitzende der Regional Neckar-Alb, Eugen Höschele, gewählt.




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