Schauspiel Stuttgart Corona verhindert Robin-Hood-Vorstellungen

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Die Pandemie regiert weiter den Spielplan: Weil die zu Wochenbeginn ausgerufene dritte Pandemiestufe alle außerunterrichtlichen Veranstaltungen untersagt, fallen im Schauspielhaus alle Schulvorstellungen von „Robin Hood“ aus.

Keine Schulvorstellung mit Robin Hood in Stuttgart– hier spielt  Errol Flynn den Rächer der Enterbten im Jahr 1938. Foto: picture alliance / dpa-Bildfunk
Keine Schulvorstellung mit Robin Hood in Stuttgart– hier spielt Errol Flynn den Rächer der Enterbten im Jahr 1938. Foto: picture alliance / dpa-Bildfunk

Stuttgart - Trotz aller Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen regiert die Pandemie weiterhin das Programm des Stuttgarter Schauspiels. Die für den 23. November sowie für den 15. bis 18. und 21. Dezember jeweils vormittags um 9 Uhr und 11.30 Uhr geplanten Schulvorstellungen des Jugendstücks „Robin Hood“ werden abgesagt. Grund für die Streichung von insgesamt elf Vorstellungen – die zwölfte wird am 23. November abends als Familienvorstellung gezeigt – ist die seit dem 15. Oktober geltende Corona-Verordnung für Schulen. Sie untersagt in der Pandemiestufe 3 alle außerunterrichtlichen Veranstaltungen. Darunter fallen auch Theaterbesuche während der Unterrichtszeit. Die Pandemiestufe 3 gilt in Stuttgart seit dieser Woche.

Statt Robin Hood die alte Dame

Die Premiere von „Robin Hood“ in der Regie von Corinna von Rad findet aber wie geplant am Sonntag, 22. November, um 16 Uhr statt. Die durch die ausfallenden Schulvorstellungen nun frei werdenden Bühnenkapazitäten nutzt das Schauspiel, um Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ im Dezember häufiger zu zeigen als ursprünglich geplant. Der Vorverkauf für Kosminskis mit einem klugen Konzept überraschende, sehr sehenswerte Inszenierung mit Evgenia Dodina in der Titelrolle beginnt am 15. November.




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