Schweiz als Vorbild Keine Angst vor leeren Bussen

Eine Haltestelle ist nur sinnvoll, wenn dort auch regelmäßig ein Bus fährt. Foto: Leif Piechowski/Leif Piechowski
Eine Haltestelle ist nur sinnvoll, wenn dort auch regelmäßig ein Bus fährt. Foto: Leif Piechowski/Leif Piechowski

Das Verkehrsministerium hat den Öffentlichen Nahverkehr in Baden-Württemberg mit dem Angebot in den Nachbarländern vergleichen lassen. Das Ergebnis: Wer mehr Fahrten anbietet, erreicht auch mehr Fahrgäste und drängt automatisch das Auto zurück.

Politik/ Baden-Württemberg: Eberhard Wein (kew)

Stuttgart - Was die Einwohnerzahl angeht, ist Stuttgart um fast die Hälfte größer als Zürich. Beim Nahverkehrsangebot bewegt sich die baden-württembergische Landeshauptstadt aber gerade mal auf dem Niveau von Winterthur. Das ist eines der Ergebnisse eines großen Nahverkehrsvergleichs, den der Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) bei der Beratungsfirma Civity Management Consultant (CMC) in Auftrag gegeben hat. Demnach liegt das Fahrtenangebot trotz leicht geringerer Siedlungsdichte im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) um 40 Prozent höher als in der Region Stuttgart.

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