Sportsfreund des Tages Jesus Corona – oder Zufälle gibt’s, die gibt’s gar nicht

Von Jürgen Frey 

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich absurdes, seltsames und lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: Jesus Corona.

Jesus Corona (li.): Ausgerechnet der Mexikaner trifft nach dem Lockdown als erster Spieler für den FC Porto. Foto: AFP/Jose Coelho
Jesus Corona (li.): Ausgerechnet der Mexikaner trifft nach dem Lockdown als erster Spieler für den FC Porto. Foto: AFP/Jose Coelho

Stuttgart - Vor ein paar Monaten war es noch ein stinknormaler Familienname, zumindest in Italien, Spanien, Mexiko oder den USA. Seit dem Ausbruch der Pandemie müssen Menschen, die „Corona“ heißen, eine ganze Menge Spott in sozialen Netzwerken über sich ergehen lassen. Nicht zuletzt drei Profi-Kicker: Mittelfeldspieler Joe Corona (29) von L.A. Galaxy aus der Major League Soccer, Torhüter Jesus Corona (39) vom mexikanischen Erstligisten CD Cruz Azul sowie sein Landsmann und Namensvetter Jesus Corona (27), der seit 2015 beim FC Porto auf der rechten Außenbahn dem Ball nachjagt.

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Mit drei Toren und 17 Vorlagen in der aktuellen Saison sowie einem Marktwert von 25 Millionen Euro ist der Porto-Kicker nicht nur der erfolgreichste des Corona-Trios; er hat offenbar auch ein feines Gespür, wann er seine Treffer markiert. Denn ausgerechnet dieser Jesus Corona hat im ersten Spiel in der Premeira Liga in Portugal nach dem Lockdown für seinen FC Porto ein Tor erzielt. Dies sorgte im Internet für noch mehr Verwunderung und Erheiterung als das überraschende 1:2 seines Clubs beim FC Famalicao.

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Jetzt fehlt nur noch die Nachricht, dass der Spieler in einem Corona-Hotel mit einem Corona-Bier auf seine Treffsicherheit angestoßen hat. Es wäre ein feiner Zug, den Umsatz anzukurbeln, da beide Unternehmen mit negativen Begleiterscheinungen aufgrund ihres Namens leben müssen. Sie kämpfen neben bösen Kommentaren auf Social Media ums Überleben. Da lassen sich für die top verdienenden Fußballer ein paar witzig gemeinten Bemerkungen über ihren Nachnamen viel, viel leichter wegstecken.

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