Stadtarchiv in Bad Cannstatt 200 Jahre Fahrradgeschichte wird beleuchtet

Von red 

„Radlerstadt Stuttgart. Radfahren in Stuttgart im Wandel der Zeiten“: So lautet ein Themenfeld, über das am Freitag, 5. Mai, im Stadtarchiv referiert wird. Zudem gibt es unter anderem auch Berichte über die ersten Radlerdemos in Stuttgart.

Auf der diesjährigen Urlaubsmesse war auch schon ein 200 Jahre altes Fahrrad zu sehen. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart
Auf der diesjährigen Urlaubsmesse war auch schon ein 200 Jahre altes Fahrrad zu sehen. Foto: Andreas Rosar Fotoagentur-Stuttgart

Veielbrunnen - 200 Jahre Fahrradgeschichte in Stuttgart sind am Freitag, 5. Mai, ab 20.30 Uhr im Stadtarchiv, Bellingweg 21, Anlass für eine Veranstaltung mit verschiedenen Beiträgen zu Themen rund ums Fahrrad. Günter Riederer macht sich mit den Beständen des Stadtarchivs auf die Spur der ersten Radlerdemos in Stuttgart in den 1970er- und 1980er-Jahren. Jürgen Lotterer stellt sich unter dem Titel „Radlerstadt Stuttgart. Radfahren in Stuttgart im Wandel der Zeiten“ die Frage, wie und wann das Fahrrad nach Stuttgart kam.

Critical mass, übersetzt: „kritische Masse“, ist eine weltweite Aktionsform, bei der sich Radfahrer scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit Fahrten durch Innenstädte auf den Radverkehr als Form des Individualverkehrs aufmerksam zu machen. Seit 2010 feiert die Critical Mass auch in Stuttgart jeden ersten Freitag im Monat das Fahrrad, um für den Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel zu werben.

Auch die Veranstaltungsreihe für Lehrer findet ihre Fortsetzung

Am Freitag ist zudem noch der Anmeldeschluss für eine weitere Veranstaltung im Stadtarchiv. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kontakte“ werden am Donnerstag, 11. Mai, von 16.30 bis 19 Uhr die archivpädagogischen Angebote vorgestellt.

Jürgen Lotterer erklärt die Möglichkeiten der Online-Recherche innerhalb der Bestände des Stadtarchivs. Der Beitrag von Eva-Maria Klein hat das Thema „Auswanderung von Stuttgart nach Demerara, Guyana/Südamerika im 19. Jahrhundert“ (ab 8. Klasse, alle Schularten). Michael Hoffmann, Peutinger Gymnasium Ellwangen, zeigt, wie mit dem neuen Quellen- und Arbeitsbuch des Stadtarchivs für den Geschichtsunterricht zum Thema „Sedantag in Stuttgart 1895“ gearbeitet werden kann (ab 8. Klasse, alle Schularten). Günter Riederer spricht über den Unterrichtseinsatz von historischem Filmmaterial, das die Deportation der jüdischen Bevölkerung Stuttgarts aus dem Jahr 1941 zeigt (Gymnasiale Oberstufe).

„Kontakte“ ist eine Veranstaltungsreihe für Lehrkräfte aller Stuttgarter Schulen und ein Angebot des Netzwerks Kulturelle Bildung. Eine Anmeldung ist bis spätestens Freitag, 5. Mai, per E-Mail an kubis@stuttgart.de möglich.

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