Stuttgart 21 Was bisher im Schlossgarten geschah

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Chronik
Die S-21-Bauarbeiten haben offiziell am 2. Februar 2010 begonnen – mit der Versetzung des Prellbocks 49. Es folgten der Abriss des Nord- und Südflügels sowie der „schwarze Donnerstag“ im Schlossgarten, als im Herbst 2010 die ersten Bäume gefällt wurden. Wie sich der Park veränderte, zeigen die oben stehenden Aufnahmen.

Arbeiten
Nach Angaben der Bahn sind folgende Arbeiten erledigt worden: Baumversetzungen und –fällungen, Errichtung der Baustelleneinrichtung, Versetzen von Kulturdenkmälern, Abbruch Landespavillon, Leitungsverlegungen, Kampfmittelsondierung, Versuche zur Ermittlung der Bodenfestigkeit, statische Probebelastungen von Betonbohr- und Rammpfählen, Aufbau Rohrleitung für das Grundwassermanagement, Herstellung der Baustraßen und Aufbau des Förderbands.

Kritik
Gegner von Stuttgart 21 bemängeln, dass die Bahn nach der Fällung der Bäume und der Umzäunung des Baugeländes nur langsam die Arbeiten vorangetrieben und die Nutzung des Parks zu früh eingeschränkt habe. Der Verdacht ist, dass man im Vorfeld der Debatten um Finanzen, Zeitplan und der noch ausstehenden Genehmigungen Fakten habe schaffen und das Projekt insgesamt unumkehrbar habe machen wollen.