Stuttgart geht voran Weiter in Richtung Klimaneutralität

Die Gebäude der Stadt Stuttgart sollen bis 2030 klimaneutral werden Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Die Gebäude der Stadt Stuttgart sollen bis 2030 klimaneutral werden Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Klima- und Umweltschutz sind angesichts der letzten Wochen wichtiger denn je. Die Stadt hat jetzt ihre Energiezulieferung etwas umgestellt. Biogenes Erdgas wird wichtiger.

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Stuttgart - Die Stadt Stuttgart wird für ihre Grundstücke von Januar 2022 an neben dem Ökostrom auch auf Erdgas mit einem biogenen Anteil von 35 Prozent zurückgreifen. Das hat der Gemeinderat vor Kurzem beschlossen. Damit kommt man dem Ziel klimaneutrale Landeshauptstadt einen Schritt näher, teilte die Stadt am Montag mit. Bis 2030 sollen beispielsweise alle Gebäude der Stadtverwaltung ohne fossile Energien betrieben werden.

Einsparung von CO2 und Treibhausgasen

Durch den beschlossenen Schritt können jährlich mehr als 14 000 Tonnen CO2 eingespart werden. Das reduziere den Ausstoß von Treibhausgasen der Stadtverwaltung um rund 22 Prozent, so Peter Pätzold, der Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt. Das Gas komme nicht aus Pflanzenbestandteilen wie Holz, Mais oder Getreide. Auch werde auf jenes, das aus Gülle hergestellt wird, verzichtet, sagte Pätzold weiter.

Stadtwerke bekommen den Zuschlag

Strom und Gas werden ab dem Jahr 2022 ausschließlich durch die Stadtwerke Stuttgart Vertriebsgesellschaft mbH geliefert.




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