Stuttgarter Kickers Trainer Ramon Gehrmann bleibt für zwei weitere Jahre

Verlängerte seinen Vertrag bis 2023: Kickers-Trainer Ramon Gehrmann. Foto: Baumann
Verlängerte seinen Vertrag bis 2023: Kickers-Trainer Ramon Gehrmann. Foto: Baumann

Die Stuttgarter Kickers setzen auf Kontinuität: Nach dem Sportlichen Leiter Lutz Siebrecht hat der Fußball-Oberligist nun auch den Vertrag mit Trainer Ramon verlängert – ligaunabhängig.

Sport: Jürgen Frey (jüf)

Stuttgart - Die Tendenz war schon lange klar, nun ist es amtlich: Fußball-Oberligist Stuttgarter Kickers hat den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Trainer Ramon Gehrmann am Montag um zwei weitere Jahre bis 2023 verlängert. „Die Entwicklung der Mannschaft stimmt. Wir befinden uns auf einem guten Weg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, sagte der Sportliche Leiter Lutz Siebrecht nach der Vertragsunterzeichung in der Kanzlei von Präsident Rainer Lorz.

Lesen Sie hier: Fragebogen von Ramon Gehrmann, Leben im Teil-Lockdown

Siebrecht hatte erst vor einer Woche selbst seinen Kontrakt – sogar bis 2024 – verlängert. Lorz freut sich über die Stabilität in der sportlichen Führungsmannschaft: „Kontinuität ist ganz sicher eine wertvolle Komponente für einen Verein wie die Kickers. Für uns ist wichtig, dass wir die entscheidenden Rahmenbedingungen geklärt haben, und nicht erst anfangen, Gespräche zu führen, wenn wir wieder spielen können.“ Auch die Co-Trainer Yannick Dreyer und Mustafa Ünal sowie Torwarttrainer Ümit Sahin haben Kontrakte über den kommenden Sommer hinaus. „Wir haben hier eine Arbeit begonnen, die noch lange nicht zu Ende geführt ist“, blickt Gehrmann voller Tatendrang in die Zukunft. Allerdings ist nach wie vor unklar, wann die Blauen wieder um Oberliga-Punkte spielen können. Virtueller Trainingsstart ist an diesem Dienstag um 10 Uhr.

Lesen Sie hier: Interview mit Lutz Siebrecht

Ein Risiko sieht Siebrecht in den relativ langen Vertragslaufzeiten nicht. „Wir haben darüber diskutiert, aber wir sind alle der Meinung, dass diese Konstellation ligaunabhängig passt“, sagte der ehemalige Profi, der 54 Bundesligaspiele für den SV Waldhof Mannheim absolvierte.

Ziel sei es natürlich, möglichst in dieser Saison den Sprung in die Regionalliga zu schaffen.




Unsere Empfehlung für Sie