Zulieferer in der Corona-Krise Marquardt streicht Jobs

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Der Mechatronik-Spezialist Marquardt will an den beiden Standorten Rietheim-Weilheim und Böttingen bis zu 200 Arbeitsplätze streichen. Grund ist die durch das Coronavirus verschärfte Wirtschaftskrise. Kündigungen sind nicht ausgeschlossen, aber erst Anfang 2021 möglich.

Das Coronavirus hat die wirtschaftliche Lage bei Marquardt verschärft. Foto: Marquardt
Das Coronavirus hat die wirtschaftliche Lage bei Marquardt verschärft. Foto: Marquardt

Stuttgart - Der Autozulieferer Marquardt in Rietheim-Weilheim (Landkreis Tuttlingen) streicht im Südwesten bis zu 200 Arbeitsplätze. Darauf haben sich Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertretung geeinigt. Betroffen sind sowohl der Firmensitz, wo Verwaltung und Produktion angesiedelt sind, als auch das zehn Kilometer entfernte Werk in Böttingen. Insgesamt sind an den beiden Standorten 2500 Mitarbeiter tätig. Mit der Entscheidung reagiert der Anbieter von Fahrzeugzutritts- und Batteriemanagementsystemen für elektrobetriebene Fahrzeuge auf die durch das Coronavirus verschärfte Wirtschaftskrise. Deutschlandweit beschäftigt das Familienunternehmen 2800 Personen. Nicht nur in Deutschland, auch an den Auslandsstandorten spart Marquardt. So wurden unter anderem in den USA Stellen gestrichen.

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