Professor Michael Günter erklärt Wie sich Depressionen bei Kindern und Jugendlichen zeigen

Professor Michael Günter spricht über Depressionen bei Heranwachsenden. Foto: Ann-Kathrin Schröppel/StZN
Professor Michael Günter spricht über Depressionen bei Heranwachsenden. Foto: Ann-Kathrin Schröppel /StZN

Genau wie Erwachsene können auch Kinder und Jugendliche an Depressionen erkranken. Deren Symptome sowie die benötigte Behandlung unterscheide sich zu denen von Erwachsenen, so Professor Michael Günter. Der Experte im Interview.

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Depressive Verstimmungen bis hin zu schweren depressiven Störungen gehören laut der Deutschen Depressionshilfe zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Heranwachsenden. Sie äußern sich bei Kindern und Jugendlichen allerdings zumeist deutlich anders als bei Erwachsenen. Doch wo genau liegen die Unterschiede? Wie läuft eine Behandlung bei Heranwachsenden ab und was kann man tun, wenn man denkt, ein Familienangehöriger oder ein guter Freund ist betroffen?

Darüber haben wir mit Professor Michael Günter gesprochen. Er ist der ärztliche Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Klinikums Stuttgart. Das Hospital bietet vollstationäre, tagesklinische und ambulante Diagnostik und Behandlung bei allen psychischen Störungen. Professor Günter erläutert unter anderem Auslöser, Symptome sowie Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen.

Mit unserer „Mental Health“ Serie wollen wir darauf aufmerksam machen, das Thema enttabuisieren und damit Stigmatisierungen von Menschen mit seelischer Erkrankung verhindern. Gegen Ausgrenzung und Vorverurteilung, für Akzeptanz und Unterstützung.

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Anmerkung der Redaktion

Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Suizidgedanken leiden oder jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen diese telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

Informationen und Hilfe bei Depressionen: https://www.deutsche-depressionshilfe.de

Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 0800/116 111 (Mo. bis Sa. 14-20 Uhr, anonym & kostenlos!)

In Stuttgart bietet der Arbeitskreis Leben suizidgefährdeten Menschen, Menschen in Lebenskrisen, Angehörigen, sowie Hinterbliebenen nach dem Suizid eines nahe stehenden Menschen Unterstützung an. Telefon 0711/600 620, hier geht es zur Internetseite: https://www.ak-leben.de/beratungsstellen/akl-stuttgart.html

Kassenärztliche Therapeuten in Deutschland: http://www.kbv.de/html/arztsuche.php

 




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