InterviewJutta Schiller zum Wahlkrimi bei den Grünen Gegen Rechts oder gegen Merkel

Politik/ Baden-Württemberg: Eberhard Wein (kew)
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Göppingen - Vier Wahlgänge haben keine Klarheit geschaffen. Dann musste das Los entscheiden. So hat am vergangenen Freitag bei den Grünen der Wahlkrimi um die Nominierung des Landtagskandidaten geendet. Gewonnen hat der 24-jährige Göppinger Stadtrat und Gründer des Bündnisses Kreis Göppingen nazifrei, Alexander Maier. Jörg Fritz, 55, der vor vier Jahren erstmals ein Mandat für die Göppinger Grünen holte, darf nicht wieder antreten.

Jutta Schillers große Niederlage liegt schon etliche Wochen zurück. Die 52-Jährige, die erst ein Jahr zuvor für den langjährigen CDU-Abgeordneten Dietrich Birk in den Landtag nachrückte, zog im März mit 70 zu 108 Stimmen gegen den Kreisvorsitzenden der Jungen Union, Simon Weißenfels, den Kürzeren. Der 28-jährige Gemeinderat aus Süßen bezeichnet sich selbst als konservativ und unterzeichnete die Eislinger Erklärung, ein Pamphlet gegen die „Merkel-CDU“.m




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