InterviewMetzingens Manager Rott „Wir wollen die Marke TusSies bekannter machen“

Von Jürgen Frey 

Sie nennen sich TusSies oder auch Pink Ladys. Die Bundesliga-Handballerinnen der TuS Metzingen tun nicht nur sportlich alles, um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Jetzt will ihr umtriebiger Manager Ferenc Rott den Zuschauerrekord knacken.

Macher in Metzingen: Ferenc Rott (re.) und seine Frau Edina. Foto: Baumann
Macher in Metzingen: Ferenc Rott (re.) und seine Frau Edina. Foto: Baumann

Metzingen - Es ist ein beliebter Termin zwischen den Jahren, es steht ein Derby mit einem interessanten Vorspiel auf dem Programm. Die Bundesliga-Handballerinnen der TuS Metzingen wollen an diesem Samstag (20 Uhr) in der Stuttgarter Porsche-Arena gegen Frisch Auf Göppingen den Zuschauerrekord für ein Frauenhandball-Bundesligaspiel von 6157 Besuchern knacken. „Wenn nur 5500 Zuschauer kommen ist das auch kein Beinbruch“, sagt TuS-Geschäftsführer Ferenc Rott, der ehemalige Profifußball-Torwart.

Wie sehr fiebern Sie dem Duell am 30. Dezember (20 Uhr) mit den Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen entgegen?
Die Vorfreude steigt immer mehr. Solch ein tolles Event in einer wunderschönen Halle wie der Porsche-Arena ist natürlich schon etwas ganz Besonderes.
Zumal Sie den Zuschauerrekord knacken wollen?
Es wäre auch kein Beinbruch, wenn „nur“ 5500 Zuschauer in die 6211 Besucher fassende Porsche-Arena kommen würden. Aber klar: Den von uns im vergangenen Jahr an gleicher Stelle aufgestellten Rekord gegen den TV Nellingen von 6157 würden wir gerne knacken.
Sie haben einen hohen Aufwand. Was treibt Sie an?
Wir wollen Aufmerksamkeit erreichen, Werbung machen. Wir wollen die Marke TusSies bekannter machen, in Stuttgart, in der Region, deutschlandweit.
Wie ärgerlich ist es, dass der Rückenwind durch eine erfolgreiche Heim-WM ausblieb?
Das ist sehr schade, die Nationalmannschaft ist nun mal das Zugpferd, auch um Vorbilder für den Nachwuchs zu bekommen. Aber wir gehen unseren Weg unabhängig von der DHB-Auswahl weiter.
Aber der Frauenhandball wird ein regionales Phänomen bleiben.
Da braucht man sich nichts vorzumachen: Es bleibt eine Randsportart. Aber wir haben ein Riesenpotenzial, alle Möglichkeiten auszuschöpfen.
Wer wird in dieser Saison Meister?
TuS Metzingen, hoffe ich. Es wird ein spannender Vierkampf, aber wir wollen einen Titel. Wir sind im EHF-Pokal raus, unsere Konkurrenten sind noch international dabei, das könnte ein Vorteil für uns sein. 2017 war der Buxtehuder SV ausgeruht und holte den DHB-Pokal.
Info Im Vorspiel in der Porsche-Arena empfängt Frauen-Zweitligist FSG Waiblingen/Korb an diesem Samstag um 17.30 Uhr den HCD Gröbenzell. Es gibt ein buntes Rahmenprogramm mit einer Partyband, einer akrobatischen Showeinlage, einer Lightshow und einer großen Tombola. 5150 Eintrittskarten für die Veranstaltung sind bereits weg. Tickets gibt es unter: www.easyticket.de und auch noch an der Abendkasse.

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