Parkanlagen in Stuttgart Was in den Iga-Anlagen geschehen soll

Von Josef Schunder 

Immer wieder haben Besucher in den vergangenen Jahren moniert, der Leibfriedsche Garten sei in erbarmungswürdigem Zustand. Nun will die Stadtverwaltung dort wie in ein paar anderen Parkanlagen mehr tun.

Fernblick möglich: Der Aussichtspunkt Bastion Leibfried unweit vom Pragsattel. Foto:   5 Bilder
Fernblick möglich: Der Aussichtspunkt Bastion Leibfried unweit vom Pragsattel. Foto:  

Stuttgart - Die Iga-Parkanlagen, für die Gartenbauausstellung im Jahr 1993 geschaffen, sind zwar noch vergleichsweise jung, doch auch hier müsse man mit Sanierung und fundierter Pflege „einem weiteren Substanzverlust entgegenwirken“, hat die Fachverwaltung im Rathaus mit dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt erkannt. Die Anlagen zählen zu den kleineren bis mittleren Parks, derer sich die Fachverwaltung der Stadt jetzt liebevoller annehmen will, wozu sie ein „Programm zur Entwicklung Stuttgarter Parklandschaften“ aufgestellt hat.

Da geht es um Mauern und Wege, um Kunststationen wie die Villa Moser im Leibfriedschen Garten und die Wasserkunst am Egelsee. Im nächsten Haushalt erscheinen 200 000 Euro nötig, in den Folgejahren weitere Summen etwa für die Sanierung der Wassertechnik im Egelsee und die Sanierung der sogenannten Bastion, einer Aussichtsanlage im Leibfriedschen Garten.

Dieser Garten geht auf den namhaften Stuttgarter Landschaftsarchitekten Hans Luz zurück, der dafür ein Konzept mit Kunststationen und Aussichtshügel entwickelte. Dieser Garten sowie die nahe gelegenen Elemente Egelsee und Wartberg/Steinberg waren entscheidende Verbindungsglieder, um den Rosensteinpark mit dem Höhenpark Killespark zu verbinden und sie zusammen mit dem Schlossgarten zum Grünen U zwischen dem Stuttgarter Zentrum und dem Umland zu formen.

Sonderthemen