Wasserversorgung in Stuttgart Trinkwasser zeitweise härter

Von ks 

Die Landeswasserversorgung erneuert ihre Entkalkung im Wasserwerk Langenau und setzt ein neues Verfahren der Schnellenthärtung mit der Herstellung von hochreinen Kalkpellets ein.

In den nördlichen und östlichen Stadtteilen von Stuttgart und Teilen der Innenstadt steigt die Wasserhärte vorübergehend an. Foto: dpa
In den nördlichen und östlichen Stadtteilen von Stuttgart und Teilen der Innenstadt steigt die Wasserhärte vorübergehend an. Foto: dpa

Stuttgart - Das Trinkwasser in Teilen der Landeshauptstadt wird vom 14. November bis zum 9. Dezember einen höheren Härtegrad als gewohnt haben. Grund ist eine Umstellung der seit 1989 betriebenen Entkalkungsanlage bei der Landeswasserversorgung in Langenau auf eine Schnellenthärtung. Der Versorger liefert an den Stuttgarter Verteiler Netze BW. Betroffen sind Stammheim, Mühlhausen, Zuffenhausen, Münster, Feuerbach, Bad Cannstatt, die Bezirke Nord, Mitte, Unter- und Obertürkheim, Wangen sowie Teile von West (Rosenberg, Feuersee), Süd (Karlshöhe, Lehen), Ost (Stöckach, Berg, Ostheim, Uhlandshöhe, Gablenberg, Gaisburg) und Hedelfingen (mit Hafen). Die Wasserhärte, die bisher bei 13 Grad deutscher Härte (mittel) liegt, steigt vom 14. bis 25. November auf bis zu 16 Grad (hart), sinkt vom 26. November bis 9. Dezember auf 13 bis 15 Grad und erreicht ab dem 10. Dezember wieder den gewohnten Wert von 13 Grad. Während der Umstellung könne es zu etwas stärkeren Kalkablagerungen kommen, erklärt Netze BW. An der Trinkwasserqualität ändert sich dadurch aber grundsätzlich nichts.