Stuttgarter Kickers So sieht der Winterfahrplan der Blauen aus

Vom 14. Januar an bitte Trainer Mustafa Ünal die Stuttgarter Kickers wieder zum Training. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch
Vom 14. Januar an bitte Trainer Mustafa Ünal die Stuttgarter Kickers wieder zum Training. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

Mit einer guten Vorbereitung vom 14. Januar an wollen die Stuttgarter Kickers den Grundstein für den Aufstieg legen. Für besonders wertvoll hält Trainer Mustafa Ünal das Trainingslager in der Türkei. Wir präsentierten den genauen Plan.

Sport: Jürgen Frey (jüf)
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Stuttgart - Er hat derzeit Ferien als Lehrer und Winterpause als Trainer. „Dass beides zusammenfällt, kommt selten vor, ich genieße es“, sagt Mustafa Ünal, der Chefcoach des Fußball-Oberligisten Stuttgarter Kickers. Auch über den Jahreswechsel bleibt der 38-Jährige mit seiner Familie zu Hause in Birkach, zumal erst im Dezember der zweite Sohn Mert zur Welt kam.

Vom 14. Januar an bittet er seine Spieler wieder zum Training in den ADM-Sportpark. Davor stehen ab 4. Januar für die Spieler jeden zweiten Tag individuelle Läufe auf dem Trainingsplan. Das erste Testspiel steht am 19. Januar (18 Uhr) beim Verbandsligisten TSV Essingen an. Danach geht es vom 22. bis zum 29. Januar ins Trainingslager nach Side/Türkei. Dort ist ebenfalls mindestens ein Testspiel geplant, möglicherweise gegen den Regionalligisten TuS Rot-Weiß Koblenz.

„Dieses Trainingslager halte ich für extrem wertvoll, weil wir da auch als Mannschaft richtig zueinander finden können. Das kann am Ende entscheidend sein“, sagt Ünal. Auch der Austausch mit den Trainern kann intensiv gepflegt werden, zumal ja auch der Tross der eigenen U-19- und U-17-Bundesligateams mit in die Türkei fliegt. Außerdem kann der neue Sportliche LeiterMarc Stein die Zeit im Trainingslager für Einzelgespräche nutzen. „Für Marc hätte es nicht besser laufen können“, sagt Ünal.

Über mögliche Kaderveränderungen werden sich Ünal und Stein schon früher unterhalten. „Unser Trumpf ist, dass wir nichts machen müssen“, betont der Chefcoach, „ich würde mich auch nicht scheuen, einen talentierten U-19-Spieler hochzuziehen.“ Zum Beispiel für die Außenbahnen, wo die Blauen so dünn besetzt sind, wie auf keiner anderen Position.

Eine Verpflichtung der Trainingsgäste Tevfik Altindag und Dijon Ramaj hat sich unterdessen zerschlagen. Zuletzt soll der Freiberger Offensivmann Flamur Berisha gerüchteweise Abwanderungsgedanken beim SGV gehegt haben, da der Ex-Villinger dort nicht so viele Spielanteile hat wie in der vergangenen Saison. Für Kickers-Coach Ünal ist der schnelle Außenbahnspieler ein „interessanter Spieler“, was nicht heißt, dass er einen Wechsel in der Winterpause zu einem direkten Konkurrenten für realistisch hält. Zumal Freibergs Sportdirektor Christian Werner betont: „Ich bin von Flamurs Qualitäten extrem überzeugt, ich würde den Vertrag mit ihm sogar gerne verlängern.“ Übrigens haben die Freiberger ihr geplantes Winter-Trainingslager in der Türkei abgesagt, „coronabedingt“ wie Werner sagt.

Lesen Sie aus unserem Plus-Angebot: Interview mit Mustafa Ünal: „Wir müssen abgezockter werden“

Die Kickers wiederum haben nach ihrem Trainingslager noch drei Testspiele geplant: Am 2. Februar gegen die SG Sonnenhof Großaspach (Ort und Uhrzeit offen), am 5. Februar (13 Uhr) beim Verbandsligisten FC Holzhausen und am 12. Februar gegen den FC Ingolstadt II (Ort und Uhrzeit offen). Für den 19. Februar war ursprünglich noch ein Vergleich mit dem FV Illertissen vorgesehen. An diesem Termin soll nun aber das Oberliga-Nachhholspiel beim FC Astoria Walldorf II über die Bühne gehen.




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