Corona in Stuttgart und Region Diese Institutionen haben die Krise nicht überlebt

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Der Coronavirus hat Deutschland weiterhin voll im Griff. An den wirtschaftlichen Folgen haben viele schwer zu knabbern. In Stuttgart und der Region mussten schon mehrere Institutionen aufgeben. Ein Überblick.

Im ehemaligen Fluxus war der „Holzapfel“ auch als grüne Oase bekannt. Ende Oktober wird das Café schließen. Foto: Christian Hass Stuttgart/Lichtgut/Julian Rettig 8 Bilder
Im ehemaligen Fluxus war der „Holzapfel“ auch als grüne Oase bekannt. Ende Oktober wird das Café schließen. Foto: Christian Hass Stuttgart/Lichtgut/Julian Rettig

Stuttgart - Die Coronakrise macht der Kultur, den Gastronomen und vielen anderen Unternehmen weiter schwer zu schaffen. Einschränkungen durch Maßnahmen der Politik, Zukunftsängste oder deutliche Umsatzeinbußen bringen die Betroffenen teilweise zur Verzweiflung. Nun hat es in Stuttgart eine weitere Institution getroffen: das beliebte Café Holzapfel an der Calwer Straße wird Ende Oktober seine Türen schließen.

„Leider hat es schlussendlich nicht gereicht. Die ganzen Corona-Einschränkungen und die dadurch entstandenen Verunsicherungen haben zu massiven Umsatzeinbußen geführt, sodass das Holzapfel das letzte halbe Jahr nicht mehr wirtschaftlich war und wir somit gezwungen sind, auf Ende Oktober 2020 das Holzapfel zu schließen“, heißt es in einem Facebook-Post des Geschwisterpaars Nina und Moritz Holzapfel.

UFA-Palast schließt ebenfalls

Auch die Rote Kapelle am Stuttgarter Feuersee überlebte Corona nicht. „Es gab für uns keine Alternative zu diesem Schritt“,teilte Inhaberin Cordelia Seitz mit. „Die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes in unserer Größenordnung ist bei Corona-bedingt sinkenden Umsätzen und gleichbleibend hohen Fixkosten einfach nicht gegeben.“ Fast 20 Jahre gab es das Lokal, das Kneipe, Restaurant und Tapas-Bar in einem war, an der Ecke zwischen Rotebühlstraße und dem Feuersee. Für viele, nicht nur im Westen Beheimatete, war die Rote Kapelle ihr Stammlokal.

Bereits im Mai gab der UFA-Palast an der Rosensteinstraße seine Schließung bekannt. Auch hier soll nach eigenen Angaben die Coronakrise hauptverantwortlich gewesen sein. Unter anderem gaben die Kinobetreiber die damalige Schließungsanordnung als Grund an. Aber auch weil sie mit einer „schwierigen Wiederanlaufphase“ rechneten, entschieden sie sich schließlich für diesen radikalen Schritt.

In der Bildergalerie zeigen wir weitere traurige Beispiele, die die Coronakrise nicht überlebt haben oder gehörig in finanzielle Schieflage geraten sind. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird fortlaufend aktualisiert.




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