Die palästinensischen Fußballer sind bei der Asienmeisterschaft an Gastgeber Katar gescheitert. Das Team war in Zeiten des Gaza-Krieges in Katar auf einer hochemotionalen Mission.

Nach einer zwischenzeitlichen Führung sind die palästinensischen Fußballer bei der Asienmeisterschaft an Gastgeber Katar gescheitert. Bei ihrer ersten Teilnahme am Achtelfinale schied die Mannschaft am Montagabend durch ein 1:2 (1:1) im Al-Bayt-Stadion aus. Oday Dabbagh (37. Minute) traf für den Außenseiter, ehe Hassan Al-Haydos (45.+6) und Akram Afif (49./Foulelfmeter) die Begegnung drehten. Katar kassierte nach der makellosen Vorrunde mit drei Siegen dabei zumindest das erste Gegentor des Turniers.

 

In der Gruppenphase hatte die palästinensische Auswahl durch ein 3:0 gegen Hongkong erstmals bei der Kontinentalmeisterschaft ein Spiel gewonnen und war in die K.o.-Phase eingezogen. Das Team war in Zeiten des Gaza-Krieges in Katar auf einer hochemotionalen Mission. Man wolle den Menschen in der Heimat eine Freude bereiten - „auch wenn es nur eine ganz einfache ist“, hatte Torhüter Rami Hamada vor Turnierbeginn gesagt.