Ausländerfeindlichkeit Tag für Tag gibt es Gewalt gegen Fremde

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Flüchtlinge sind häufig Ziel von Angriffen – nicht nur in Tröglitz wurde versucht, eine Unterkunft für Asylbewerber in Brand zu setzen. In der Polizeistatistik spiegelt sich die alltägliche Aggression.

Berlin - Glas splittert, Scheiben klirren: In der Nacht zum 22. Oktober 2014 geht in Neundorf, einem Vorort der sächsischen Kreisstadt Plauen, ein Fenster zu Bruch. Es gehört zu einer Wohnung, in der just am Tag zuvor vier Asylbewerber eingezogen sind, Tunesier und Libyer. Von draußen rufen Unbekannte. „Wir bringen euch um.“ Es bleibt zum Glück bei Scherben und Drohungen.

Der Zwischenfall ist einer von 150, die in der Bundestagsdrucksache 18/3802 aufgelistet sind. Auf den 15 Seiten dieses Papiers spiegelt sich eine hässliche Seite Deutschlands: die beinahe alltägliche Aggression gegen Flüchtlinge. Im vergangenen Jahr gab es 150 Attacken gegen Asylbewerberunterkünfte und deren Bewohner. Meist handelt es sich dabei um Sachbeschädigung: Fenster werden eingeworfen, Türen eingetreten, Wände mit Hakenkreuzen und Hassparolen beschmiert.

Manche der Angreifer scheuen auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück. Drei Beispiele, wie sie immer wieder vorkommen: Am 8. April werden pakistanische Asylbewerber im bayerischen Großostheim auf dem Heimweg von einem Bierfest überfallen, mit Baseballschlägern und Luftdruckwaffen attackiert. Am 15. April entgeht eine Frau aus Libyen in Hoyerswerda nur knapp einem gefährlichen Angriff. Sie kommt vom Einkaufen, als auf dem Gehweg ein Auto auf sie zurast. Am 20. August verschafft sich eine Horde von Halbstarken in Schönebeck an der Elbe Zugang zu einem Flüchtlingsheim. Einer hat ein Messer dabei. Es kommt zu Rangeleien. Ein Asylbewerber wird leicht verletzt.

Neue Zahlen der Bundesregierung

Auch der spektakuläre Brandanschlag auf ein Heim in Tröglitz kurz vor Ostern ist keineswegs ein Einzelfall. Vor knapp einem Jahr haben zwei junge Männer eine Notunterkunft im Berliner Stadtteil Köpenick angezündet. Sie werden von einer Videokamera gefilmt, als sie den Hitlergruß zeigen, nachdem sie Feuer gelegt haben. Zu Beginn des vergangenen Jahres lodern die Flammen in Germering nahe München: der Dachstuhl einer Flüchtlingsunterkunft brennt nieder, es entstehen 200 000 Euro Sachschaden. In dem Gebäude sind zehn Menschen untergebracht, die sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen können. An Silvester explodiert ein Sprengsatz auf dem Gelände eines Asylheims in der sächsischen Kreisstadt Brand-Erbisdorf. Kellerfenster gehen zu Bruch. Der Staatsschutz ermittelt. Tage zuvor hatte es dort einen ähnlichen Zwischenfall gegeben.

Die rechtsextreme Gewalt nimmt zu. Das belegen die bisher unveröffentlichten Zahlen aus den Antwortschreiben der Bundesregierung auf Anfragen der Linksfraktion, die der Stuttgarter Zeitung vorliegen. Demnach registrierte die Polizei in den ersten beiden Monaten dieses Jahres bundesweit 98 Angriffe von Neonazis. 61 dieser Gewalttaten werden der „Hasskriminalität“ zugeordnet. Darunter verstehen die Juristen politisch motivierte Delikte, sofern „die Umstände der Tat oder die Einstellung des Täters darauf schließen lassen, dass sie sich gegen eine Person aufgrund ihrer politischen Einstellung, Nationalität, Volkszugehörigkeit, Rasse, Hautfarbe, Religion, Weltanschauung, Herkunft, sexuellen Orientierung, Behinderung, ihres äußeren Erscheinungsbilds oder ihres gesellschaftlichen Status richtet“.

Die Zahl rechtsextremistischer Taten bleibt hoch

Insgesamt wurden im Januar und Februar 1728 politisch motivierte Straftaten von Rechtsextremisten registriert. Dabei wurden 67 Menschen verletzt. Von den 829 Tatverdächtigen wurden 20 vorläufig festgenommen, gegen einen einzigen Haftbefehl erlassen. Die Zahl der Delikte mit rechtsextremistischem Hintergrund bewegt sich seit Jahren auf gleichbleibend hohem Niveau. 2010 waren es laut Verfassungsschutz 15 905 einschlägiger Fälle, im Jahr darauf 16 142, danach 17 134 und 2013 insgesamt 16 557. Aktuellere Zahlen liegen bisher nicht vor. 2011 gab es 755 Gewalttaten, 2013 waren es 801.

Auch andere Quellen lassen darauf schließen, dass fremdenfeindlich motivierte Übegriffe zum deutschen Alltag zählen. Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus, unterstützt von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und namhaften Politikern, veröffentlicht eine „Chronik antisemitischer, rechtsextremer und homophober Vorgänge“. Die Einträge lesen sich wie ein Tagebuch der Fremdenfeindlichkeit. Für 2014 wurden 784 einschlägiger Attacken festgehalten, zwischen 29 und 95 in jedem Monat. Das Sammelwerk erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die meisten der dort registrierten Übergriffe haben sich in der Hauptstadt ereignet: insgesamt 140. Weitere Schwerpunkte sind Bayern (112 Fälle), Nordrhein-Westfalen und die Bundesländer im Osten. Für Baden-Württemberg wurden 47 Attacken aufgelistet. Eine Statistik von Pro Asyl und der Amadeu-Antonio-Stiftung für 2014 spricht von 35 Brandanschlägen auf Flüchtlingsheime und 256 fremdenfeindlichen Kundgebungen.

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38 Kommentare Kommentar schreiben

Hier gärt ein unappetitliches Süppchen...: Man muss allerdings auch zugeben, dass es auch Migranten gibt, die es den hier Lebenden nicht unbedingt leicht machen und den Nährboden für extremistische Gedanken bilden. Beispiele gefällig? Zum Beispiel der Inder, der, zusammen mit anderen Indern, im Bus weibliche Fahrgäste belästigt und erwartet, dass diese für die Männer aufstehen. Oder die Migrantin, die hier in Deutschland auf dem Fußgängerweg mit dem Fahrrad fährt, Fußgänger anbimmelt und, wenn man sich wehrt, diese Fußgänger sofort als "Faschist" beschimpft. Oder jene ausländischen Mitbürger, die bei der leisesten Kritik sofort "Nazi, Nazi" oder "Faschist" schreien und dabei für jede Kritik - und sei sie auch noch so berechtigt - nicht aufnahmefähig sind. Oder die Türkin, die mit ihrem Auto einem auf der eigenen Fahrspur entgegenkommt und, obwohl selber ausweichpflichtig, erwartet, dass der Entgegenkommende und Vorfahrtsberechtigte in die Luft ausweicht oder ins nächste Gebüsch fährt. Bei Kritik oder Nichtnachgeben ist man sofort der "Faschist" oder der "Nazi". Das kann nicht auf Dauer gutgehen. Von der Politik fühlen sich schon jetzt viele Menschen alleingelassen und unverstanden. Nur offen gesagt wird es selten bis gar nicht. Anstatt Integration zu verlangen, wird - gefühlt - nur aufgenommen und nichts verlangt. Viele sehen die Lage so: Wenn es auf der Welt einen Konflikt gibt, sollen die Deutschen alles richten, alle Flüchtlinge aufnehmen, alles zahlen, weil wir ja so ein reiches Land sind. Aber wie sieht es wirklich aus? Hier gärt ein unappetitliches Süppchen und wird nur noch mit Mühe unter Kontrolle gehalten. Die meisten Politiker sehen es zwar, wollen es aber nicht sehen, weil es nicht in ihre Sichtweise passt. Wehe wenn der Deckel hochgeht. Schon vor Jahren prognostizierte ein Nachbar, dass uns ein zweites 1933 erwartet. Ich persönlich habe keine Lust darauf. Deshalb muss man rechtzeitig gegensteuern. Aber das gelingt nicht, wenn man keine Forderungen an Migranten stellt und diese weiterhin ihr gewohntes Leben leben, Parallelgesellschaften errichten und sich nicht integrieren wollen.

Verehrter Herr Becker, jetzt haben Sie einen halbe Roman geschrieben,was Ihnen persönlich an den Ausländern nicht passt und was Sie stört: Also die "Migrantin", die auf dem Bordstein Rad fährt und bimmelt. Ein Inder, der erwartet, dass man im Bus für ihn aufsteht. Eine Türkin, die mit dem Auto auf Sie zufährt und nicht ausweichen will..... Oh Mann Herr Becker, ist das alles wirklich Ihr Ernst ? Haben Sie denn nicht auch etwas Liebenswertes, etwas, was von Empathie zeugt, für unsere ausländischen Mitbürger übrig ? Sind Sie wirklich der Meinung, dass bei uns Inder im Bus Fahrgäste belästigen oder haben Sie das bloß von einem Bekannten gehört, der es von einem Bekannten gehört hat ? Ich kann Ihnen nur eines sagen: Es gibt kaum einen Menschenschlag, der zu Gästen oder er selbst als Gast zu Gastgebern so liebenswürdig ist wie der Inder. Des weiteren werden Sie von einem Ausländischen Mitbürger niemals als Nazi beschimpft, das werden Sie höchstens von Deutschen Linken. Sind Sie etwa jemals als Nazi beschimpft worden ?? Können Sie mir ein Beispiel nennen ? Ich bittte Sie becker, lassen Sie doch die Kirche im Dorf......

Wer die Wahrheit verkündet, braucht ein schnelles Pferd, Herr Bogunovic: Es ist wie Buffalo Bill das schon vor Jahren sagte: Wer die Wahrheit verkündet, braucht ein schnelles Pferd. An der Richtigkeit dieser Aussage hat sich bis heute nichts geändert, denn wer heute die Wahrheit verkündet muss damit rechnen, dass Personen es nicht hören wollen, sich die Augen und Ohren verschließen und gegen einen zu Felde ziehen. Zudem muss ich feststellen, dass Sie meinen Beitrag nicht richtig gelesen habe. "Man" heißt nicht per se, dass es mir stinkt. Außerdem habe ich nicht gesagt, dass alle so sind. Das haben Sie erneut falsch gelesen. Warum weiß ich nicht, denn eigentlich war es klar verständlich geschrieben. Ich habe gesagt, dass "es auch Migranten gibt, die es den hier Lebenden nicht unbedingt leicht machen und den Nährboden für extremistische Gedanken bilden". "Auch Migranten" heißt nicht, dass es alle sind, sondern nur ein bestimmter Anteil. Das haben Sie falsch gelesen. Außerdem können Sie nicht von Einzelnen auf alle Personen schließen. Das ist nämlich ein entscheidender Fehler, wenn man, ganz im Sinne eines Es-kann-nicht-sein-was-nicht-sein-darf handelt. Den Fehler begehen Sie, indem sie vom überlieferten Bild einer Gruppe auf das tatsächliche Verhalten einer gesamten Gruppe schließen. Das geht nämlich nicht. Ihnen selbst rate ich dringend mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und zu erkennen, dass die rosarote Brille nicht hilft. Wir müssen die Probleme ansprechen, sie thematisieren und die Bürger mitnehmen. Mit Ihrer Haltung nehmen wir die Bürger, die sich verraten und verkauft fühlen, nicht mit. Diese Haltung dient nur dem Wegschauen und dem Augenverschließen vor der Wahrheit. Aber die ist nicht rosarot, sondern knallhart. Nur leider muss ich befürchten, dass Sie die Wahrheit gar nicht erkennen wollen, weil Sie Ihnen nicht passt. Damit lösen wir aber keine Probleme. Ich rate Ihnen, Herr Bogunovic - denn so dreist wie Sie in der Anrede sind bin ich nicht, das entspricht nicht meiner Erziehung - sich endlich mit der Wahrheit zu befassen und nicht jeden, der Ihnen Unangenehmes sagt, als jemanden darzustellen, der die Unwahrheit sagt. Auch wollen Sie ein Beispiel haben? Mal ne Frage zum Schluss: Sind Sie bereit, dieses Beispiel auch anzuerkennen oder wollen Sie es nur dann anerkennen, wenn es Ihnen passt?

Herr Becker, Sie wollen hier kindische Binsenweisheiten als Rechtfertigungen für Übergriffe auf Ausländer und Flüchtlinge darlegen : Auf Fußgängerwegen Rad fahrende und Bimmelnde Migranten sind also für sie ein Rechtfertigungsversuch für brennende Flüchtlingsheime. Eine Lügenmähr von Indern, die Fahrgäste in deutschen Bussen belästigen sollen, nehme ich Ihnen nicht ab. Und selbst wenn, wäre es kein Grund für brennende Flüchtlingsheime. Und noch einmal: Als "Nazi" werden Sie hier höchstens von wütenden Deutschen Linken bezeichnet, aber nicht von einem Migranten. Das ist genau so eine Mär. Und selbst wenn, dann wäre auch das kein Grund für brennende Flüchtlingsheime, Herr Becker. Ihre selbst konstruierten Wahrgeiten hin oder her.

Widerspruch: "Als "Nazi" werden Sie hier höchstens von wütenden Deutschen Linken bezeichnet, aber nicht von einem Migranten". Hier muss ich Ihnen leider widersprechen, Herr Bugonuvic. Selbst ich - und ich sehe mich selbst eher in der linken Ecke positioniert, wurde bereits von Migranten als "Nazi", "Faschist" oder "scheiß Deutscher" beschimpft. Gut, es mag manchmal daran liegen, dass man meint mit dieser Art der Beschimpfung besonders trifft. Allerdings hatte ich auch einen Klassenkameraden, der immer als erstes sagte, wenn man ihn kritisierte, "dass sagtst Du nur weil ich schwarz bin", da er unfähig war zu realisieren, dass es nicht um seine Herkunft ging. Es gibt so viele verschiedene Menschen und Situation, dass es vielleicht besser wäre nicht zu behaupten, solche Dinge kämen nicht vor. Da sollte man aber dann einfach drüberstehen. Dies dann als Rechtfertigung oder Aufwiegung zu missbrauchen, wie es meiner Meinung nach im Kommentar von Herrn Becker geschieht finde ich allerdings ebenso unredlich wie Sie.

Eine Frage, Herr Schmidt: Herr Schmidt, können Sie mir bitte sagen, wo ich - Ihrer Meinung nach - etwas gegen etwas andere aufwiege?

Ich wurde auch schon als Nazi beschimpft.: Beim Fußball. Von einem Deutschen. Wollen wir jetzt hier unsere gesammelten Beweise ausbreiten, wer wen irgend wann einmal als irgendwas beschimpft haben soll ? Was soll das alles hier ? Über was unterhalten wir uns ? Das Thema lautet: "Gewalt gegen Fremde". Weil es gerade aktuell ist. Wir haben das Pegida-Problem, wir haben im Osten die Aufwiegelung braver Deutscher Bürger gegen alles Fremde. Eine Pegidafrau stellt sich sogar als Bürgermeisterkandidtin in Dresden auf. Dieses Problem wird nicht dadurch aus der Welt geschafft indem man es zu relativieren versucht, wie manche Spezialisten hier, die solche Diskussionen aus Prinzip boykottieren und in fadenscheinige Richtungen lenken wollen. Ich kann der StZ nur raten, hier nicht einzuknicken und weiter am Ball zu bleiben.

@ Bogunovic: Wann merken sie endlich,dass niemand ihre Ratschläge lesen will oder geschweige braucht,Sie ecken doch nur noch an mit ihren Einlassungen. Jetzt ist aber gut Herr Bogunovic. Andere Mitforisten haben ihre Meinung und wenns ihnen nicht passt,dann lassen sie uns einfach in Ruhe.Die STZ braucht sicherlich ihre Ratschläge wie ich das Kopfweh.

Selbstverständlich haben auch ander Mitforisten "ihre Meinungen": Aber zum Thema Fremdenfeindlichkeit, Ausländerhass oder Abbrennen von Flüchtlingsheimen kann es keine ZWEI Meinungen geben, Herr Tripps !!!!!

Was wir brauchen ist echte Integration: Seit wann soll es fremdenfeindlich oder ausländerhassend sein, Integrationsleistungen zu verlangen, Herr Bogunovic? Oder unterstützen Sie die Denke von Herrn Erdogan, der Integration und Assimilation als ein Verbrechen betrachtet? Alles was verlangt wird, ist ein sichtbares Zeichen der Integration, des Willens sich hier in diese Gesellschaft zu integrieren. Was wir nicht brauchen können, sind dagegen Parallelgesellschaften und Personen, die versuchen jegliche Diskussion mit Totschlagargumenten zunichte zu machen. Gegen diese Gefahr einer Parallelgesellschaft müssen wir uns auch positionieren, da dadurch nicht nur unser Gesellschaftsbild sondern auch die Demokratie in Deutschland gefährdet wird. Zudem hatten Sie behauptet, "Auf Fußgängerwegen Rad fahrende und Bimmelnde Migranten [...] [seien] also für [...] [mich] ein Rechtfertigungsversuch für brennende Flüchtlingsheime.". Das ist ein unverschämter Versuch Ihrerseits mir etwas zu unterstellen, was ich so nie geschrieben habe. Im Bezug auf Beiträge sollten Sie richtig lesen, was da steht. Und nicht einfach nur etwas schreiben, was Sie meinen gelesen zu haben.

"Richtig lesen, was da steht" schreiben Sie: Deswegen tippe ich mir doch die ganze Zeit hier die Finger wund ! Da oben steht eine Überschrift von Herrn Armin Käfer und ein Text dazu: "Gewalt gegen Fremde....". Das sollte erst mal abgearbeitet werden. Das Thema "Integration" (ob positiv oder negativ) oder das gar Themen wie "Verfehlungen von Radfahrern mit Migrationshintergrund" und so weiter hat mit dem Thema von Herrn Käfer nichts zu tun !! Aber es wird hier einfach rein gezwängt. Und warum wohl ?

@Herrn Bogunovic: Eine lebendige Diskussion lebt davon, dass mehrere Aspekte behandelt werden. Aber die lebendige Diskussion ist Ihnen offenbar ein Dorn im Auge, denn Sie wollen scheinbar nur eine gelenkte Diskussion ohne die Freiheit sich offen äußern zu können. Das ist nicht Sinn der Sache. Zu einem Thema mit der Gewalt gegen Fremde gehört auch der Umgang mit den Einheimischen und deren Sicht auf die Dinge, genauso wie die Gründe, die zu einer vergifteten Situation führen können. Darüber muss man reden können und auch dürfen. Diesen Aspekt können Sie nicht einfach unter den Teppich kehren. Allerdings habe ich den Eindruck, dass Sie meinen einfach per ordre de Mufti bestimmen zu können, über was geredet wird. So geht das aber nicht. Wenn wir über ein Thema reden, müssen wir auch über verwandte Aspekte sprechen. Aber genau das wollen Sie scheinbar nicht. So erscheint das jedenfalls. Außerdem: Es geht hier nicht um Verfehlungen von Radfahrern mit Migrationshintergrund, es geht hier um das Verhalten von Migranten gegenüber hier Lebenden, die zu Problemen führen können. Mit Integration hat das durchaus was zu tun. Auch wenn Sie meinen, das einfach per ordre de Mufti unter den Teppich kehren zu können. Und wenn Sie meinen, mir das "richtige Lesen" vorhalten zu können, dann sind Sie ganz gehörig auf dem Holzweg. Das bezog sich auf meinen Beitrag am Anfang. Also haben Sie - erneut - nicht richtig gelesen.

"Lebendige Diskussion". Dass ich nicht lache....: Das Ausbreiten von übelsten Vorurteilen von eingefleischten Spießern, die sich hier zum Teil tummeln, wollen Sie mir als "lebendige Diskussion" verkaufen. ich bitte Sie erzählen mir schon wieder Märchen.

@Bogunovic-Was wollen Sie damit zum Ausdruck bringen?: Klappe halten und alles hinnehmen? Wer ist wo zu Gast? Wer sollte sich bemühen, sich hier zu integrieren? Wir im eigenen Land? Sind Sie noch zu retten? Wandern Sie doch mal in ein anderes Land aus und berichten Sie uns später, wie es mit Ihrer Integration war! Herrgott noch mal. Sagt man was, ist man Nazi! Geht´s noch? Wo sind denn die Migranten und tollen Mitbürger, denen es tatsächlich gelungen ist, sich zu integrieren? Warum stehen diese denn nicht auf und helfen jenen, die es ernst meinen und die gewillt sind und helfen uns, die auszusortieren, auf die wir gerne dankend verzichten können? Würden Sie nicht mitmachen? Dessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing! Ganz einfach. Spielregeln gehören schon längst her und das hat die Merkel verkannt. Sie bereitet uns ALLEN einen megagefährlichen Cocktail, der wenn der Deckel voll drauf kommt und heftig geschüttelt wird, uns noch gewaltig um die Ohren fliegt. Wetten? Was zäumen Sie Herrn Becker so ein? Er darf genauso wie wir alle hier, frei seinen Senf dazu geben, selbst wenn er für Sie doch etwas zu scharf sein mag. So isch halt. Ihr Kommentar war übrigens auch nicht in zwei Worte gefasst, sondern ebenso einen Roman geschrieben! Winke, winke mit der weißen Fahne und Gruß vom Motzkigele

Vielen herzlichen Dank,: Frau Kienzle für ihre erfrischenden Worte.Hoffentlich fallen sie endlich bei Bogunovic auf fruchtbaren Boden.Falls nicht bin ich gerne bereit ihm ein One-way Ticket in die Schweiz zu bezahlen damit endlich Ruhe herrscht.In CH wird man ihm dann schon zeigen, wo dr Bartel dr Moscht holt.Gruass aus Degerloch RWT.

Doe Steigbügelhalter: Deutschlands repressive Krisenpolitik ist maßgeblich für den Aufschwung der extremistischen Rechten in Europa verantwortlich. Aufstieg und Zerfall des “deutschen Europa”, letzter Teil Wer kennt sie nicht, die unzähligen Plakate und Transparente auf Demonstrationen in Südeuropa, die Merkel oder Schäuble als neue deutsche Nazis – mit Hitlerbärtchen oder in SS-Uniformen – darstellen? Inzwischen scheint man sich auch in Deutschland an diesen Anblick gewöhnt zu haben; ganz so wie sich die Öffentlichkeit in den USA daran gewöhnt hat, dass die US-Fahne irgendwo in Südamerika oder dem Nahen Osten mal wieder bei Protesten verbrannt wird. Dabei handelt es sich bei diesen Protestäußerungen selbstverständlich um Übertreibungen. Bei Merkel, Schäuble sowie dem Großteil des deutschen Politestablishments handelt es sich nicht um Nazis, sondern um Steigbügelhalter eines europäischen Faschismus des 21. Jahrhunderts. Eine korrekte historische Analogiebildung würde die deutsche Kanzlerin nicht als Adolf Hitler, sondern als Hindenburg, Heinrich Brüning, Kurt von Schleicher oder Franz von Papen darstellen. Es war die Politik des “Reichskanzlers” und “seiner” autoritären Präsidialkabinette, die dem Faschismus in der Spätphase der Weimarer Republik den Boden bereitete – genauso, wie nun das deutsche Sparregime in Europa der extremen Rechten immer neuen Auftrieb verschafft. http://www.heise.de/tp/artikel/44/44598/1.html

Nein, die Deutsche Außenpolitik ist NICHT dafür verantwortlich, dass faschistoide Handlungsweisen hier wieder hoffähig werden !!: Hierfür ist jeder für sich selbst verantwortlich, jeder ist für sein EIGENES Handeln selbst verantwortlich, Frau Bernhard. Man kann nicht alles und jeden Dreck der Deutschen Bundesregierung in die Schuhe schieben. Wenn Flüchtlingsunterkünfte brennen, wenn Faschos auf den Straßen wieder hoffähig herumspazieren, wenn Nazis über Facebook wieder antidemokratische Strömungen zusammenorganisieren, dann ist das nicht die Schuld der Deutschen Regierung !. Es ist Ihre Schuld und es ist meine Schuld und es ist die Schuld dieser Gesellschaft hier. Und wenn ich einige Kommentare wie weiter unten hier lesen muß, dann wundert mich überhaupt nichts mehr.... Diese Kommentare sind authentisch von lieben Mitbürgern verfasst und nicht von der Bundessregierung.

is ja toll: wie Sie auf strukturelle Probleme reagieren .... wenn wir hier kommentieren, ändern wir die Welt. Lieber Herr Bogunovic, haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, wer die Strukturen dieser Gesellschaft schafft, samt Medien übrigens, wo wir unsere Häufchen absetzen dürfen. Mehr ist das nicht.

Ist das ein "strukturelles Problem", was Sie da oben lesen können ?: Ist diese sonderbare Einlassung vom Diskutanten Herrn Becker ein "strukturelles" von der Regierung verursachtes Problem oder ist es nicht eher ein persönliches ???

immer dasselbe: schreibt einer der ist böse und tut dies und das, dann kommt sofort der widerspruch: "aber der tut das auch". wird es dadurch besser? erträglicher? wir haben in deutschland einen kleinen prozentsatz von menschen die ihren dumpfen hass in die welt hinausschreien. das sind rechte, das sind linke, das sind sogenannte ganz normale bürger. dadurch ist deutschland aber weder rechtsradikal noch linksradikal. wie gesagt es ist ein kleiner prozentsatz. noch.

2 und 2 zusammenzählen: Und wieviele "rechtsextreme Taten" gehen auf das verdeckte(gedeckte) Konto von vermummten ANTIFAschisten,Herr Käfer??? Z.B.nachgeweisene Hakenkreuzschmierereien in Dresden von diesen "Leuten" nach dem Mord eines Asylanten an einem anderen Asylbewerber und,und,und,und!!! Und wo bleibt die Entschuldigung nach diesem Mord, nach diesem medialen Akt der Volksverhetzung an den Deutschen,Herr Käfer??

"volksverhetzung" an welchen "Deutschen" !?: Von welchen Deutschen schreiben Sie ? Wer ist hier Ihrer Meinung nach Deutsch und wer wird hier von wem "verhetzt" ? Das sind Worte, die gehören nicht mehr hierher, Herr Tripps. Bitte zügeln Sie sich.

So,so Herr Bogunovic,: das Wort Volksverhetzung stammt doch in den letzten Jahren mehr als nötig aus dem Vokabular der Presse und wird uns tagtäglich aufs Brot geschmiert.Und fühlen sie sich etwa ausgenommen von dem Begriff die Deutschen??

Sie, Herr Bogunovic: haben mir keine Empfehlungen oder gar Befehle in puncto ZÜGELN oder Meinungsäusserung zu geben! Haben sie mich da richtig und klar verstanden?

"Vorschlagen" und nicht befehlen: Ich schlage Ihnen vor, sich zu zügeln, was speziell dieses Thema und diese Wortschöpfungen wie "Volksverhetzung" anbelangt. Von Befehlen kann ich nach Durchsicht meiner Einlassungen nichts entdecken. Es ist auch zu Ihrem eigenen Schutz und Interesse.

Getroffenen Hunde bellen: So in etwa kann man das hier, was ich da lesen muß, kommentieren. Und das ist sehr wohlwollend. Das Gekläffe der üblichen Verdächtigen, sobald es ein StZ-Kommentator für nötig befindet, das kaputte Klima hier gegenüber Ausländern und Flüchtlingen dem Leser auf´s Tablett zu schmieren, ist selbstentlarvend und benötigt keines weiteren Kommentares. Die Herrschaften würden lieber gerne etwas mehr über Griechische Schulden und die neuesten Spielertransfers vom VfB Stuttgart lesen, nehme ich an. So früh Morgens am Frühstückstisch wäre das etwas weniger belästigend.... Es zeigt nur, in welch erbärmlichen Zustand sich diese Onlinegesellschaft, wo jeder seinen persönlichen Müll abladen darf, mittlerweile befindet. Ich erwarte von der StZ, sich hier in Zukunft, was solche Themen anbelangt, nicht von außen mannipulieren zu lassen und weiterhin kritisch zu bleiben !!

Glauben sie Herr Bogunovic: dass ausgerechnet sie das Recht haben Kommentare,die nicht in ihr linkes,grünes Weltbild passen,als persönlichen Müll bezeichnen dürfen?? Wie arrogant und obendrein ignorant sind sie eigentlich?Sie verlangen von der STZ sich nicht von aussen manipulieren zu lassen.Gerade das tun sie in Perfektion und das Schlimme ist,sie merken es, wie immer, einmal mehr, nicht!!.

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