Auswärtssieg in Fürth Der VfB Stuttgart siegt bei Greuther Fürth glücklich mit 1:0

Von dpa 

Der VfB Stuttgart siegt dank eines Tores von Shinji Okazaki bei Greuther Fürth mit 1:0 - Serdar Tasci sieht in einer turbulenten zweiten Hälfte die rote Karte.

Der VfB Stuttgart siegte dank eines Tores von Shinji Okazaki(Mitte) bei Greuther Fürth mit 1:0. Foto: dpa 39 Bilder
Der VfB Stuttgart siegte dank eines Tores von Shinji Okazaki(Mitte) bei Greuther Fürth mit 1:0.
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Fürth - Der Fürther Heimfluch bleibt bestehen. Auch im achten Versuch schafften die fränkischen Bundesliga-Newcomer vor eigener Kulisse keinen Sieg, durch das 0:1 (0:1) gegen den VfB Stuttgart rutschte der Aufsteiger am Samstag sogar wieder auf den Tabellenplatz ab. Und das trotz einer „couragierten Leistung“, wie Trainer Mike Büskens zurecht erkannte. Die miese Chancenauswertung macht Erfolgserlebnisse aber quasi unmöglich. „Wir haben es zum wiederholen Male nicht geschafft, uns zu belohnen. Dabei wissen auch wir, dass Fußball ein Ergebnissport ist“, meinte der Coach.

Bei unangenehmer Kälte und hoher Luftfeuchtigkeit reichte dem VfB eine durchschnittliche Vorstellung, um auf Platz sieben zu klettern. Shinji Okazaki (45. Spielminute) köpfte die Gäste vor 17 443 frierenden Zuschauern zu drei Punkten gegen engagierte Fürther, die aus ihren vielen Torchancen kein Kapital schlugen. „Das Tor kam zum perfekten Zeitpunkt“, lobte Trainer Bruno Labbadia. „Aber wir haben heute auch das nötige Glück gehabt, das muss man ganz klar sagen.“

Für den VfB war es kurz vor der Europa-League-Partie gegen Molde FK ein willkommenes Erfolgserlebnis - am Donnerstag geht es dann auf kontinentaler Ebene um den Einzug in die K.o.-Runde. In der Liga wird Serdar Tasci dem VfB nach seiner Roten Karte (53.) vorerst fehlen.

Im Mittelpunkt des ersten Durchgangs stand vor allem Vedad Ibisevic: Gleich zweimal fiel der VfB-Stoßstürmer im 16-Meter-Raum und forderte Foulelfmeter. Bei der ersten Szene drehte sich der Bosnier geschickt um Verteidiger Thomas Kleine, sank zu Boden - doch Referee Thorsten Kinhöfer ließ weiterspielen. Besser lief es für Ibisevic dann unmittelbar vor der Pause, als er nach einem Zweikampf mit Mergim Mavraj fiel - und der Schiedsrichter ihm diesmal recht gab. Der 28-jährige Stürmer trat selbst an, scheiterte zwar am erstmals aufgebotenen Wolfgang Hesl im Fürther Tor, doch den Abpraller verwertete der heranstürmende Okazaki per Kopf.

Der VfB tat kaum mehr als nötig

Im sechsten Pflichtspiel der Stuttgarter in Fürth war es das erste VfB-Auswärtstor seit 1960, damals waren die Teams noch in der Oberliga Süd aufeinandergetroffen. In all den 52 Jahren danach hatten sich die Fürther von den Schwaben zu Hause nie bezwingen lassen - bis jetzt. Dass es soweit kam, hatte sich der Bundesliga-Abstiegskandidat Nummer eins allerdings wie schon so oft in dieser Saison selbst zuzuschreiben: Die Chancenauswertung war schlichtweg schwach.

Die erste gute Szene vergab der Ur-Fürther Edgar Prib schon leichtfertig im Ansatz (6.), spätestens beim zweiten Versuch hätte der Mittelfeldprofi eine blitzsaubere Hereingabe von Christopher Nöthe (34.) verwandeln müssen. Kurz nach der Pause verballerten die Franken innerhalb von drei Sekunden drei Riesenchancen. Zoltan Stieber und zweimal Nöthe brachten es nacheinander aus kürzester Distanz nicht fertig, den Ball im Tor unterzubringen. „Wir treffen alles, nur nicht ins Tor. Das ist symptomatisch für unsere derzeitige Situation“, kritisierte Büskens.

Der VfB tat kaum mehr als unbedingt nötig - das änderte sich auch nicht, als Tasci nach einem rüden Foul an Milorad Pekovic Rot sah und frühzeitig in Halbzeit zwei vom Feld musste. Den Gastgebern blieb dagegen das Pech treu: Prib traf mit einem Freistoß die Querlatte, und Kleine verpasste im Nachschuss den fälligen Ausgleich (79.).

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7 KommentareKommentar schreiben

@HKB: Danke für Ihren Kommentar ! Die Mannschaft spielt zwar nicht immer auf hohem Niveau, ist aber dieses Saison effektiv und hat Erfolg damit. Das verstehen die vielen Dummschwätzer hier unter den Kommentatoren halt nicht. Es ist ja schwäbisches Hobby zu kritisierenund zu polemisieren. In deren kleiner, irren und realitätsfremden Welt muss unsere Mannschaft spielen wie der FC Barcelona und jeden Gegener an die Wand klatschen. Aber selbst dann wären diese 'Edelfans' nicht zufrieden, ganz nach dem Motto: Wir müssen immer gewinnen. Und wenn wir gewinnen, dann sind wir nicht zufrieden, weil wir ein Spektakel hätten zeigen müssen. Und wenn wir ein Spektakel zeigen, sind wir auch nicht zufrieden, weil wir sieben oder acht Tore hätten machen müssen. Und wenn wir das getan haben, heißt es: Der Gegner war schwach. Frei nach Carlos Dunga.

'Die Mannschaft spielt in verschiedenen Wettbewerben auf hohem Niveau.': Zu drei Wettbewerben ja, ebenso auch in Sachen 'wir holen nen Titel'. Und zum hohen Niveau...ich tus trotzdem: LACH! :D

fürth: alles in allem drei sehr glücklich punkte!! wenn es denn gewollt war, nach dem platzverweis ausschließlich darauf zu spielen den vorsprung über die zeit zu bringen, dann war das gegen fürth eine taktische meisterleistung des VfB! ;))) - so wie ich es jedoch gesehen hab, hatte der VfB - die mannschaft - zuviel 'angst', sich den ausgleich einzufangen! (und der VfB wäre wieder zum traditionellen aufbaugegner mutiert) ich kann mit dem spiel 'leben' weil die drei punkte enorm wichtig sind, um 'oben' dran zu bleiben. die halbe liga hat gestern zu gunsten des VfB gespielt ;) solch spiele - solch (berechtigte) schirientscheidungen gibts - und dann läufts halt so, dass der vermeintliche favorit geschwächt verteidigen muss - und der vermeintliche abstiegskandidat ohnehin nichts hinbringt. abhaken - weiter punkten !!! das einzigste was ich mich frage - nicht unbedingt kritisiere, aber frage - warum? spielt man in der konstellation wie gegen fürth nicht konsequent auf das zweite tor? was in der verfassung von fürth sicherlich deren 'einbruch' bedeutet hätte!!! die spielweise des VfB ab dem platzverweis lud fürth regelrecht zum selbstbewusstsein tanken ein?! fürth hätte bei nem ausgleich sicherlich 'Blut geleckt' und der VfB wäre mit sicherheit dann auch vollends baden gegangen ..! da genau DIES (für mich!)eben auch die verfassung des VfB widerspielget war es vllcht intelligenter das ding über die runden zu schaukeln ;) von daher.. wie ich sage - verdammt wichtige drei punkte !! abhaken - mund abwischen und zu hause gegen schalke drei punkte nachlegen! dann ists durchaus drin, dass der VfB auf Platz 5 überwintert!!! köln im pokal is auch machbar ;) und gegen molde wird das achtelfinale in de EL klar gemacht ! wenn im fussball 'nur' die ergebnisse zählen - dann stehen WIR so schlecht gar nicht da - respektive der winterpause - den möglichen neuzugängen - der jungen in den startlöchern! - den verletzten die zurück kommen (audel - didavi!) . VfB 2013 - das könnt echt SPASS machen !! ..

So soll es sein! Oder auch anders.: 'Bei unangenehmer Kälte und hoher Luftfeuchtigkeit reichte dem VfB eine durchschnittliche Vorstellung, um auf Platz sieben zu klettern'. ' Bei tropischen Temperaturen um den Gefrierpunkt und Bodennebel mit Glatteisbildung, verdankt es die Mannschaft des VfB dem Fahrer des Mannschaftsbusses, der den pflichtmässig an Bord befindlichen 'erste HIlfe Koffer' am Spielfeldrand vorzüglichst bereithielt, das es verletzungsfrei und beständig über 90 Minuten in des Gegners Hälfte 'lichterloh brannte'. Das 0:1 war deswegen als hochverdient zu bezeichnen. Woll!

VfB Stuttgart hat verdient gewonnen: An den Verfasser des Artikel von heute: Der VfB hat verdient gewonnen und wurde durch die rote Karte an Tasci und weitere unverständliche gelbe Karten geschwächt. Mit zehn engagierten Spielern hat es der VfB geschafft sich Greuter Fürth zu widersetzen. Die Mannschaft spielt in verschiedenen Wettbewerben auf hohem Niveau. Für Bruno und sein Team alles Gute. Dem Verfasser 'zum Denken', DER wahrscheinlich noch nie an einen Ball getreten hat, eine Mannschaft muss Spiele gewinnen und nicht nur glänzen:)

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