Autogrammstunde Bud Spencer begeistert in Stuttgart
SIR/ Fotos: Beytekin, 02.12.2011 09:46 Uhr
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 Foto: Beytekin
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Stuttgart - Bevor Bud Spencer am Freitag das Schwäbisch Gmünder Freibad auf seinen Namen tauft, hat der Hollywoodstar am Donnerstagabend Station in Stuttgart gemacht. In der Buchhandlung Hugendubel auf der Königstraße stellte der 82-Jährige seine Autobiographie "Bud Spencer – Mein Leben, meine Filme" vor und absolvierte eine Autogrammstunde. Die Chance, der lebenden Legende einmal ganz nah zu sein, wollten sich viele Fans nicht entgehen lassen. Autogrammjäger warteten in endlos scheinenden Schlangen geduldig darauf, sich die Unterschrift ihres Idols abzuholen.

Carlo Pedersoli, so der Geburtsname des Italo-Amerikaners, hat in seinem Buch viel zu erzählen: So ließ der massige Schauspieler nicht nur in Kultfilmen wie "Sie nannten ihn Plattfuß" oder "Zwei Asse trumpfen auf" an der Seite von Terence Hill die Fäuste fliegen, sondern kann auch ein abgeschlossenes Jurastudium vorweisen. Als Schwimmer nahm er zwei Mal an den Olympischen Spielen teil.

1951 durchs Gmünder Freibad gekrault

Seine Schwimmkarriere führte Spencer 1951 auch nach Schwäbisch Gmünd: Im Rahmen eines internationalen Wettkampfs kraulte der italienische Nationalschwimmer, der damals noch Pedersoli hieß, durch das Becken des Freibads, das künftig seinen Namen tragen wird. Die Freibadtaufe ist ein Trostpflaster für 114.000 überwiegend junge Leute, die den neuen Stadttunnel nach dem schlagkräftigen Kinohelden benennen wollten. Der Vorschlag scheiterte am Gemeinderat, der Tunnel wurde nach dem Einhorn aus dem Stadtwappen benannt. 

Kommentare (4)
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04
Rotenberger, 14:27 Uhr

Willkommen in Bud-den-Württemberg

Liest man heute den Bericht in Sonntag Aktuell, dann hält es Signore Pedersoli ( ein Nachfahre von Barbarossa ? )für übertrieben, ein Bad in Gmünd nach Bud Spencer zu benennen. Ich meine, die Gmünder haben sich lächerlich gemacht. Typisch Provinz . Großer Jubel, wenn vor 60 Jahren mal ein später prominent Gewordener im Schwimmbädle gekrault hat. Den Verantwortlich in Gmünd gehören ein paar ordentliche Schläge auf ihren butt. But not zu wenig.

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03
Hans-Jürgen, 10:43 Uhr

Organisation

@Katscha Nur weil um Viertel vor Acht gesagt wurde, dass die Autogrammstunde beendet ist, heißt das nicht, dass er nicht eine STUNDE lang signiert hat. Ich war nämlich einer der letzten der noch dran kam. Und das war kurz vor Acht. Außerdem sah Bud da schon ziemlich erschöpft aus und wer mag es dem alten Herrn auch böse nehmen (er ist 82 !!!) @mazeeee Ich war auch überrascht, dass keine Bücher mehr da waren. Denn ich hatte mich mittags schonmal beim Hugendubel umgesehen, um frühzeitig da zu sein, bin dann aber erst nochmal raus weil da noch nicht viel los war. Auf jeden Fall waren da soviele Bücher (geschätzte 1000) vom Bud Spencer da, dass ich noch dachte: "ganz schön optimistisch, der Hugendubel". Ich fand es jedenfalls gut organisiert. Man wurde in Schlangen durchs Haus gelotst und kam dann dran. Was gibt es da zu kritisieren? Sollen sich alle im Pulk auf Bud stürzen?

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02
mazeee, 13:08 Uhr

Buchladen ohne Bücher

Schlecht organisiert ist noch freundlich ausgedrückt. Wir sind gegen 18Uhr in den Laden und erkundigten uns erstmal nach der Biografie. Die Verkäuferin meinte es sei keine Zeit, vorher noch die Bücher zu kaufen, wir sollen uns doch gleich anstellen und außerdem seien oben (beim Signiertisch) genug Bücher. Wir hatten das Glück bis nach oben zu kommen. Nur dieser grandiose Buchladen hatten 20min nach Beginn der Signierstunde keine (Papier-)Bücher mehr -im gesamten Haus nicht. Das beispielsweise große Lebensmittelmärke ihre Elektronikartikel gegen Mittag gerne mal Ausverkauft haben kann man ja noch verstehen, aber ein großer Buchladen ohne entsprechende Bücher bei so einem Event... Bud mal live zu sehen war jedenfalls super, für ein paar Fotos hats ebenfalls gereicht :-)

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