Bahnprojekt Stuttgart 21 „S 21 saugt den Nahverkehr ab“

Von StZ 

Bei der 118. Montagsdemonstration, zu der das Aktionsbündnis aufrief, ging es vor allem um den Regionalverkehr im Würgegriff des Großprojektes.

Der Protest gegen das Großprojekt geht weiter. Foto: dpa
Der Protest gegen das Großprojekt geht weiter.Foto: dpa

Stuttgart - Das Aktionsbündnis gegen S 21 hat zur 118. Montagsdemonstration aufgerufen. Laut dem Veranstalter nahmen etwa 2500 Projektgegner teil, die Polizei sprach von 1500 Demonstranten. „Bis zu zwölf Prozent aller regionalen Zugverbindungen in Baden-Württemberg sollen gestrichen werden, weil Stuttgart 21 einen erheblichen Teil der Nahverkehrsmittel absaugt“, kritisierte das Bündnis. Daher war das Thema des Hauptredners Klaus Arnoldi vom Aktionsbündnis: S 21 – Regionalverkehr im Würgegriff. Danach zogen die Demonstranten zum Hauptbahnhof. StZ

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Tot: 2013 ist das Projekt tot. Europa-Finanzkrise, Nahost, Überschuldung des Landes, der Landkreise, der Städte - Defizit in Berlin. Tot! Stuttgart hat den Scheiss. Brachen, Löcher, Staus, Stillstand, Wüste. Das GWM sorgt für die Wüste. Ohne Wasser - kein Leben!

Noch ein Nachtrag zu Äußerungen von „Aufmerksamer Leser“ hier in den Foren: Ich möchte hier noch an die von Ihnen geäußerte Blamage in Sachen PF1.1 erinnern (13.04. 10:45), wo Sie schrieben: „Die untersuchten Betriebsprogramme sind nicht dafür ausgelegt gewesen, den Bahnhof mit maximalen Zugzahlen auszulasten. Und deswegen sind sie an einigen Punkten dafür ungünstig.“ Diese Aussage hatte bei mir einen Lachkoller sondersgleichen ausgelöst. Denn sie ist bestes Zeugnis, wie man versucht, seine Unkenntnis mittels Erfindungen zu kompensieren. Auf diese Lachstory sind Sie ja auch nicht weiters eingegangen. Dafür tun Sie so, wie wenn Sie nun alles mögliche bei wikireal widerlegt hätten, außer eben nur Behauptungen aber man nirgends Belege dafür entdecken kann. Blamieren Sie sich weiterhin, vielleicht gibt’s dann noch mehr zu Lachen. – Oben bleiben!

„Aufmerksamer Leser“ tut sich schwer im aufmerksamen Lesen des Beitrag von Forist „M. Braun“: Forist „M. Braun“ schrieb: „Aber sie (die Bahn) veröffentlichte keinen Ergebnisbericht des Simulationslaufs den SMA auditiert hat. Ebenso wenig vom finalen Simulationslauf der ja erst im Sept. 2011 stattfand. Die Bahn behauptet(!) also Fehler korrigiert zu haben - ohne Nachweis!“ Darauf „Aufmerksamer Leser“: „Das ist falsch, denn der Nachweis wurde durch den Auditbericht der sma+ auch zum finalen Simulationslauf erbracht.“ Tja, das ist schon mehr als WITZIG. „Aufmerksamer Leser“ bezeichnet die Aussage von „M. Braun“ als falsch und bestätigt im zweiten Satzteil eben doch seine Aussage. Denn die Bahn selbst hat ja keinen Abschlußbericht geschrieben. Den hat sie ja, wie „M. Braun“ richtig schreibt, der SMA überlassen. .......... Dann darf ich den „Aufmerksamen Leser“ ein weiteres mal korrigieren zur Aussage, daß SMA einen „Nachweis“ erbracht hätte. Sie hat weder was nachgewiesen noch begutachtet, sie hat nur auditiert. Und das mit gutem Grunde. Dieses Audit dürfte wohl alles andere als gerichtsfest sein. .......... Übrigens, die Anpassungen im Finalen Simulationslauf lt. SMA betreffen in der Hauptsache Haltezeitverlängerungen, die ihrerseits ja auch zu einer weiteren Anspannung bzw. Verschlechterung der Funktionsfähigkeit des S21-Systems führt. Obendrein erkennt man im Schlussbericht der SMA einen noch höheren Verspätungsaufbau in den Zuläufen. Probleme sind also weder ausgeräumt noch irgendwie verbessert worden! ..........Einen besseren Hinweis auf die so verbreitete Unkenntnis der Materie von „Aufmerksamer Leser“ hätte er uns wirklich nicht mehr geben können: „Ich würde mir natürlich auch wünschen, ich hätte das vorliegen, dann könnte man nämlich so einigen Quatsch noch viel besser widerlegen!“ Nun ja, auf diese Art und Weise kann man auch von der allegemein bekannten Intransparenz ablenken und selbst kundtun, daß man weiß, was man nicht weiß. – Oben bleiben!

'Aufmerksamer Leser', alles schon aufmerksam gelesen!: Schön, daß Sie mir zwar die Links zum Audit und SI09 usw. auflisten, aber entweder habe ich Ihnen daraus schon selbst zitiert oder erkenne ich umgekehrt in diesen Schriften keinen Zusammenhang von machen Behauptungen Ihrerseits im Zusammenhange des Softwarefehlers in RailSys. Was Sie MIR vorgeben, habe ich rauf und runtergelesen. Ihre Argumentation sollte doch nicht nur mir gelten. Es sind ja auch noch andere Leser hier. Wollen Sie die alle mit Ihrem angeblichen einseitigen 'Fachwissen' beglückenn. Im übrigen haben die Mitarbeiter von 'wikireal' Ihre Person sehr schnell als einen bahninternen Mitarbeiter entlarvt, ganz ohne mein Zutun. - Oben bleiben!

Hilfe zur Selbsthilfe: @Aufgeklärter, Sie schrieben: 'So behaupten Sie ohne überzeugende nähere Beschreibung einfach: „Jede Behauptung, die sich auf Mängel in der Simulation bezieht, aber mit dem 2. bzw 3. (finalen) Simulationslauf bereits behoben wurde, hat sich erledigt.“ Was hat sich denn dort behoben?' Sehen Sie, ich denke manchmal, weil Sie so viel zu dem Thema schreiben müssten Sie auch eine rudimentäre Kenntnis darüber haben, wie Sie an die richtigen Informationen kommen. Ein klarer Fehler meinerseits! Hier also der Link zu den Anpassungen des finalen Simulationslaufs: http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/de-DE/download/SI-09_Anpassungen_f%C3%BCr_finalen_Simulationslauf_1-00.pdf --- Ferner finden Sie im Abschnitt SI-08 des Auditberichts der sma+ die Anpassungen, die bereits zuvor (2. Datenmodell) gemacht wurden (und soweit nicht anders beschrieben im finalen Datenmodell noch enthalten sind): http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/de-DE/download/20110721-SMA-Stresstest-Ergebnisse.pdf

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