Cannstatter Volksfest Polizei sperrt Wasen wegen Überfüllung

Von SIR 

Am Freitagnachmittag erlebte der Cannstatter Wasen den Supergau was den Besucheransturm angeht. Es strömten dermaßen viele Menschen auf das Volksfest, dass der Polizei nichts anderes übrig blieb, als den Wasen bis 19 Uhr zu sperren. Der Bahnhof Bad Cannstatt war ebenso heillos überfüllt.

Am Freitagnachmittag musste die Polizei das Cannstatter Volksfest wegen Überfüllung sperren. Foto: www.7aktuell.de | 24 Bilder
Am Freitagnachmittag musste die Polizei das Cannstatter Volksfest wegen Überfüllung sperren.Foto: www.7aktuell.de |

Am Freitagnachmittag erlebte der Cannstatter Wasen den Supergau was den Besucheransturm angeht. Es strömten dermaßen viele Menschen auf das Volksfest, dass der Polizei nichts anderes übrig blieb, als den Wasen bis 19 Uhr zu sperren. Der Bahnhof Bad Cannstatt war ebenso heillos überfüllt.

Stuttgart - Es waren einfach zu viele Menschen für den Cannstatter Wasen: Am Freitagnachmittag musste die Polizei das Festgelände aufgrund des Menschenauflaufs sperren, um Schlimmeres zu verhindern.

"Es kamen so viele Menschen auf den Wasen geströmt, dass uns nichts anderes mehr übrig blieb, als das Gelände zu sperren", erklärte ein Sprecher der Polizei. Die Beamten hätten Anrufe von Volksfest-Besuchern bekommen, dass auf dem Festgelände nichts mehr geht - so voll war es bislang selten auf dem Cannstatter Wasen.

"Wir reagierten gleich und sperrten als erstes die Straßen rund um den Cannstatter Wasen für den Verkehr", sagte der Sprecher. Bis zirka 19 Uhr kam niemand mehr auf das Festgelände. Für die Menschen, die den Wasen verlassen wollen, habe man Fluchtkorridore eingerichtet.

Zu Ausschreitungen und Verletzten sei es nicht gekommen, so der Polizeispecher.

Auch der Bahnhof Bad Cannstatt ist heillos überfüllt

Auch die Bahnen fuhren nicht mehr direkt bis zum Cannstatter Wasen. Die Fahrgäste mussten eine Station früher aussteigen.

Gegen 19 Uhr hatte sich die Situation dann merklich beruhigt, sodass die Polizei den Wasen für die Besucher wieder öffnen konnte.

Einem Sprecher der Bundespolizei zufolge war das extrem hohe Personenaufkommen schon den ganzen Freitag über zu bemerken. "Wir hatten schon seit Freitagvormittag mit den riesigen Menschenmassen am Bahnhof Bad Cannstatt zu kämpften", verdeutlichte der Sprecher.

Deshalb organisierte die Bundespolizei ein Einbahnstraßen-Konzept beim Bahnhof Bad Cannstatt. Alle Menschen, die den Bahnhof am Freitag verlassen wollten, mussten dies über den Ausgang Richtung Wasen machen, alle die in den Bahnhof gelangen wollten, musste über den Wilhelmsplatz kommen.

Die Bundespolizei bittet alle Wasengänger, auf die Durchsagen am Bahnhof Bad Cannstatt zu achten.

Auch die Vorfälle mit den Personen auf S-Bahngleisen am Freitagnachmittag seien wohl auf die Menschenmassen zurückzuführen, die durch Bad Cannstatt zogen, so der Sprecher der Bundespolizei.

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14 KommentareKommentar schreiben

Bernd Steinert, 09:10 Uhr: Sie suchen nach Parkplätzen? Nun bin ich aber angemessen erschüttert. Wieso reisen Sie als S21 Fan eigentlich nicht mit Ihrer heissgeliebten Bahn an? Liegt das daran, dass diese noch nicht vollständig unterirdisch fährt?

Wir waren am Freitag Nachmittag mit der Familie ganz entspannt auf dem „Landwirtschaftlichen Hauptfest“: Gegen Abend sind wir dann rüber zum Volksfest gegangen, da war es auch nicht voller wie sonst. Die Menschenmassen sind normal bei diesem Wetter :-) Das parken ging übrigens auch sehr gut. Es war von der Organisation der Parkleitsysteme, der Ordner innerhalb und der Polizeistreifen sehr gut vorbereitet.

@ Christian Schneider, - Danke, wenn i Sie ned hät!: Zusammen sind wir halt doch stark und man lernt somit immer dazu. Richtig war Duisburg, "so am Rande" schreibt man groß und auch ich danke der Polizei für Ihren gewaltigen Einsatz, den wir alle mal wieder bezahlen dürfen. Dankeschön! Gruß vom Motztkigele

Karl Kopp, 22:40 Uhr: Danke Karl Kopp, Sie untermauern mit Ihrem Kommentar den Stuttgarter Minderwertigkeitskomplex "die bessere Wiesen zu sein". Das gerät also nicht nur beim Bahnhofsumbau zu einer ganz peinlichen Nummer. Dazu Anette Schavan: "wir wollten damit als Landesregierung München vor allem mal so richtig zeigen, was dieses Stuttgart so drauf hat" ... In Ihrer Rede ging es übrigens um Stuttgart 21.

Karl Kopp, 22:40 Uhr: Danke Karl Kopp, Sie untermauern mit Ihrem Kommentar den Stuttgarter Minderwertigkeitskomplex "besser als die Wiesen zu sein". Das gerät also nicht nur beim Bahnhofsumbau zu einer ganz peinlichen Nummer. Dazu Anette Schavan: "wir wollten damit als Landesregierung München vor allem mal so richtig zeigen, was dieses Stuttgart so drauf hat" ... In Ihrer Rede ging es übrigens um Stuttgart 21.

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