Diakonie-Präsident
Kottnik gibt nach Affäre auf
Andreas Müller,
27.09.2010 17:57 Uhr
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Foto: dpa
"„Wir nehmen die Entscheidung mit Respekt zur Kenntnis.“
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Erklärung des Diakonischen Rates zum Rücktritt Kottniks
Der Diakonische Rat – das Aufsichtsgremium des evangelischen Wohlfahrtsverbandes – nehme den Rücktritt "mit Respekt zur Kenntnis", hieß es in der Erklärung. Als Vorsitzender des Rates dankte der württembergische Landesbischof Frank Otfried July Kottnik für seinen "engagierten Einsatz" und seine "zukunftsorientierten Ideen"; er habe "das Verhältnis zwischen Kirche und Diakonie...weiter vertieft".
Ob und inwieweit ein Zusammenhang mit der Affäre um eine Stuttgarter Unternehmensberatung » besteht, ging aus der Pressemitteilung nicht hervor. Auch eine Diakonie-Sprecherin wollte sich dazu nicht äußern. Die Angelegenheit wäre "auch für einen gesunden Menschen belastend", sagte sie nur. Kottnik war seit längerem gesundheitlich angegriffen. Während der laufenden internen Untersuchung der Vorgänge hatte er sich krank gemeldet.
Vorgänge werden geprüft
Durch Recherchen der Stuttgarter Zeitung war Ende August eine Personalverquickung zwischen der Diakonie und der Stuttgarter Unternehmensberatung Dr.Dithmar & Partner bekannt geworden. Die von der Theologin Christiane Dithmar geleitete Firma hatte wiederholt Aufträge des Diakonischen Werkes erhalten. Erst durch eine StZ-Anfrage will der Präsident Kottnik erfahren haben, dass sein persönlicher Referent Walter Merz zeitweise gleichzeitig Partner der Gesellschaft war.
Weder Merz noch Dithmar hatten dies nach eigenen Angaben offenbart, was sie inzwischen ausdrücklich als Fehler bedauerten. Im Zuge der StZ-Recherchen zog die Diakonie umgehend Konsequenzen. Kottniks persönlicher Referent, ein Studienfreund Dithmars, wurde "mit sofortiger Wirkung" abgelöst. Er bat um die Rückkehr in seine Landeskirche, wo er zuvor als Pfarrer tätig war. Zugleich beschloss der Vorstand, "jede Form der Zusammenarbeit" mit Dithmars Firma zu beenden. "Aufgrund der Umstände", so die Begründung, habe man "eine vertrauensvolle Zusammenarbeit als nicht mehr möglich angesehen".
Auf Veranlassung des Diakonischen Rates werden die Vorgänge derzeit von einer externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft untersucht. Dabei soll auch geklärt werden, ob es Unregelmäßigkeiten bei Auftragsvergaben gab. Darauf gebe es einen "sehr vagen Hinweis", hieß es zuletzt.
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Umzug und Rückrtitt
Die Frage stellt sich auch , warum wurde eine Dienstsitzverlagerung nach Berlin angestoßen und wer hat denn die meisten Vorteile davon. Lieber stürzt man die Stuttgarter Mitarbeiter in die Umzugsangst, eventuell Jobverlust usw. und verursacht Unmengen an Kosten. Haben dabei diverse Personen auch nachgeholfen? Wäre schön wenn zugleich in dieser Richtung mal nachgeforscht werden würde. Die Fusion mit Bonn mag ja sein, aber gleich alles umzumodeln . Die Mitarbeiter sollen dann wohl auch "Zurücktreten von ihrem Job " am besten!
Rücktritt und Umzug
Die Frage stellt sich auch , warum wurde eine Dienstsitzverlagerung nach Berlin angestoßen und wer hat denn die meisten Vorteile davon. Lieber stürzt man die Stuttgarter Mitarbeiter in die Umzugsangst, Jobverlust usw. und verursacht Unmengen an Kosten. Haben dabei diverse Personen auch nachgeholfen? Wäre schön wenn zugleich in dieser Richtung mal nachgeforscht werden würde. Die Fusion mit Bonn mag ja sein, aber gleich alles umzumodeln . Die Mitarbeiter sollen dann wohl auch "Zurücktreten von ihrem Job " am besten!
Gesundheitliche Gründe???
Da muss man sich nicht wundern wenn die Kirchenaustritte zunehmen wenn man sieht wem da Gelder für größenwahnsinnige Umzugspläne nach Berlin zugeschanzt werden. Das die Berichterstattung der Stuttgarter Zeitung Herrn Kottnik gesundheitliche Probleme verursacht ist bedauerlich aber nachvollziehbar!