Fasching Polizei warnt vor K.-o.-Tropfen

Von StZ 

In der heißen Phase des Fünften Jahreszeit sollten Narrenfreunde nicht allzu ausgelassen feiern und Vorsicht walten lassen. Die Stuttgarter Polizei blickt dabei auf Taschendiebe, die das Gedränge ausnutzen, und Attacken mit gefährlichen K.-o.-Tropfen.

Besucher der Fasnetsumzüge sollten einige Sicherheitsregeln nicht vergessen. Foto: dpa
Besucher der Fasnetsumzüge sollten einige Sicherheitsregeln nicht vergessen.Foto: dpa

Stuttgart - Kurz vor den Höhepunkt der Fasnacht warnt die Stuttgarter Polizei vor Taschendieben und Attacken mit K.-o.-Tropfen. Auf Partys, in Diskotheken oder in Lokalen komme es an den närrischen Tagen immer wieder vor, dass Besuchern K.-o.-Tropfen ins Glas geschüttet würden.

Das Ziel der Täter sei, ihre Opfer willen- und wehrlos zu machen, um sie auszurauben oder sich an ihnen zu vergehen. Betroffen seien nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Die Polizei rät, Getränke selbst zu bestellen und stets im Blick zu behalten. „Offene Getränke von Fremden sollte man ablehnen“, empfiehlt ein Polizeisprecher. Mit einer gewissen Vorsicht müsse niemand auf das Feiern in größerer Runde ­verzichten.

Taschendiebe haben leichtes Spiel

Bei Karnevalsveranstaltungen und Umzügen haben auch Taschendiebe oft ein leichtes Spiel. Einer oder mehrere Täter lenkten das Opfer ab, ein Komplize greife zu und entwende die Wertsachen, so die Polizei. Das Repertoire sei äußerst umfangreich, fast täglich würden neue Tricks bekannt. Die Täter hätten es vor allem auf Geldbörsen und Smartphones abgesehen, erklärt ein Sprecher der Polizei. Diese rät den Bürgern, stets nur so viel Geld wie nötig mitzunehmen. Alle wichtigen Papiere wie Scheckkarten und Ausweise sollten in immer in verschiedenen und verschlossenen Innentaschen aufbewahrt werden.

1 Kommentar Kommentar schreiben

K.O.: Wurden K.O. Tropfen nicht schon von der Polizei in Stuttgart am 30.09.2010 eingesetzt?

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt.