Feinstaubalarm in Stuttgart Busse und Bahnen nicht voller als sonst

Von red/dpa 

Am ersten Tag der neuen Feinstaubwoche in Stuttgart haben die öffentlichen Verkehrsmittel laut SSB keinen „massenhaften Zugang“ erfahren. Noch ist der Umstieg freiwillig.

Am Montagmorgen gab es keinen Run auf die Stadtbahnen und Busse. (Archivfoto) Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Am Montagmorgen gab es keinen Run auf die Stadtbahnen und Busse. (Archivfoto) Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Am ersten Tag des neuen Feinstaubalarms in der Landeshauptstadt haben die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) „bislang keinen massenhaften Zugang“ verzeichnet. Autofahrer sind seit Montag einmal mehr aufgerufen, auf den Wagen zu verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Am Nachmittag wollen zudem Aktivisten bei einer Kundgebung auf das Problem der Luftverschmutzung in Stuttgart aufmerksam machen. Der Feinstaubalarm ist einmalig in Deutschland. Er wird verhängt, weil in der Schwabenmetropole immer wieder die zulässigen Grenzwerte der EU für die Feinstaubkonzentration in der Luft überschritten werden.

Hier lesen Sie alles Wissenswerte zum Thema Feinstaub in Stuttgart

Zudem sollen so bezeichnete Komfortkamine, die nicht unbedingt zum Heizen nötig sind, ausbleiben. Der Feinstaubalarm kann nach Darstellung des Deutschen Wetterdienstes bis Ende der Woche andauern. Er wird ausgerufen, wenn die vorhergesagte Wetterlage einen Anstieg der Werte erwarten lässt.

Der jüngste Tagesmittelwert der Messstation am Neckartor für Sonntag riss allerdings nicht den erlaubten Grenzwert. Dort wurden 36 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen. Erlaubt sind 50 Mikrogramm.