Flughafenanbindung bei Stuttgart 21 Kretschmann zu Gesprächen über Flughafentrasse bereit

dpa/lsw, 21.12.2012 13:28 Uhr

Stuttgart - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist angesichts möglicher Mehrkosten der Flughafenanbindung bei Stuttgart 21 offen für Gespräche. „Ich bin bereit darüber zu reden, wenn es soweit ist und die Dinge klar auf dem Tisch liegen“, sagte der Regierungschef am Freitag im Interview auf SWR1. Zunächst sei aber die Bahn als Bauherrin des Milliardenprojekts in der Pflicht, die Trasse und den Bahnhof zu planen und zu finanzieren. Grundsätzlich bekräftigte Kretschmann die Haltung des Landes, keine Mehrkosten beim Gesamtprojekt übernehmen zu wollen. „Das Land bezahlt nicht mehr als zugesagt und zwar keinen Cent“, sagte er dem Sender.

Baden-Württemberg hat seinen Anteil auf 930 Millionen Euro begrenzt. Die Bahn veranschlagt die Gesamtkosten für S 21 inzwischen auf 5,6 Milliarden Euro, obendrein stehen weitere Risiken in Höhe von 1,2 Milliarden Euro im Raum. Der verbesserte Flughafenbahnhof würde laut Bahn 760 Millionen Euro kosten, 224 Millionen Euro mehr als bisher. Für die teuere Variante hatte sich ein von der Landesregierung initiierter Bürgerdialog ausgesprochen.

 
 
Kommentare (74)
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DEZ
26
Charlotte, 10:47 Uhr

Aufgeklärter

Sie müssen sich nicht outen, wir wussten auch so Bescheid!

DEZ
24
Aufgeklärter, 14:57 Uhr

„Interessierter vom Land“ – Besser kann man sich als typisch „Dummer Schwabe“ UND „Dummer Deutscher Michel“ nicht mehr outen (2. Versuch)

„Ich kann es aber auch aushalten, wenn so ein Bahnhöfle mal schnell 10 Mrd. kostet.“ Erinnert mich kolossal an die Aussagen eines FDP-Stadtrats namens Conz, der ja für S21 auch Billionen verschleudern würde. .......... „... transparenter Ausweis der Kosten beim Verursacher, Bezahlung derselben durch denselben ? In allen Bereichen des Lebens? Ist es das, was Sie wollen ? Ich fürchte das nicht.“ Das beweist, wie Sie fahrlässig Steuergeld-Verschleuderung gutheißen, egal ob nützlich oder nicht. Nach dem Motto des Dummen Deutschen Michls: Wir glauben auch weiterhin in unserem Eselsglauben an das, was „Die da oben“ vorgeben. .......... Ach herjeh, Sie, der sich bekennt, vom weiten Lande abzustammen, bestätigen doch immer wieder die von mir schon erwähnte typische „Bauern“-Zurückgebliebenheit. Den ganzen Tag auf dem Acker schaffen, abends die Kühe melken und um 22 Uhr ohne die Tagesschau gesehen zu haben todmüde ins Bett zu fallen, um dann stöhnend festzustellen, was denn die Leute alles für Probleme auf der Welt haben. Obendrein sind Sie natürlich für den typisch schwarzen Landfilz von Oberschwaben und Schw. Alb ein pflegeleichter Wähler und Bürger: Sie schlucken alles, was man Ihnen vorsetzt, auch wenn’s Billionen kostet, mucken nicht auf, fragen nicht dahinter, halten das Maul, sprich pflegeleicht. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum Ihnen die S21-Gegner ein Riesen-Dorn im Auge sind: weil die nichts so einfach schlucken, hinnehmen und glauben, sondern selbst recherchieren. Aber ich kann Sie beruhigen, wir S21-Gegner können damit gut leben, vor allem weil wir ja wissen, warum wir so manchen Hardcore-Prolern, denen es gar nicht mehr um die Sache geht, ein Dorn im Auge sind. – Schöne Weihnachten und vor allem - Oben bleiben!

DEZ
24
Aufgeklärter, 02:32 Uhr

„Interessierter vom Land“ – Kurzer Nachtrag zu wikireal

Meine eigenen Recherchen über die Untersuchungen von Schwanhäußer, Heimerl und Martin sowie deren Zusammenfassung der eingeschränkten Kapazität des geplanten S21-Bahnknoten stimmten zufällig mit den Aussagen von wikireal überein. Das heißt, bevor die ihre Aussagen machten, standen für mich schon die gleichen Ergebnisse fest. Folglich irren Sie mit dem Begriff „von wikireal Aufgeklärter“. Und nicht zu vergessen: Dr. Engelhardt war selbst mal glühender Verfechter von S21 ... – Oben bleiben!

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