Freilichtmuseum Beuren Von Esels Rücken ein Blick auf die Schafherde

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An diesem Wochenende lädt das Freilichtmuseum zu den traditionsreichen Schäfertagen an den Albrand. Die Besucher erwartet manche Überraschung.

Am Wochenende dreht sich in Beuren alles ums Schaf. Foto: dpa
Am Wochenende dreht sich in Beuren alles ums Schaf. Foto: dpa

Beuren - Die letzte Zusage ist erst vor kurzem gekommen: Wenn am Samstag und Sonntag, 22. und 23. April, jeweils von 11 bis 18 Uhr die traditionsreichen Schäfertage im Freilichtmuseum in Beuren stattfinden, wird auch der Beurener Schäfer Walter Hartlieb dabei sein. An beiden Tagen werden seine 250 Schafe die Museumswiesen beweiden. Außerdem steht Werner Hartlieb bereit, um den Besuchern von seinem Handwerk zu berichten. Darüber hinaus können die Besucher beobachten, wie Hartliebs Hunde Rex und Prinz die Schafherde zusammen halten.

Das Motto: „Rund um Schippe, Pferch und Karren“

Die 18. Ausgabe der Schäfertage steht unter dem Motto „Rund um Schippe, Pferch und Karren“. Die Veranstaltung auf dem elf Hektar großen Museumsgelände knüpft an die in Württemberg weit zurückreichende Tradition der Wanderschäferei und ihrer Kultur an.

Ganz unterschiedliche Gäste werden am Albrand erwartet. Unter anderen ist die Württembergische Lammkönigin – erst vor wenigen Wochen gekürt – ebenso dabei wie der Liederhannes aus Tamm und die Gruppe O’Gwiiß aus Neidlingen. Am Sonntag tritt der Uracher Schäferreigen, begleitet vom Musikverein Bad Urach auf. Die Formation ist fester Bestandteil des Uracher Schäferlaufs, einem der ältesten Volksfeste in Württemberg.

Jede Menge verschiedene Rassen

Als tierische Gäste gesellen sich zu den Württemberger Schafen, die normalerweise im Museumsdorf leben, rund ein Dutzend anderer Schafrassen – von Moorschnucken und Waldschafen über Skudden bis zu Ouessantschafen. Auch zwei Esel, von den Schäfern geschätzt als zuverlässige Trag- und Herdentiere, stehen bereit, um Kinder auf ihrem Rücken durchs Museumsdorf zu führen. Er gibt einen Schäfermarkt und zahlreiche Mitmachangebote. Am Sonntag, wenn der Publikumsandrang am größten ist, wird der Parkplatz im Tiefenbachtal geöffnet. Von dort gibt es einen Buspendelverkehr zum Museumsdorf.