Google Earth So schick sieht Stuttgart nach dem 3D-Update aus

Von Michael Mahler 

Wer schon immer mal nach New York und Paris wollte, kann jetzt ganz bequem vom Sofa aus aufbrechen: Nach zwei Jahren Tüfteln lädt ein runderneuertes Google Earth zur digitalen Weltreise in 3D ein – und bietet spannende Perspektiven auf Stuttgart.

Nach einem großen Update für Google Earth können Nutzer die Welt drehen und wenden, wie sie wollen. Und auf große Erkundungstour gehen – zum Beispiel durch Stuttgart. Foto: Screenshot 19 Bilder
Nach einem großen Update für Google Earth können Nutzer die Welt drehen und wenden, wie sie wollen. Und auf große Erkundungstour gehen – zum Beispiel durch Stuttgart.Foto: Screenshot

San Francisco - Mit Google Earth können jetzt selbst Reisemuffel zu Weltenbummlern werden: Nach zwei Jahren Arbeit präsentiert sich die Anwendung mit neuem Look und interessanten Funktionen.

Egal ob man sich auf gut Glück zu außergewöhnlichen Vulkanen oder Museen auf dem Globus fliegen lässt oder gezielt einen bestimmten Ort aufsuchen möchte: Nutzer finden sich auf Google Earth schnell zurecht. Dazu werden zu den einzelnen Standorten kompakte Informationen von Wikipedia geliefert und zentrale Sehenswürdigkeiten aufgelistet.

Neue Blickwinkel auf Stuttgart

Besonders interessant sind die 3D-Karten, die sich nach Belieben per Shift-Taste kippen und drehen lassen. Beim Zoom macht die Grafik der dargestellten Gebäude und Bäume auch erstaunlich gut mit, sodass der Rundflug durch die Stadt Spaß macht. Wem das aber noch nicht genügt, kann auf der Online-Weltreise die StreetView-Ansicht nutzen.

So gibt es auch von Stuttgart spannende Blickwinkel. Nutzer können zum Beispiel in 360°-Panoramaaufnahmen durch die Eberhardstraße spazieren oder über die Wilhelmsbrücke laufen. Sogar manche Innenaufnahmen gibt es, zum Beispiel von der Stiftskirche oder der Mercedes-Benz-Arena. Regelrechte Rundgänge durch Gebäude sind bei den Museen von Porsche und Mercedes-Benz möglich. Und wer noch nie auf dem Fernsehturm gewesen ist, schafft es nun zumindest virtuell auf die Aussichtsplattform. Dagegen bleiben Schloss Solitude, die Staatsgalerie und die Wilhelma dem Online-Reisenden noch verschlossen.

Ein absoluter Gewinn für Google Earth ist der „Voyager“, mit dem Nutzer interaktive Touren mitmachen können. Die NASA stellt dazu etwa aktuelle Bilder von Satelliten und Astronauten zur Verfügung, und BBC Earth führt zu beeindruckenden Naturschätzen: von großen Bergen über weite Wüsten bis hin zu entlegenen Inseln. Auf einigen Touren erzählen Figuren aus der Sesamstraße Geschichten über den Ort und die Lebensweise der Menschen dort.

Bislang ist der digitale Weltatlas über Google Chrome und mobil über Android abzurufen.