Grundwasser bei Stuttgart 21 Intensivere Prüfung möglich

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Das Eisenbahn-Bundesamt denkt doch über härtere Auflagen für die Überwachung des Grundwassers nach, das bei S 21 zurück ins Erdreich gepumpt wird. Aber es hat noch nicht entschieden.

Blaue Rohre: wie soll die Qualität des S-21-Grundwassers geprüft werden? Foto: dpa
Blaue Rohre: wie soll die Qualität des S-21-Grundwassers geprüft werden?Foto: dpa

Stuttgart - Die Bahn könnte bei ihrem S-21-Grundwassermanagement wieder mit einer intensiveren Überwachung der Wasserqualität konfrontiert werden. Das geht aus einer Erklärung des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) hervor, die der Stuttgarter Zeitung vorliegt. Damit reagiert die Aufsichtsbehörde offenbar auf eine Anregung des städtischen Amts für Umweltschutz, das sich – wie berichtet – für eine Fortsetzung der im August angeordneten und Mitte Oktober beendeten intensiveren Überwachung um weitere neun Monate ausgesprochen hatte. „Die Frage, ob und in welchem Umfang die Bauherrin künftig ein Grundwasser-Monitoring betreiben muss, das erneut über die Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses hinausgeht, ist bislang noch nicht beantwortet“, erklärte das Eisenbahn-Bundesamt. Der Vorgang werde „noch etwas Zeit in Anspruch nehmen“.

Allerdings hält das Eisenbahn-Bundesamt an seiner Einschätzung fest, dass während der zweimonatigen intensiveren Überwachung an den Infiltrationsbrunnen, dem sogenannten Monitoring, die Einleitwerte für abfiltrierbare und absetzbare Stoffe eingehalten wurden. Diesem Ergebnis widerspricht auch der städtische Wasserexperte nicht, er bezweifelt aber, ob die Messungen so aussagekräftig sind, wie die S-21-Bauherrin Bahn meint. Sie zieht aus dem Monitoring nämlich den Schluss, dass die Analysen belegten, dass „beim Betrieb des Grundwassermanagements die Einleitkriterien dauerhaft eingehalten“ würden. „Diese Auffassung wird fachlich nicht geteilt“, stellt die Stadt in einem Schreiben an das Bundesamt fest. Begründet wird dies damit, dass im Gegensatz zu der Behauptung der Bahn, dass mehr als 300 Prüfergebnisse vorlägen, lediglich neun aussagekräftige Analysen für abfiltrierbare Stoffe vorgenommen worden seien. „Mit einer derartig geringen Anzahl belastbarer Befunde lassen sich keine hinreichend abgesicherten Langzeitprognosen zur ortsspezifischen Einhaltung der Einleitgrenzwerte abgeben“, heißt es in dem Schreiben der Stadt vom November 2014.

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen

Das EBA verlängerte trotz dieser Empfehlung das Monitoring aber zunächst – mit Verweis darauf, dass die Grenzwerte eingehalten worden seien. Offenbar ist dies aber nicht das letzte Wort, weil sich das EBA noch nicht entschieden hat, welcher Meinung es folgen soll. „Eine in fachlicher wie in rechtlicher Hinsicht belastbare Entscheidung des EBA setzt voraus, dass die zugrunde liegenden komplexen Sachverhalte ebenso sorgfältig betrachtet werden wie die verschiedenen Stellungnahmen und Sichtweisen, die damit verbunden sind“, sagte eine Sprecherin der Behörde. Dies sei noch nicht abgeschlossen. Wann das sein werde, ließ die Sprecherin offen.

Die Stadt Stuttgart hatte gegenüber der Stuttgarter Zeitung die Existenz des Schreibens bestätigt. Bei einer möglichen Verlängerung des Monitorings um neun Monate hätte man fast ein Jahr lang überwacht und „damit über einen überschaubaren Zeitraum dennoch ein Spektrum, das eine fachlich verlässliche Analyse der Proben möglich macht“, hatte ein Sprecher der Stadt erklärt. Allerdings ist nur das EBA berechtigt, das Monitoring anzuordnen. Zudem stellte die Stadt Ende Januar fest, dass sie „bis heute noch keine Reaktion des EBA auf unsere Anregung erhalten“ habe.

Lob für städtische Experten

Die Behörde versucht, dem Eindruck entgegenzutreten, es gebe einen Zwist mit der Stadt. Man schätze die Expertise der Fachleute des Amts für Umweltschutz und den Umstand, dass „sie ihr Knowhow zum Schutz des Grund- und Mineralquellwassers einbringen“. Das städtische Amt prüft im Auftrag des EBA, ob und wie die Bahn und die von ihr beauftragten Unternehmen die Vorgaben zur Wasserwirtschaft umsetzt. Es berichtet dem EBA, dem dann aber die Entscheidung obliegt.

61 Kommentare Kommentar schreiben

Können tut man viel: Man könnte sicher intensiver Prüfen. Man könnte auch jedes Gramm abgetragener Erde abwiegen. Fraglich ist, ob's was bringt! Grundwasser und Mineralwasser sind doch ohnehin durch eine Tonschicht getrennt. Wo liegt also das Problem?

-: Das Problem scheint mir darin zu liegen, dass Sie trotz Ihres Doktortitels nicht zuviel Ahnung vom Stuttgarter Untergrund zu scheinen haben. --- Man kann lesen, dass das Grundwasser auf das Mineralwasser drückt und mit selben in einem Gleichgewicht ist, aber dass das Mineralwasser dennoch an manchen Stellen nach oben kommt. --- Und da man beim GWM schon mal um über 100% daneben lag, sollte man vielleicht doch etwas mehr für das unschätzbare Stuttgarter Mineralwasser tun als nur sinnlose Kommentare von sich zu geben. ----- Aber die S21-Befürworter intersiert nur noch S21, alles andere ist denen schon egal (Sicherheit, Mineralwasser, Kosten, ...)

?: Das tolle an Ihren Behauptungen ist, dass nur die S21 Gegner in den wasserführenden Schichten ein Problem sehen. Sonst niemand. Das Risiko ist technisch beherrschbar und die Gegner bleiben auch einen belastbaren Nachweis schuldig, warum es anders sein sollte. Ich frage also nochmal: Wo liegt das Problem?

mir scheint das problem darin zu liegen: dass auch der herr aus polen keine ahnung zu haben scheint. sonst würde er nicht ständig den fehler bei der ermittlung der wassermenge in den vordergrund rücken, ohne mal endlich zu sagen warum das so gefährlich für grund- und mineralwasser ist. ++++ und jetzt achtung ironie ++++ natürlich kommt das mineralwasser an manchen stellen nach oben. sonst könnten wir ja nicht drin baden und wir könnten es auch nicht trinken

-: Frau Dipl-Ing(FH), wenn ich Sie richtig verstehe, ist es Ihnen egal ist, dass sich die DBahn bei dem GWM um über 100% verrechnet hatte und Sie hegen keinerlei Zweifel daran, dass die neue Zahlen und das GWM stimmen und dass heute alles in bester Ordnung ist. Werte Frau Dipl.-Ing(FH), ich habe leider dieses blinde Vertrauen nicht, vor allem auch deshalb nicht, weil immer mehr Dinge ans Tageslicht kommen, wo sich die DBahn einfach geirrt, verrechnet hat (akutell, 4m tiefere Neckarunterquerung). ----- Die Gefährlichkeit der "Fehlberechnung" liegt für mich darin begründet, dass ich einfach Zweifel an den Berechnungen und dem Grund- und Mineralwassermodell der DBahn habe. Und wenn die Berechnungen bzw. das Grund- und Mineralwassermodell falsch sind, wer gibt dann die Garantie, dass das GWM so funktioniert wie es soll bzw. nötig ist. Für die meisten vielleicht verständlich, aber ich bin mir sicher, dass es nicht für alles so ist.

nein sie verstehen mich falsch: und zwar mit absicht. ich möchte wissen, was es für folgen hat, dass die wassermenge um 100% höher liegt. ständig das gejammer, die bahn kann nicht rechnen. jetzt hören sie auf zu jammern und sagen sie doch was das für folgen hat. außer, dass man 100% mehr wasser abpumpt und wieder infiltriert.

-: Frau Dipl-Ing(FH), Sie wollen oder können oder dürfen mich wohl auch nicht verstehen. Das Problem ist, dass die berechnete Wassermenge um ÜBER 100% höher liegt und man die Ursache hierfür einfach nicht genau weiß - oder kennen Sie sie mit Sicherheit? ----- Und wenn ich die Ursache für einen über 100% Fehler nicht kenne, dann kann ich einfach auch nicht abschätzen was passiert wenn "man 100% mehr wasser abpumpt" - und einfach zu sagen, die DBahn wird es schon wissen empfinde ich als mehr als fahrlässig - bei S21 wurde schon zu viel behauptet ohne das es von der DBahn eingehalten werden konnte - warum also gerade hier - nur weil Sie es gerne so sehen wollen?

"Das Problem ist, dass die berechnete Wassermenge um ÜBER 100% höher liegt und man die Ursache hierfür einfach nicht genau weiß - oder kennen Sie sie mit Sicherheit?": Selbstverständlich weiß man das. Man hat es ja schließlich errechnet, und weiß sehr genau, welche Eingangswerte in die Rechnung eingingen, die anders waren als beim ersten Ergebnis. ____________________________________________________________________________________ Ich hatte Ihnen ja nahegelegt, das nächste mal vor dem Aufstellen falscher Behauptungen etwas zu recherchieren, aber das wollen Sie offenbar nicht?

"Das Problem ist, dass die berechnete Wassermenge um ÜBER 100% höher liegt und man die Ursache hierfür einfach nicht genau weiß - oder kennen Sie sie mit Sicherheit?": Selbstverständlich weiß "man" das. Man hat es ja schließlich errechnet, und weiß sehr genau, welche Eingangswerte in die Rechnung eingingen, die anders waren als beim ersten Ergebnis. ____________________________________________________________________________________ Ich hatte Ihnen ja nahegelegt, das nächste mal vor dem Aufstellen falscher, frei erfundener Behauptungen etwas zu recherchieren, aber das wollen Sie offenbar auf keine Fall tun, nicht wahr? Das Sie das also nicht wissen, liegt an Ihrem Desinteresse an der Faktenlage.

Ich wiederhole mich, um Zeit zu sparen, ich erwarte nicht, dass die Thematik verstehen.n: Unser Mineralwasser steht unter hohem Druck, der Gegengewicht des darüber liegenden Grundwassers verhindert stärkeres Aufsteigen des Mineralwassers, die Bahn profizeit auf Grund ihres erarbeiteten Grundwassermodells, dass die Mineralwasserschüttung während der Bauzeit höchstens um ca. 2% (die präzise Zahl habe ich nicht im Kopf) zurückgehen wird, die Praxis wird bald zeigen, was diese Berechnungen Wert sind, auf Grund der bisherigen Pannen, Fehlplanungen und meinen Erkenntnissen bei der Erörterung bin ich davon überzeugt, dass diese Werte niemals eingehalten werden können und unsere Heilquellen schwer geschädigt werden. Jeh mehr Grundwasser abgepumpt wird, desto mehr Mineralwasser steigt auf, gleichzeitig wird der Druck schwächer, somit steigt die Gefahr, dass zu den Schüttungsrückgängen auch noch Schadstoffe ins Mineralwasser eindringen können, deshalb hatte die Bahn auch schon in Erwägung gezogen, Grundwasser ins Heilwasser einzupressen, mir ist nicht bekannt, ob dieser Plan weiter verfolgt wird. Jeh mehr Grundwasser also abgepumpt wird, desto höher ist das Risiko von auftretenden Schäden, nicht umsonst soll ab einer Menge von 10 Mill. Liter eigentlich eine erneute Umweltverträglichkeitsgutachten erstellt werden. Da die Warscheinlichkeit dieser Mengenüberschreitung von 10 Mill. Literextrem hoch ist, war die Entscheidung des EBAs, den Antrag für ein erneutes Umweltgutachten abzulehnen, mal wieder ganz im Sinne der Bahn, unverantwortlich. ....................................................................................................... Zusatzbemerkung: Die von ihnen angebenen 100 % stimmen genau so wenig wie die Aussage, dass diese Grundwassermenge wieder infiltriert wird, es wird nur ein Teil der abgepumpten Grundwassermenge wieder infiltriert, von einem Ing. würde ich wesentlich präzisere Angaben erwarten,ihre Angaben hören sich doch eher nach unzureichender Sachkenntniss an, den Ing, nimmt ihnen übrigens schon lange keiner mehr ab, den Titel würde ich an ihrer Stelle lieber streichen lassen.

herr notter: ich verstehe mehr als sie denken. ich weiß, dass unser mineralwasser unter dem grundwasser liegt, getrennt durch eine schicht erdreich. das mineralwasser will aufsteigen (weil es unter druck steht) und die schicht erdreich und das grundwasser drücken dagegen und hindern das mineralwasser am aufsteigen. so weit scheinen wir uns einig zu sein. jetzt kommt grundwasser im bereich der baugrube, dieses wird abgepumpt. dabei ist es im bereich der baugrube völlig egal wie viel grundwasser kommt, es wird zu 100% abgepumpt. die baugrube sollte ja nicht unter wasser stehen wenn ausgehoben und betoniert wird. es ist im bereich der baugrube kein grundwasser das druck auf die erdschicht ausüben kann, da keines da ist. egal wieviel wasser vorher da war. und wenn 200% mehr grundwasser kommen würde, am schluss wäre alles abgepumpt. richtig? oder nicht? wichtig ist doch allein was um die baustelle herum wieder infiltriert wird. dass nicht alles infiltriert wird weiß ich herr notter. es muss auch nicht alles infiltriert werden. und auch hier gilt, wenn mehr abgepumpt wird wird auch wieder mehr infiltiriert. wieviel? überlassen wir das doch den fachleuten. ach ich vergaß, die fachleute, das seid ja ihr. die herren cronauge, renz und notter. und die hausfrauen, schauspieler und regisseure draußen auf der straße. und ja, das war jetzt wieder ganz allgemein gehalten. wie schrecklich, dass ein ing. etwas allgemein hält und nicht den letzten wassertropfen angibt der infiltriert wird oder nicht. und ihre zusatzbemerkung können sie sich genausogut auch sparen. spricht hier irgendeiner von einer anderen %-zahl als von 100? keiner. aber von mir erwarten sie eine zahl mit fünf stellen hinterm komma? das herr notter ist lächerlich. und ob ich hier meinen ing. reinsetze und sie mir glauben oder nicht, das ist mir so egal wie das fahrrad das in china umfällt. sehen sie, ich glaube ja auch nicht, dass sie viel ahnung haben. egal ob da ein ing. steht oder nicht.

Sie irren, Frau theissen: Ich bin kein Fachmann, sondern Dank unserer hervorragenden Geologen, Ingenieuren und Eisenbahnexperten nur ein relativ gut informierter Bürger, der sich nicht mit fremden Federn schmücken muss. Es mag sein, dass ich, wie sie behaupten, nicht viel Ahnung habe, aber vermutlich doch ein bißchen mehr als sie, deshalb helfe ich ihnen mit einem kleinen Ausschnitt der Problematik etwas auf die Sprünge. Ihre Ausführungen über die Grundwasserstände in den Baugruben sind für unsere Heilquellen vollkommen irrelevant, darum geht es nicht. Es geht darum, dass durch das Abpumpen von Grundwasser Absenktrichter entstehen, durch die Schüttungsverluste des Mineralwassers entstehen können, es ist einleuchtend, dass das Risiko von Schüttverlusten mit vermehrtem Abpumpen von Grundwassser zunimmt, die jeweiligen Absenktrichter reichen teilweise bis in die Mineralwasser-Kernzone hinein. Abgesehen davon war bis 2002 die jetztige Baufläche des Bahnhofstroges Heilquellen-Kernzone, in der jegliches Bauen verboten war, ausgerechnet diese Fläche ist jetzt nur noch Innenzone, zufälligerweise wurde genau in der Zeit auch S21 geplant, ein Schelm, der Böses dabei denkt. Über das Grundwassermodell kann man verschiedener Meinung sein, die Bahn behauptet, dass ihre Berechnungen stimmen, der Gegengutachter vom BUND ist der Meinung, dass dieses Modell absolut untauglich ist und hinten und vorne nicht stimmt. Die enorme Fehlberechnung von weit über 120% daneben spricht eine deutliche Sprache, die berechnenten 3,2 Mill. Liter stimmten zwar nicht mal ansatzweise, aber diesmal stimmt es mit Sicherheit, und wenn nicht, stimmen die Berechnungen vielleicht beim übernächsten Mal? Wenn sie sich informieren wollen, empfehle ich ihnen unsere Experten von den K22 Teams, da wird ihnen detailliert und sachlich geholfen. Zum Schlusss noch eine Frage an sie, vielleicht können sie mir weiterhelfen? So ein riskanter Eingriff kann nur mit dem öffentlichen Wohl begründet werden, können sie mir vielleicht erklären, aus welchem Grund das RP die Debatte über die Planrechtfertigung, mit dem das öffentliche Wohl begründet wird, konsequent verweigert?

natürlich entstehen absenktrichter: die aber durch das infiltrieren auf ein minimum reduziert werden. diese absenktrichter würden aber auch entstehen wenn die bahn richtig gerechnet hätte. wie kommen sie auf 120% mehr? Überall lese ich von 100% teilweise von beinahe 100%. wie kommen sie jetzt auf 120? und jetzt muss ich ihnen gewaltig widersprechen. die experten des k22 teams lügen genauso wie die experten der bahn. nur in die andere richtung. ich erinnere mich wie mein mann (architekt) die pläne des bahnhofs der architektInnen auseinandernahm und ihnen ihren busbahnhof um die ihren haute, dass die architektInnen nicht mehr ein noch aus wussten. die pläne wurden aber nciht geändert. sie stehen noch genauso falsch auf der homepage wie zuvor. reden sie mir also nicht von information. auch die seite von wikireal ist mit vielen lügen gespickt. und zu ihrer letzten frage: nein, kann ich nicht. ich weiß nicht ob der "eingriff" nur durch das öffentliche wohl begründet werden darf und ich weiß nicht ob das rp die debatte konsequent verweigert und wenn ja warum.

Sie wissen als Ingenieurin und Architektenfrau noch nicht mal, dass 6,2 plus Petruseffekt mehr als 120% von 3,2 ist?: Sie wissen nicht, dass die ganzen Belästigungen durch S21 durch das öffentliche Wohl begründet werden? Sie wissen nicht einmal, dass das RP die Debatte um die Planrechtfertigung verweigert? Was wissen sie überhaupt vom Projekt? Wieso diskutieren sie eigentlich mit, wenn sie so gut wie gar nichts davon wissen?

danke: jetzt weiß ich zwei dinge. erstens, dass ich den petruseefekt vergessen habe einzurechnen und zweitens, dass es müßig ist mit menschen zu reden die glauben man müsse den petruseffekt einrechnen. sie sind lächerlich herr notter.

Wo: finde ich denn die Expertise Ihres Gatten, in der die Planspiele der ArchitektInnen 21 nach allen Regln akademischer Kunst „zerflückt „ worden sein sollen ? Unter „Prof.Dr.Ing.Theissen“ werde ich weder in Universitätskatalogen noch in der Deutschen Nationalbibliothek bzgl eines Autoren gleichen Namens fündig. Liegts am akademischen Grad ? Oder noch im Druck oder beim Drittkorrektor, das Opus ? Oder als Bachelorarbeit nicht veröffentlichungspflichtig ?Na, hoffentlich gehaltvoller als die power-point-Präsentation vordergründig plausibel umsetzbarer technischer Verfahren nach angeblich höchstfundierter Planung, deren tatsächliche Ausgangsparameter zwischen Planungs-und Ausführungsstadium am Trog, Düker und bei der Neckarunterfahrung aber zu „Feinjustierungen „ zwangen, die den Bereich üblicher Fehlertoleranzen sprengten.Insofern ist der Ostermannsche Verweis auf die Schlichtung irreführend : Denn Ergebnisse ( und damit auch deren Erörterung ) können nicht mehr in toto stimmen, wenn veränderte Ausgangswerte und / oder komplett veränderte Fragestellungen oder Methodenveränderung ( Dükerbauverfahren ) vorgenommen wurden.

Schlichtung verpasst?: Dort wurde erklärt, wie das GWM funktioniert, Siehe z.B. S.18 (Blatt 33 des PDF) in http://www.schlichtung-s21.de/fileadmin/schlichtungs21/Redaktion/pdf/101120/2010-11-20_Laechler_Geotechnik_und_Grundwasser.pdf _______________________________________________________________________________________ Wie da irgendjemand (einschließlich Ihrer "Experten der K22 Teams") auf die Idee kommen kann, dass die abgepumpte Wassermenge hier negativen Einfluss auf die Schüttung haben könnte, bleibt wohl schleierhaft. Ich nehme daher an, dass auch Ihre "Experten" eine Beschäftigung mit den Fakten bislang konsequenten gemieden haben?

Entweder man ist für S21, oder man ist informiert: Herr Ostermann, den Informationsgehalt der von ihnen verlinkten Schlichtung ist albern und vollkommen unzureichend. Ihren Kenntnisstand kann man leider nur als bemitleidenswert bezeichnen, auf folgendem Link der Bahn (Seite 14) sieht man deutlich, dasss die Bahn selbst von einem Rückgang der Schüttung von knapp 2% ausgeht und im Gegensatz zu ihnen, einen Einfluss der abgepumpten Wassermenge auf das Mineralwasser nicht abstreitet. Ich bin mal gespannt, ob sie Manns genug sind, ihren Irrtum einzugestehen und endlich zugeben, dass sie schlecht informiert sind. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1370620/rps-ref24-s21-gw-TOP3_Erl%E4uterung_Antrag.pdf

Da fehlen mir fast die Worte: Herr Notter, auf der von Ihnen angeführten Folie steht als Überschrift: "Änderung des Grundwasserandrangs - Keine Stärkeren Auswirkungen auf Heil- und Mineralquellen"! Der erhöhte Grundwasserandrang ist der Grund für die zu erhöhende Abpumpmenge, und die Überschrift beschreibt das Ergebnis mit dieser Korrektur. Dort steht also genau das, was Ihnen hier ich und andere bereits zu vermitteln suchten: das sich durch die veränderte Abpumpmenge der Einfluss auf die Mineralquellen gegenüber der ursprünglichen Annahmen nicht veränderte. Niemand hat hier bestritten, dass es durch das Bauvorhaben zu geringfügigen Änderungen der Quell-Schüttungen kommt. _______________________________________________________________________________________ Sie verwechseln offenbar den Umfang des in den Absenktrichtern fehlenden Wassers mit der durch das GWM abgepumpten Wassermenge. Letztere ist um ein Vielfaches höher, weil ein Kreislauf entsteht. Ersteres dagegen bestimmt den Einfluss auf das Mineralwasser, und verändert sich durch die Erhöhung der Abpumpmenge (im wesentlichen der des im Kreis gepumpten Wassers) eben nicht. ____________________________________________________________________________________ Sie hätten sich vielleicht doch die Schlichtung anhören sollen, weil dort wurde das auch für Laien wie Sie verständlich dargelegt, während sich die Planunterlagen wohl eher an ein Fachpublikum richten. Hier können Sie sich den Vortrag von Herrn Lächler noch einmal anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=0gbhlhZldAg#t=23m20

Wie ich schon sagte: Nicht der Einfluss auf den Schüttungsrückgang ist strittig, sondern die Höhe des Rückgangs, das hat sogar die Bahn verstanden, die Zitate sind eindeutig, ich weiß nicht, warum sie sich da noch herausreden wollen, geben síe doch einfach zu, dass sie sich geirrt haben, das ist mir auch schon passiert, was ist so schlimm daran?Sie sind doch hoffentlich nicht rechthaberisch...................................................................................................................... Zitat Ostermann................................................................................................................"Wie da irgendjemand (einschließlich Ihrer "Experten der K22 Teams") auf die Idee kommen kann, dass die abgepumpte Wassermenge hier negativen Einfluss auf die Schüttung haben könnte, bleibt wohl schleierhaft" Zitat DB ................................................................................................................................"Fazit: Quellschüttungsrückgang < 2%, d.h. < 3,8 l/s Auswirkungen bleiben innerhalb der gesetzten Grenzwerte"

Herr Notter: da Sie ja angeblich nicht rechthaberisch sind, wäre es jetzt mal wieder an der Zeit zuzugeben, dass Sie sich geirrt haben. Die Verlustmenge beim Mineralwasser hängt vom "Gegendruck" aus dem darüber liegenden Grundwasser ab. Dieser "Gegendruck" wiederum hängt von der Höhe des Grundwasserspiegels ab. Die Höhe des Grundwasserspiegels soll aber nach der Planänderung nicht gegenüber vorher geändert werden. Die Form und Höhenlage der Absenktrichter bleibt wie vorher geplant, lediglich muss wegen der festgestellten größeren Durchlässigkeit des Bodens mehr Wasser abgepumpt und wieder infiltriert werden als vorher geplant. D.h. mehr Wasserumsatz beim GWM bedeutet nicht automatisch mehr Verluste beim Mineralwasser. Und das ist völlig unabhängig davon, ob die Rechenmodelle der Bahn richtig sind oder ob der Gutachter vom BUND recht hatte oder ob die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt.

Herr Anders: Das ist die Theorie der Bahn, es dürfte ihnen wohl bekannt sein, dass nur soviel Wasser infiltriert werden kann, wieviel die Böden aufnehmen können und der Rest in den Neckar eingeleitet wird. Sie werden mir bestimmt zustimmen, dass das Wasser, dass aus dem Schlossgarten abgepumpt wird und im Neckar landet, Einfluss auf den Grundwasserspiegel hat, da dieses Wasser dann ja fehlt. Die Frage ist, ob die Theorien der Bahn stimmen oder nicht, kann man erst mit Gewissheit beantworten, wenn es so weit ist, wenn die komplette Baugrube ausgehoben ist. Da ich kein Prophet bin, kann ich diese Frage natürlich nicht mit absoluter Sicherheit beantworten, aber nach gründlichem Studium der Materie glaube eben nicht daran und es dürfte unbestritten sein, dass bauliche Eingriffe ins Heilquellenschutzgebiet mit hohen Risiken verbunden sind. Jeder Geologe wird ihnen bestätigen, dass der Baugrund im Schlossgarten sehr tückisch und schwierig ist, aus dem Grund ist ja schließlich von Otto, einer der Väter des Projekts aus dem ausgestiegen, weil er den Bau für zu gefährlich hält. Ich akzeptiere natürlich, dass sie anderer Meinung sind und der Planung der Bahn vertrauen, aber vielleicht lesen sie zum Zweck der kritischen Überprüfung ihrer Meinung mal, was der Gutachter vom BUND dazu sagt. http://www.geologie21.de/archiv-geologie21/130.html

Immer noch nicht kapiert?: Die 2% Unterschied in der Quell-Schüttung beziehen sich auf das, was ohne den Bau von S21 zu erwarten wäre, und nicht auf den Fall des Baus von S21 unter den vorherigen Annahmen. __________________________________________________________________________________________ Das Bahn-Dokument ist da in der Tat eindeutig. So ist auf der letzten Seite zu lesen: "Warn- und Einstellwerte bleiben unverändert". Die Warnwerte sind aber dafür da, bei Abweichungen von den Erwartungen Alarm auszulösen. Nur weil die Erwartungen sich nicht verändert haben, konnten auch die Warnwerte gleich bleiben. _______________________________________________________________________________________ Mehr Hilfe beim verstehen werden Sie nun aber von mir nicht mehr bekommen. Ein kleines bisschen müssen Sie sich auch selbst bemühen!

Sieverstehen es nicht: Nicht der Einfluss auf den Schüttungsrückgang ist strittig, sondern die Höhe des Rückgangs, das hat sogar die Bahn verstanden, die Zitate sind eindeutig, ich weiß nicht, warum sie sich da noch herausreden wollen, geben síe doch einfach zu, dass sie sich geirrt haben, das ist mir auch schon passiert, was ist so schlimm daran?Sie sind doch hoffentlich nicht rechthaberisch...................................................................................................................... Zitat Ostermann................................................................................................................"Wie da irgendjemand (einschließlich Ihrer "Experten der K22 Teams") auf die Idee kommen kann, dass die abgepumpte Wassermenge hier negativen Einfluss auf die Schüttung haben könnte, bleibt wohl schleierhaft" Zitat DB ................................................................................................................................"Fazit: Quellschüttungsrückgang < 2%, d.h. < 3,8 l/s Auswirkungen bleiben innerhalb der gesetzten Grenzwerte"

Es geht nicht um`s wiegen: Es geht um´s Zerstören. Dass man die Tonschicht zerstört. Und dann lieber Dr. Kevin?

"Gegner sehen Kritik bestätigt": Grundwassermanagement: Die Ingenieure 22 bemängeln Fehler bei der Prüfung der Wasserproben. +++ Vom Thomas Durchdenwald __________________________________________________________________________________ http://www.ravella.de/s21/blaue-rohre.jpg

Überwachung: naja, diese "Stümper" hatten sich bzgl. der Wassermenge, die abgepumpt werden soll, ja schonmal um über die Hälfte verrechnet. Da ist keine Überwachung notwendig, sondern vielmehr ein Abriss dieser schrottreifen Anlage.

Herr Spitzer: ist nicht ganz richtig. Die Bahn hatte sich beim GWM um 100% verrechnet! Bei den Kosten übrigens um mindestens 172%, da die heutigen Baukosten (jedenfalls die z.Zt. kommunizierten) mit 6,8 Milliarden Euro 272% der ursprünglich kommunizierten Bausumme von 2,5 Milliarden Euro betragen.

"Intensivere Prüfung möglich": - aber äußerst unwahrscheinlich, da sicherlich von der DBahn dann in Berlin anruft und jemand aus Berlin dann beim EBA und damit alles in einer Schublade verschwindet. So einfach geht das.

Verschwörung : Halten sich möglicherweise einfach alle an Recht und Gesetz?Aber nein, alle haben sich zugunsten des pösen pösen Projektes verschworen. Glauben Sie eigentlich wirklich, was Sie da schreiben?

-: Es ging mir nicht um eine Behauptung, das war wohl etwas falsch geschrieben. Aber es ist Fakt, das für S21 vom EBA schon mit, meiner Meinung nach, äußerst fragwürdigen Begründungen Dinge durchgewunken wurden.

herr adler: der herr frank aus polen ist so. für den sind grundsätzlich alle die sich für s21 aussprechen verblendet und wer eine genehmigung erteilt ist korrupt. er kann nicht anders.

-: Damit bin ich dann wohl der Gegenpol zu Ihnen, werte Frau Dipl-Ing(FH). Sie glauben und akzeptieren einfach blind alles was von der DBahn kommt. Kritik und Zweifel an S21 sind Ihnen völlig fremd, trotz Kostensteigerung, trotz offensichtlicher Planungsmängel (sichtbar u.a. bei der Fildereröterung), trotz Unwirtschaftlichkeit, trotz Risiken bei Bau und im Betrieb, trotz nicht gehaltener VersprecheR der DBahn, trotz... . Für Sie gibt es keine Zweifel, für Sie muss S21 kommen, egal was es kostet und egal auf wessen Kosten.

So ischs no au widr: Da skizziert einer satirisch-überzeichnet den - fast - offiziellen Dienstweg und kassiert dafür bissig-faktenfreie,vor allem aber netiquettewidrige Polemiken ad hominem. Und beides ist "genehmigt ".

Blenden und Täuschen: Herr Adler, Sie wollen uns hoffentlich nicht weismachen wiollen, dass es bei S21 mit rechten Dingen zugeht? Selbstverständlich ist das der Bundesregierung unterstellte EBA nur deren Befehglsempfänger. Und dass "Mutti" das Zwangsprojekt mit Klauen und Zähnen verteidigt, hat sie schon mehrfach bewiesen. Zum Beispiel beim Bearbeiten der Bahn-Aufsichtsräte vor der Abstimmung zum "Weiterbau". Oder beim Versuch, in Stuttgart persönlich einen S21-OB zu installieren.

Herr Adler: Haben Sie denn Beweise für Ihre Verschwörungstheorien gegen die S21-Kritiker?

Offenbar: Mal wieder falsch gelesen oder ein Krümelchen Ironie übersehen.

3. Rohr: Manch einer hat sich schon gefragt, für was eigentlich das 3. Rohr bei den Leitungen gut sein soll, zwei müssten an sich ja genügen, eines für das Schmutzwasser, das andere für das gereinigte.

Einfach: Das erste Rohr ist für das Schmutzwasser, das 2. Rohr ist für das gereinigte Wasser, das 3. Rohr ist für die Wasserprobenentnahme. Alles klar?

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