Lärmbelästigung in Fellbach Quelle des Brummtons offenbar bekannt

Von Dirk Herrmann 

Das Landratsamt präsentiert Ergebnisse von Tieffrequenzmessungen rund um den Gewa-Tower in Fellbach.

Eher im Rems-Murr-Center als in der Randbebauung dürfte sich die laute Lüftung befinden. Foto: Sigerist
Eher im Rems-Murr-Center als in der Randbebauung dürfte sich die laute Lüftung befinden. Foto: Sigerist

Fellbach - Um den Brummton, der bei einigen Bewohnern rund um den Gewa-Tower Schlafstörungen verursacht, gibt es eine überraschende Weiterentwicklung. Und zwar durchaus im wörtlichen Sinne: Denn die vermeintliche Ursache für die Lärmbelästigung liegt entgegen bisheriger Vermutungen wohl gar nicht in der Randbebauung des Wolkenkratzers. Vielmehr verorten Experten die wahre Geräuschquelle auf dem Areal des 100 Meter östlich auf der anderen Seite der Bühl­straße gelegenen Rems-Murr-Centers.

Die Kreis-Experten inspizierten die Gegend im Fellbacher Osten

Das geht aus einer nach einer Anfrage unserer Zeitung verfassten Erklärung des Waiblinger Landratsamts hervor. Demnach hat die Stadt Fellbach den Fachbereich Gewerbeaufsicht und Immissionsschutz im Rems-Murr-Umweltschutzamt am Donnerstag vergangener Woche über das Problem informiert. Die Kreis-Experten inspizierten die Gegend im Fellbacher Osten und nahmen an sechs Punkten im Umkreis des Rems-Murr-Centers mehrere Tieffrequenzmessungen vor. Der zuständige Mitarbeiter habe bestätigt, „dass ein hörbares Geräusch vorliegt, bei dem es sich um eine Lüftung oder ein Gebläse handeln könnte“, so die Pressestelle des Landratsamts. „Dabei scheint das Geräusch eher von einem Betrieb des Rems-Murr-Centers zu kommen als vom Fromm-Areal selbst.“

Die genaue Quelle des Geräuschs konnte indes noch nicht eindeutig eruiert werden

Die genaue Quelle des Geräuschs konnte indes noch nicht eindeutig eruiert werden. Allerdings besteht bereits eine konkrete Vermutung: „Mit dem betreffenden Betrieb wurde für die nächsten Tage ein Termin vereinbart.“ Sollte sich die Vermutung bestätigen, „kann das Problem wahrscheinlich ohne größere Umstände gelöst werden“, verspricht die Kreisbehörde.