Leseruni in Stuttgart Die Gefahren des Internets und des Feinstaubs

Von StZ 

Ab wann ist es zu viel mit den modernen Medien? Und wie gefährlich ist Feinstaub? Bei der Leser-Uni sind wir diesen Fragen nachgegangen.

Stuttgart - Die Gefahren des Internets und des Feinstaubs waren die Themen der Leser-Uni am Dienstag an der Universität Hohenheim im Euroforum, Kirchnerstraße 3. Wie immer sprachen zwei Referenten, dieses Mal über Themen aus der Medizin und Psychologie.

Den Anfang machte der Münchner Forscher Josef Cyrys gewissermaßen mit einer Stuttgarter Problematik: „Feinstaub: wie groß ist die Gefahr für die Gesundheit?“ Schon seit vielen Jahre beschäftigt er sich mit der Frage, wie schädlich Luftschadstoffe im städtischen Raum sind. Dieser Vortrag wurde live ins Internet übertragen und ist auf der Website als Video verfügbar. 

Der Ulmer Psychologe Christian Montag erklärte den Lesern, warum man das Handy und den Rechner zwischendurch einfach mal ignorieren sollte. Dieser Vortrag von Christian Montag wird nicht aufgezeichnet, weil der Redner nicht gefilmt werden möchte. Beide Vorträge twitterte das Wissenschaftsressort über @StZ_Live

Die Leser-Uni wird von der Stuttgarter Zeitung veranstaltet und von der Stuttgarter Robert-Bosch-Stiftung und den Unis Hohenheim und Stuttgart unterstützt. 

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1 KommentarKommentar schreiben

hab mir gerade : das gezwitscher über die feinstaubvorlesung durchgeschaut. werde auch noch das video von der vorlesung selber anhören. aber eines vorab. der satz: "kosten-nutzen rechnungen haben gezeigt, dass die kosten für die weitere reduktion der luftverschmutzung bei weitem aufgewogen werden durch erhöhte lebenserwartung, geringeren verlust an produktivität und weniger krankheitstage" ist wenn man die kosten betrachtet falsch. schon bei den diskussionen über rauchen und rauchverbote war klar, gesunde menschen kosten mehr geld als kranke. das mag zynisch erscheinen, ist aber so. alleine die kosten für für alten- und pflegeheime von menschen die nicht sterben wollen oder können weil sie gesund sind, sind so hoch, da kann man viel produktionsausfall mit ausgleichen.

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