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Stuttgart - Am Samstag, wenn der VfB Stuttgart den Hamburger SV empfängt, wird auch Gerhard Mayer-Vorfelder wieder in der Mercedes-Benz-Arena sitzen. Bei fast jedem Heimspiel der Stuttgarter ist der Ehrenpräsident dabei - und hat zuletzt stark mitgelitten. "Das größte Problem war in den vergangenen Jahren die Transferpolitik", sagt der 78-Jährige.
Herr Mayer-Vorfelder, wie viel Geld würden Sie nach dem Sieg in Köln darauf wetten, dass der VfB nicht absteigt?
Da ich in bescheidenen Verhältnissen lebe, würde ich kein Geld wetten. Ich gehe aber ganz fest davon aus, dass der VfB in der Bundesliga bleibt. Allerdings gilt noch immer: es wird eng.
Wie konnte es so weit kommen?
Das größte Problem war in den vergangenen Jahren die Transferpolitik. Da sind große Fehler gemacht worden.
Welche?
Ich habe nie verstanden, warum der VfB die Förderung seines eigenen Nachwuchses so vernachlässigt hat. Das sind große Talente wie Andreas Beck oder Sebastian Rudy weggeschickt worden, und geholt hat man Leute wie Yildiray Bastürk oder Mauro Camoranesi - satte Altstars also, die dem Verein überhaupt nichts gebracht haben. Als Horst Heldt noch Manager beim VfB war, habe ich öfter mit ihm gesprochen und ihm gesagt: "Menschenskinder, lasst doch nicht die jungen Spieler gehen."
Und was hat Horst Heldt entgegnet?
Er hat immer auf den Trainer verwiesen, der die Spieler haben wollte oder eben nicht. Armin Veh hatte mit der Jugend überhaupt nichts am Hut. Heldt hätte sich gegen ihn durchsetzen und sagen müssen: wir setzen auf die jungen Leute, das ist unsere Philosophie. Ein Trainer muss sich immer nach dem Verein richten, nicht umgekehrt. Sonst muss man ihn entlassen.
Hätte der Präsident Erwin Staudt mehr Einfluss nehmen müssen?
Nun, es ist eben sein Führungsstil, die Dinge zu delegieren. Ich habe den Verein anders geführt. Bei mir ist kein Neuzugang verpflichtet worden, bei dem ich nicht mein Plazet gegeben hätte. Ich habe die Spieler zum Teil sogar selbst ausgesucht. Mir kam es immer darauf an, ein ganz enges Verhältnis zu den Profis zu haben. Sie sind der Kern des Vereins. Ich habe mich daher selbst um die sportlichen Belange gekümmert, und ich halte es auch für gut, wenn ein Präsident das tut. Erwin Staudt hat eine etwas andere Sicht in dieser Frage.


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Mayer-Vorfelder
Wir schreiben das Jahr 2011 und die zeiten haben sich seit den 90 Jahren doch total verändert.Heute kann mann keinen Verein nebenher und mitfreundschaften führen.Nur noch starke Persönlichkeiten mit Erfahrung aus der freien Wirtschaft und den nötigen Beziehungen im Sport sollten einem Profiverein vorstehen.Mit Beamten und Statsdienern kann mann heute keinen Topf mehr gewinnen,denn nur knallhartes und weitsichtiges Handeln ist gefragt !Leider bleibt zuoft das Menschliche auf der Strecke,aber sonst bleibt der Verein auf der Strecke und das hat Herr Staudt längst erkannt und Dank seiner Arbeit wird der VFB zu einem gesunden und anerkannten Verein reifen!!Die steigenden Mitgliederzahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Der VFB ist heute kein vetterlesclub mehr!Die ewigen Vorgestrigen gehören dringend aussortiert,denn gerade diese Maulwürfe machen dem Vorstand und dem Aufsichtsrad unnötigerweise immer wieder Schwierigkeiten.Geht freiwillig oder steht auf und zeigt euch offen, sonst lässtert doch Zuhause!!
Pro MV
Alles in allem waren es doch gute Jahre unter MV. In diesen Jahren hat uns der VfB viel Freude gemacht, auch wenn natürlich nicht jede Saison und jede Trainerverpflichtung glücklich war. Gemenschelt hat es damals auf alle Fälle mehr als heute. Schade, dass MV sich aus dem Verein und der Politik zurückgezogen hat. Sonst wäre es auch nie dazu gekommen, dass die in Baden-Württemberg völlig fremde und unnötige SPD sich jetzt erdreistet, dass Musterländle mitzuregieren. Hoffentlich nicht lange, sonst geht hier Vieles vor die Hunde!
Ich sage nur Balabalabalakow
Der Mann hat seine "Verdienste" im Sport, in der Politik und Schluss. Nicht wenige sind froh, das auch dieses "Arbeitsleben" sein Ende finden wird. Oder bereits gefunden hat. Ansonsten hat er sich wohlwollend zeit seines Lebens auch gern mal beim "hinter die Binde gießen" aufgehalten, was im zeitweise doch einige (rülps!!) Ungereimtheiten aus dem Munde führten, die eigentlich keiner hören wollte. Was dieses Interview incl. dieser Überschrift an Interessantem bietet, erschließt sich mir nicht. Die Headline suggeriert mir nur, als habe Herr "Mayer-Dornfelder" quasi "einen letzten Schuss frei" und dürfe jetzt aus dem Exil der nie mehr angefragten Denker und Lenker doch noch einmal seinen Senf auf die inhaltlich bereits mehrfach verweste Stadionwurst geben. Kein Mensch will im Vollbestitz seiner geistigen Kräfte wissen, was MV über die momentane Situation beim VfB denkt. Er hat funktioniert im Wachstums- und Renditenkontext sowohl im Sport wie in der Politik. Heute funktionieren Andere zumindest im Sport genau so und noch um einige Euros besser bezahlt "bunt spektakulärer", die Protagonisten im 68 Stockwerk des VfB-Towers hören halt auf die Namen Hundt und Staudt etc. und nicht auf MV. Diese beiden dt´s sind auf Ihre Art ja auch als äusserst authentisch und "volksnah" in Ihrer Öffentlichen Darstellung von erfolgreichem Profifussball in Stuttgart zu bezeichnen.