Möglicher Bremsdefekt Tesla-Modelle müssen in die Werkstatt

Von red/afp 

Mehr als die Hälfte der 2016 von Tesla produzierten Autos müssen in die Werkstatt. Ein Produktionsfehler bei den Bremsen ist dafür verantwortlich.

US-Elektroautobauer Tesla ruft 53.000 Autos in die Werkstätten. Foto: AFP
US-Elektroautobauer Tesla ruft 53.000 Autos in die Werkstätten. Foto: AFP

New York - Wegen eines Produktionsfehlers beim Bremssystem hat der US-Elektroautobauer Tesla rund 53.000 Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen. Der „freiwillige“ Rückruf betreffe die Limousine Model S und den Geländewagen Model X, die zwischen Februar und Oktober 2016 gebaut wurden, teilte das kalifornische Unternehmen am Donnerstag in einer E-Mail an die betroffenen Kunden mit. Laut Tesla ist es möglich, dass bei den genannten Modellen die Festellbremse nicht richtig funktioniert, so dass das Fahrzeug nach dem Parken wegrollen könnte.

Der Fabrikationsfehler sei allerdings „minimal“ und bislang habe es deswegen keinen Unfall gegeben. Bis zum Austausch der womöglich defekten Bauteile dürften die betroffenen Wagen weiter benutzt werden, hieß es in der Mitteilung an die Kunden. Die 53.000 betroffenen Wagen machen gut 63 Prozent der 2016 von Tesla produzierten Wagen aus. Das aufstrebende Unternehmen hatte vor knapp zwei Wochen erstmals den heimischen Branchengiganten General Motors (GM) beim Börsenwert überflügelt. Die Rückrufaktion wirkte sich nur leicht auf die Tesla-Aktie auf: Ihr Wert fiel am Donnerstag um etwa ein halbes Prozent.