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Stuttgart - Platsch, da ist es schon wieder passiert. Erneut hat ein Besucher einen Moment zu lange nur das blaue Licht gemustert, das von der Decke herab in den Raum fiel – unter großem Hallo und Gelächter der umstehenden Gäste mussten am Freitagabend etliche Besucher bei der Einweihungsfeier der neuen Stuttgarter Stadtbibliothek ein Missgeschick verkraften: Sie waren mitten im Neubau vermeintlich in eine Pfütze gelaufen. Nur dass es sich bei der Wasserlache in der Mitte des Herzraums der Bibliothek eigentlich um eine „Quelle des Wissens“ handelt. Das sprudelnde Becken ist das bauliche Überbleibsel eines weitaus größeren Wasserbassins, das ursprünglich die Bibliothek umrahmen sollte.
Manchmal kommt es eben anders als gedacht. Die Pfützengeschichte blieb am Freitagabend nicht die einzige Überraschung an einem Abend, an dem sich 400 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem Kulturleben erstmals in Stuttgarts neuem Büchertempel im Europaviertel umsahen. Es war eine Eröffnungsfeier, der eine Geduldprobe vorausgegangen war: drei Jahre Wartezeit, fünf Jahre Planungszeit und drei Jahre Bauzeit.
Doch bevor der Sekt gereicht wurde, mischte sich ein Wermutstropfen in die Feierlaune: Bei der Bauabnahme hatte sich am Donnerstag herausgestellt, dass es Probleme mit den Brandschutztüren gibt – genauer gesagt mit deren Software. Im Falle eines Stromausfalls würde deren Öffnungs- und Schließmechanismus erst nach 20 bis 30 Sekunden funktionieren, sagte Kulturbürgermeisterin Susanne Eisenmann (CDU) auf Anfrage der StZ.
Da es beim Brandschutz scharfe Auflagen des Baurechtsamts gibt, musste die Stadt reagieren. Sie engagierte 26 Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, die sich am Freitagabend an den Brandschutztüren postierten, um im Falle eines Feuers die Türen von Hand öffnen und schließen zu können. Dieses Personal solle auch am Wochenende eingesetzt werden, sagte Susanne Eisenmann – die Bibliothek ist am Wochenende erstmals für jedermann geöffnet.


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Der Familientag war genial - weiter so!
Der Familientag war genial. Die Bibliothek ist DER Renner in Stuttgart. Weiter so!
Und nun? Eine Woche danach?
Und nun? Eine Woche nach der Öffnung? Da traut sich die Philisterseele wohl nicht mehr, gegen die neue Bibliothek zu ätzen, nicht wahr. Weil sie den Stuttgartern nämlich gefällt. So wie beim Fernsehturm auch. Damals.
Gratulation
Eine tolle Bibo haben sich die Stuttgarter da gebaut. Diese ist ja schon einer Uni-Bibo würdig. Elegant in ihrer Schlichtheit, eine Harmonie zwischen Optik und Funktion. Gerade die Innengestaltung ist klasse. Diese werde ich mir bei einem Besuch Stuttgarts auf jeden Fall einmal ansehen. Wenn die Umgebung dann noch bebaut ist, wird auch die Außenansicht harmonischer wirken, jetzt steht sie ja noch etwas einsam auf weitem Feld. Bei unserem Bildermuseum war es ähnlich. Dort, wo die "Randbebauung" schon steht, wirkt es dann schon harmonisch. Verstehe gar nicht, warum irgendwelche Rentner bei euch ständig grantelnd durch die Stadt ziehen und jeden Fortschritt verhindern wollen. Irgendwie bekommt man hier den Eindruck, dass manche dieser Wutbürger meinen, zu kurz gekommen zu sein, anderen geht es scheinbar zu gut oder diese haben sonst keine Beschäftigung?