ExklusivNeuer Sportdirektor beim VfB VfB verhandelt mit Robin Dutt

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Am Samstag berichtete Bernd Wahler, dass noch drei Kandidaten im Rennen um den Managerposten beim VfB sind. Nach StZ-Informationen ist der Präsident aber schon einen Schritt weiter und verhandelt konkret mit Robin Dutt.

Robin Dutt kann sich den Job als Sportdirektor offenbar doch wieder vorstellen. Foto: dpa
Robin Dutt kann sich den Job als Sportdirektor offenbar doch wieder vorstellen.Foto: dpa

Stuttgart - Im Samstags-Interview mit der Stuttgarter Zeitung hatte Bernd Wahler berichtet, dass der VfB Stuttgart die Suche nach einem Sportdirektor abgeschlossen habe und jetzt noch drei Kandidaten für die Nachfolge von Fredi Bobic im Rennen seien. Nach StZ-Informationen ist der Präsident aber schon einen Schritt weiter und befindet sich mit dem Favoriten Robin Dutt bereits in Vertragsverhandlungen. Knackpunkt ist offenbar noch die Laufzeit des Vertrags. Der ehemalige Bremer Trainer, der sich gleichzeitig mit dem SV Werder in Verhandlungen um eine Vertragsauflösung befindet, soll einen Vierjahresvertrag beim VfB gefordert haben.

Dutts Erfahrungen als Manager beschränken sich auf zehn Monate, in denen er beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Sportdirektor angestellt war. Diesen Posten verließ er in Richtung Bremen mit dem Hinweis, lieber wieder als Trainer arbeiten zu wollen. Jetzt kündigt sich eine erneute Kehrtwende an. Neben Dutt gelten der Interimsmanager Jochen Schneider und Stefan Reuter als Kandidaten für die sportliche Leitung beim VfB. Während Schneider im Verein eher als zweiter Mann gesehen wird, steht Stefan Reuter beim FC Augsburg unter Vertrag und dürfte deshalb zumindest nicht schnell zur Verfügung stehen. Doch offenbar wollen die VfB-Verantwortlichen die Personalie in der Winterpause geklärt wissen.

Robin Dutt, der in Leonberg zu Hause ist, wird vom Ludwigsburger Anwalt Christoph Schickhardt vertreten. Schickhardt berät gleichzeitig auch den VfB-Präsidenten Bernd Wahler und den VfB-Aufsichtsratsvorsitzenden Joachim Schmidt.

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32 KommentareKommentar schreiben

Vfb und Dutt: Alle Kommentare sind richtig - bewirken werden sie voraussichtich auch dieses mal nichts. Der Klüngel beim VFB wurde unter Schmidt/Wahler eher noch stärker und ahnungsloser. Veränderung geht nur über die Mehrheit bei Mitgliedern und Fans: Austritt, Boykott und Streik. Meine Familie macht heute blutenden Herzens den Anfang und gibt die Mitgliedsausweise ab. Hätte nie gedacht, dass es so weit kommen kann und unser Verein von machthungrigen und ahnungslosen Gremien in den Abgrund gewirtschaftet wird. WIR SIND DAS VOLK! Susanne Schosser, Stuttgart

Also ich möchte niemanden zu nahe treten,...: ...aber Max Eberl war ebenfalls ein Neueinsteiger bei der Borussia aus Mönchengladbach. Was ich sagen möchte, seit den letzten 20 Jahren drang nicht ins Licht der Öffentlichkeit, dass das Unternehmen VfB Stuttgart einem ehemaligen Spieler die Möglichkeit avisiert, nach erfolgter Managementausbildung bei seinem "Heimatclub" quasi die Dinge in die Hand zu nehmen. Ganz stimmt dies nicht, Horst Heldt durfte ja als Ex-Spieler quasi mit "learning by doing" ran. Gut aber sonst? Also ich denke, Robin Dutt kann den Job nur gut machen, wenn die Strategien und Ausrichtungen in den mitbeteiligten Gremien stimmig sind. Und bitte, er wird einen 4-Jahresvertrag nicht nach Gusto und Art des Hauses bedienen wollen, sondern andere "Gremienheilige" sprechen ja ebenfalls perspektivischer in die CL-Zukunft, als das noch versucht wird, im hier und jetzt das Positive im Heuhaufen zu suchen, wo es wohl wenig bis nichts zu finden gibt ausser dem, was die Spieler beim "Kopf frei machen" so herumliegen lassen...

Robin Dutt: Nichts gegen Robin Dutt,aber seine großen Erfolge hatte er nur beim SC Freiburg danach ist er überall gescheitert und nachdem er beim DFB den Posten des Sportdirektor nach nur 10 Monaten aufgab Grund er möchte zurück auf die Trainerbank deswegen kann ich nicht nachvollziehen wieso der Aufsichtsrat Robin Dutt verpflichten möchte deswegen passt er nicht zum VfB.Dann soll man sich Zeit lassen und versuchen einen zu vepflichten wo passt der Markt ist halt auch dünn besiedelt man weis auch nicht wo die Reise des VfB hinführt,mir kommt es vor der Aufsichtsrat möchte jemanden der die Füße still hält es ist immer noch die Vetterleswirtschaft vorhanden so einen wie Jens Lehmann wollen Sie nicht denn der sagt was ihm nicht passt. Wenn Herr Wahler dies alles in den Medien liest und sport im dritten gesehen hat das die Fans gegen eine Verpflichtung von Robin Dutt ist dann ist er gut beraten diese Personalie Robin Dutt zu den Akten zu legen sonst wird die nächste MV eine heiße Angelegenheit.Die guten Manager sind halt gebunden oder wollen nicht zum VfB Ich habe nichts gegen Robin Dutt aber er passt einfach nicht. Ein Christian Heidel oder Stefan Reuter werden nicht kommen was in der Presse schon geschrieben wurde. Christian Heidel oder Jens Lehmann wären meine Wunschkandidaten besser als die wo der sogenannte Aufsichtsrat möchte

Um Gottes Willen nicht Dutt: Ist denn der VFB wirklich nicht in der Lage einen Sport-Manager von der Klasse eines Reuter, Eberl, Hübner oder Schmadtke zu verpflichten ?? Mit einem Dutt, der noch keinerlei Erfolge im Sport-Management aufzuweisen hat und nach eigenem Bekunden lieber Trainer ist als Manager ist wird ernsthaft verhandelt. Wie blind, unfähig und konzeptlos ist der Vorstand vom VFB eigentlich??

Dutt: Mit einem drittklassigen Sportdirektor in die dritte Liga. Na wenn das keine konzepthaltige, mittelfristige Planung ist beim schwäbischen "Rennomierclub"...ich glaub, ich muss lachen...weiter so, ihr rote Weltmacht...

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