Stärken und Schwächen von Steinbrück Der Kandidat im Profil

Von  

Peer Steinbrück ist seit zwanzig Jahren Spitzenpolitiker. In dieser Zeit hat er Stärken und Schwächen entwickelt – wir geben einen Überblick.

Fremdelt mitunter mit seiner Partei: Peer Steinbrück. Eindrücke von seiner  Wahl zum Kanzlerkandidaten am Sonntag auf dem Parteitag sehen Sie in der folgenden Bilderstrecke. Foto: dpa 18 Bilder
Fremdelt mitunter mit seiner Partei: Peer Steinbrück. Eindrücke von seiner Wahl zum Kanzlerkandidaten am Sonntag auf dem Parteitag sehen Sie in der folgenden Bilderstrecke.Foto: dpa

Hannover - Mit seiner Kür zum Kanzlerkandidaten ist Peer Steinbrück zur neuen Nummer eins in der SPD noch vor Parteichef Sigmar Gabriel aufgestiegen. Bis zur Bundestagswahl im September 2013 ist er der Dreh- und Angelpunkt für die Genossen. Er ist der elfte Kanzlerkandidat, den die SPD seit 1949 ins Rennen um die Macht schickt.

  Artikel teilen
1 KommentarKommentar schreiben

Steinbrücks Lasten: Hatte die SPD nicht Herrn Harald Glööckler als Kanzlerkandidaten nominieren können? Herr Glööckler ist bei peta für den Tierschutz aktiv. Er könnte sehr viel besser eine Schnittstelle zu den Grünen bilden. Kaum vorstellbar wie SPD und Grünen gemeinsam im Bund regieren wollen, wenn es keinen gemeinsamen Nenner bei den Spitzenkandidaten gibt. Einzige Möglichkeit, sie machen es wie in Baden-Württemberg: Man bildet eine Koalition, um die Mehrheit für sich zu entscheiden. Nach der Regierungsbildung gehen beide Parteien aber wieder ihren eigenen Weg und die Minister wursteln in ihren Ministerien nach belieben vor sich hin. Wer den Grüßgott-August spielt, Steinbrück oder Trittin, ist dann auch vollends egal. Bei genauer Betrachtung ist die Demokratie mit mehr als zwei Parteien (egal ob nun mit oder ohne Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft) eines der ineffizientesten politischen Systeme überhaupt.

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.