Stromerzeugung Energiesparen ist das oberste Ziel im CDU-Konzept
Andrea Koch-Widmann, 27.01.2012 07:07 Uhr
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Früher ein Horror für die CDU, heute Vorbild: ein Spalier von Windrotoren bei Simmersfeld im Nordschwarzwald. Foto: dpa
Früher ein Horror für die CDU, heute Vorbild: ein Spalier von Windrotoren bei Simmersfeld im Nordschwarzwald. Foto: dpa
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Windkraft Die CDU-Landtagsfraktion will mit ihrem Energiekonzept den Ausbau von Sonne, Wind, Biomasse und Wasserkraft auf 35 Prozent bis 2020 steigern. Zehn Prozent Windkraft sollen je zur Hälfte im Land (mit 600 Rotoren) und zur Hälfte aus den Offshore-Parks an Nord- und Ostsee kommen.

Effizienz Förderprogramme zum Energiesparen wie „Klimaschutz plus“ oder „Zukunft Altbau“ sollen ebenso aufgestockt werden wie die Finanzierung der regionalen Energieagenturen. Der Anteil der erneuerbaren Energien beim Heizen und Warmwassererzeugen solle gesteigert werden. Ein weiteres Ziel müsse sein, jährlich zwei Prozent der Altbauten zu dämmen.

Übergang Bis Sommer soll ein Investitionsprogramm für Gaskraftwerke und Wärmenetze erstellt werden. Diese sind aufgrund der Schwankungen von Windkraft- und Fotovoltaikanlagen notwendig für die Versorgungssicherheit.

 

Kommentare (13)
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FEB
11
Roland Grassl, 12:15 Uhr

Intelligente Lösungen statt Kolossalanlagen

Leserbrief Kein vergleichbarer Höhenzug in Deutschland verfügt über einen solchen Bekanntheits - und Beliebtheitsgrad im In - und Ausland ( „Black Forrest“, „Forêt Noir“) wie der Schwarzwald So hat sich doch sein Erscheinungsbild seit Jahrtausenden trotz vieler Umwälzungen kaum verändert. Das galt jedenfalls ohne wesentliche Abstriche bis zum Ende der Ära Erwin Teufel als Ministerpräsident. Nun könnte sich das Fehlen solch prominenter Fürsprecher im Zeitalter der Finanzinvestoren, eine Art neuer „ Adelsgesellschaft“, vor der allerorten der rote Teppich ausgerollt wird, für die vertraute Silhouette des Schwarzwaldes als fatal erweisen. Geplant sind gewaltig dimensionierte Windparks, die es gewagt erscheinen lassen, den Schwarzwald als Mischung von Naturpark und Industriegebiet noch touristisch vermarkten zu wollen. Wenn auch von finanziell interessierter Seite behauptet wird, die Touristen ließen sich durch solche Anlagen nicht abschrecken, so kann dies kaum überzeugen, denn momentan stehen sie ja wohl noch nicht und es ist wohl naiv anzunehmen, daß wenn sich diese Unverträglichkeit im Nachhinein erweisen würde, die Riesenräder dann alsbald abgebaut würden. Dabei kann eine vernünftige Kombination von Windkraft, Biomasse, Solarzellen und Erdwärme durchaus sinnvoll und in der Lage sein, die problembeladene Kernenergie mittelfristig zu ersetzen. In unsensiblen Bereichen wären auch etwas größere Anlagen verkraftbar. Hier soll keine Frontstellung gegen dringend benötigte regenerative Energiegewinnung betrieben werden. Der Mißbrauch der Atomenergie ist in aller Munde. Doch auch regenerative Energien sind vor Mißbrauch nicht gefeit. Sorgen wir dafür, daß es nicht soweit kommt,Intelligente Lösungen sind gefragt,keine unangepassten Kolossalanlagen , von der nur relativ wenige finanziell profitieren.

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FEB
01
Ich, 11:59 Uhr

...unbd im warmen sitzen wollen sie alle...

...aber kein Windrad oder sonstiges innovatives Energiekonzept vor der Haustür...und schon gar kein Atommüll...das soll alles mal schön in die neuen Länder, stimmts? Von wegen Windwahn...der Wahn steckt viel tiefer...und hat ein schwarzes Parteibuch

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JAN
31
Roland Beck, 07:55 Uhr

besser spät als nie

Endlich scheint auch die CDU in der Gegenwart der Energieerzeugung angekommen zu sein. Aber "natürlich" darf man die Energieerzeugung und das Geldverdienen damit nicht in die Hände von Stadtwerken oder den Bürgern legen, sonder überläßt das gerne einem Großkonzern wie der EnBW. Was für ein Zufall, dass die Förderung für Strom aus Offshore-Windanlagen der Konzerne schon im Jahr 2013 mit 15cent/kWh höher ist als der von großen Solaranlagen (nachzulesen auf Wikipedia)...

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