Stuttgart 21 Aktionsbündnis sagt Demo ab
Christian Milankovic, 04.02.2012 11:50 Uhr
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Stuttgart - Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 hat scharfe Kritik am Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Stuttgart geübt. Zuvor hatte die Behörde eine für den heutigen Samstag angemeldete Versammlung in der Halle des Hauptbahnhofs untersagt. Laut Aktionsbündnis verweist die Behörde darauf, dass der anvisierte Versammlungsort als „Entfluchtungsfläche“ gelte.

Wegen der nicht absehbaren Teilnehmerzahl an der Versammlung sei die Sicherheit im Bahnhof nicht mehr gewährleistet. Das Aktionsbündnis hat daraufhin die Veranstaltung abgesagt und gleichzeitig angekündigt, das Verbot rechtlich prüfen zu lassen.

 

Kommentare (156)
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FEB
09
Frank, Schwabe in Polen, 15:32 Uhr

@Eisenbahner Pro S21, "PREMIUM" -Schwachsinn - Bahnhof ohne Zulauf !

"Das Gesamtergebnis des Stresstests lautete "wirtschaftlich optimal .... Der engere Bahnknoten Stuttgart und der Bahnhof S21 an sich haben vom Gutachter Stohler das Prädikat "Premium" bekommen". Was soll bitte dieser Schwachsinn? Wollen Sie den Bahnhof ohne Zulauf bauen. Ein Wägelchen draufstellen, den Berg hochschieben und dann wieder runter rollen lassen, und das in Prämiumqualität. S21 gibt es als ganzes oder gar nicht. Das sollten auch Sie wissen. Und für 4,526 oder mehr Milliarden so etwas zu bauen ist wirklich Schwachsinn. ---------- Übrigens, mir fehlt immer noch die Antwort auf die Frage: WAS WILL DIE BAHN DIESES JAHR NOCH AUF DEM GELÄNDE DES ZERSTÖRTEN SÜDFLÜGELS UND PARKS BAUEN? Es wäre mal Zeit für eine Antwort auf diese Frage, denn dass die Bahn zerstören kann, wissen wir nicht erst seit dem Abriss des Nordflügels. Dass sie aber auch sinnvoll bauen kann bleibt sie in Stuttgart immer noch schuldig.

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FEB
09
Informierter, 13:56 Uhr

Faktenresistent

@Aufgeklärter, Sie schrieben zu folgender Aussage des Eisenbahners: "„Im Stresstest legte die DB einige Messungen zum Stuttgarter Sackbahnhof diesbzeüglich vor - die Werte waren desaströs und deuteten auf eine risikobehaftete Betriebsqualität hin, also zwei Stufen schlechter als Premium.“ ... Ganz falsch. Jeder kann es selbst nachlesen. Zitat SMA (Seite 13): “ Es kommt zu einem leichten Verspätungsaufbau im Zulauf zum Hauptbahnhof (S21) und anschließend auch wieder auf der Wegfahrt von Stuttgart nach außen. Die im Hauptbahnhof eingeplanten Fahrplanreserven erlauben dagegen Verspätungsabbau ....“" Mit anderen Worten (da der Abbau deutlich größer als der Aufbau ist): "Premium-Qualität"! "[...] Und auf S.168, wo diese LeiDis-Daten zum Vergleich der Realität (heutiger Ist-Zustand) mit der Simulation angesprochen wird, lese ich nirgends eine gegenseitig schlechtere Beurteilung der Zuläufe zum Tief-/Kopfbahnhof heraus." Da haben Sie aber schön beschrieben, wie sie sich mit allen Mitteln gegen die Aufnahme von Fakten sträuben. Sie haben recht, sma+ vergleicht diese Werte nicht und kommt zu keinem Urteil (Was ja auch niemand behauptet hat). Aber schlicht deswegen, weil die Aufnahme der Daten einem anderen Zweck diente, nämlich der Validierung der Simulation mit tatsächlichen Streckendaten. Aber niemanden hindert das, sich die Verspätungswerte in den Grafiken und Tabellen SELBST anzuschauen und mit den gleichen Werten zu vergleichen, die die Simulation für S21 dort liefert. Und wenn man das macht, dann kommt man eben zum einem zu dem Schluss, den der Eisenbahner geschrieben hatte: Der Kopfbahnhof schneidet allenfalls "risikobehaftet" ab. Und der andere Schluss ist, dass das somit zwei Stufen schlechter als der S21-Tiefbahnhof ist.

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FEB
09
Aufgeklärter, 02:47 Uhr

Die irre Logik eines sog. „Eisenbahner“s aus dem Propaganda-Büro Dietrichs

„Im Stresstest legte die DB einige Messungen zum Stuttgarter Sackbahnhof diesbzeüglich vor - die Werte waren desaströs und deuteten auf eine risikobehaftete Betriebsqualität hin, also zwei Stufen schlechter als Premium.“ ... Ganz falsch. Jeder kann es selbst nachlesen. Zitat SMA (Seite 13): “ Es kommt zu einem leichten Verspätungsaufbau im Zulauf zum Hauptbahnhof (S21) und anschließend auch wieder auf der Wegfahrt von Stuttgart nach außen. Die im Hauptbahnhof eingeplanten Fahrplanreserven erlauben dagegen Verspätungsabbau ....“ und gleich im nächsten Absatz: „Es kann nicht Aufgabe eines Audits sein, die in Deutschland geltenden Normen in Zweifel zu ziehen. Dieses Thema gehört auf die politische Ebene ...“ M. a. W., an dieser Stelle des Audits zweifelt SMA schon selbst die selbstgestellten Normen bei S21 an. Es ist auch ein leiser Hinweis auf die von wikireal aufgedeckten Richtlinienverstöße, welche SMA in seinem Audit leichter über die unrealistische Kapazität von S21 hinwegsehen läßt. ... Und auf S.168, wo diese LeiDis-Daten zum Vergleich der Realität (heutiger Ist-Zustand) mit der Simulation angesprochen wird, lese ich nirgends eine gegenseitig schlechtere Beurteilung der Zuläufe zum Tief-/Kopfbahnhof heraus. Daher ist Ihre o. g. Aussage irgendwelcher „desaströsen Werte“ eine Falschbehauptung, die durch nichts belegt ist. ... Und dann kommt man als Leser Ihrer z. T. haltlosen Behauptungen wenigstens noch zum Witz des Tages: „Selbst der milliardenteure Neubau von Zulauf- und Verbindungsstrecken (bei K21) würde die verkehrlichen Probleme des Sackbahnhofes nicht lösen.“ M. a. W. heißt das bei „Eisenbahner“, der ja keiner ist, daß 1. der Bau von Tunnelstrecken nur Millionen kostet, während Erweiterungen auf bahneigenen Trassen viele, viele Milliarden verschlingen würden und 2. es bei der Erweiterung von mehr Zulaufstrecken sowie einer sauberen Trennung von Fern-, Regio- und S-Bahn keine Verbesserung im Bahnknoten geben kann, sorry, geben darf (unser Forist ist ja gut bezahlt, er würde gern, aber er darf ja nicht, gell!). Also folgen wir der tollen Logik weiter, die Erde ist demnach weiterhin eine Scheibe und der oben drüber fahrende Zug behindert den unten durchfahrenden ..., na ja, Sie wissen schon ... – Oben bleiben!

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