Stuttgart-21-Gegner
Protest vor dem Alten Schloss
Katharina Sorg,
26.08.2010 10:48 Uhr
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Während sich am geschlossenen Tor des Alten Schlosses Ordnungskräfte und Demonstranten gegenüberstehen ... Foto: Honzera
Stuttgart - Gegen 14 Uhr schenkt Patrick Hilligardt noch entspannt einen gekühlten Trollinger aus. Der Marketingassistent der Württembergischen Weinwerbung arbeitet an der Bar gegenüber dem Alten Schloss. In den Innenhof soll er später zur Eröffnung Cocktails bringen.
Zwei Stunden später gibt es für ihn und seine Mitarbeiter kein Durchkommen mehr. Die hohen Gittertore zum Innenhof sind geschlossen. Polizisten haben sich davor aufgebaut. Sie lassen keinen hinein. Die Eröffnungsfeier ist abgeriegelt.
Denn inzwischen haben sich zahlreiche Projektgegner vor den Toren versammelt, skandieren lautstark "Lügenpack" und "Schuster raus". Auch sie erwarten den Oberbürgermeister, der in wenigen Minuten das diesjährige Weindorf eröffnen soll. "Das ist eine Katastrophe", sagt eine Frau, die zur Eröffnung eingeladen war. Denn auch die Einladung ist nun kein Türöffner mehr. "Wir dürfen niemanden mehr reinlassen", lautet die Antwort des Polizisten.
Knapp 200 Demonstranten haben sich vor dem Vorder- und vor dem Hintereingang versammelt. Sie machen einen ohrenbetäubenden Lärm. Ein paar der Gegner haben es trotz der Abriegelung in den Innenhof geschafft, sie werden nun von der Polizei zum Ausgang geleitet. Dort werden sie mit Applaus in Empfang genommen.
Zwei Stunden später gibt es für ihn und seine Mitarbeiter kein Durchkommen mehr. Die hohen Gittertore zum Innenhof sind geschlossen. Polizisten haben sich davor aufgebaut. Sie lassen keinen hinein. Die Eröffnungsfeier ist abgeriegelt.
Lauter Protest vor den Toren
Denn inzwischen haben sich zahlreiche Projektgegner vor den Toren versammelt, skandieren lautstark "Lügenpack" und "Schuster raus". Auch sie erwarten den Oberbürgermeister, der in wenigen Minuten das diesjährige Weindorf eröffnen soll. "Das ist eine Katastrophe", sagt eine Frau, die zur Eröffnung eingeladen war. Denn auch die Einladung ist nun kein Türöffner mehr. "Wir dürfen niemanden mehr reinlassen", lautet die Antwort des Polizisten.
Knapp 200 Demonstranten haben sich vor dem Vorder- und vor dem Hintereingang versammelt. Sie machen einen ohrenbetäubenden Lärm. Ein paar der Gegner haben es trotz der Abriegelung in den Innenhof geschafft, sie werden nun von der Polizei zum Ausgang geleitet. Dort werden sie mit Applaus in Empfang genommen.
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Wie war das Englisch ?
Öttinger-Englisch ?
Lächerliche Rechnung
@ Fakten Diese Summe, die Sie als Rücklage da nennen ist doch schlichtweg als lächerlich zu bezeichnen. Schauen Sie sich doch bitte einfach einmal z.B. die Kostenentwicklung bei der Hamburger Elbphilharmonie an. Ursprünglich (2003-2005) ging man hier von 186 Millionen Euro aus, heute liegt man bei etwa 500 Millionen Euro und die Eröffnung steht noch in den Sternen. Auf S21 hochgerechnet, bei einer sicherlich realistischen Bauzeit von 20-25 Jahren und zahlreichsten Unwägbarkeiten, die noch gar nicht berücksichtigt wurden, würde dies Kosten von wenigstens 10 Milliarden bedeuten. Aber die heutigen Politiker, die jetzt vollmundig zumindest bezüglich der Kostenentwicklung die reinste Unwahrheit verkündigen, sind dann wohl kaum mehr in Verantwortung zu nehmen. Das nenne ich Beschiss und Volksverdummung allererster Güte!
zur streitkultur in diesem forum
interessant ist hier vor allem, dass die s21-befürworter auf die barrikaden gehen und mit dem guten alten "jetzt muss härter durchgegriffen werden!" daherkommen, seit das auto nicht mehr ungehindert durch die innenstadt rollen kann - allesamt bahn- und verkehrsplanungsexperten also. in den argumentationen der damen und herren taucht die frage nach dem nutzen von s21 gar nicht mehr auf, meist geht es darum, dass s21 von demokratischen prozessen legitmiert worden ist. ähm, ja, sehr schön: dann wird's schon seine richtigkeit haben. genau wie die fdp schon wie versprochen die steuern gesenkt hat, mehr netto vom brutto, erinnert sich da noch jemand? im wesentlichen liegt bei s21 die selbe vorgehensweise vor: mit rosarot eingefärbten zahlen auf wählerfang gehen, dann mit der legitimation der wahlmehrheit nach eigenem gutdünken umsetzen, vier jahre hinter dem 'demokratischen' feigenblatt. dass auf dieser basis das mandat des wählers zumindestens verbogen wird, sollte jeder unserer lieben s21-demokratiefreunde verstehen können. einfach mal selber denken! klingt verrückt, tut aber gar nicht weh! super, oder?