Stuttgart 21 Mehr als 30.000 Menschen besuchen Baustelle

Von red/dpa/lsw 

Von Montag bis Mittwoch war die Stuttgart-21-Baustelle zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Mehr als 30.000 Menschen haben die Chance genutzt und sich das Projekt aus der Nähe angeschaut.

Die Anlage des Milliardenprojekts Stuttgart 21 war von Montag bis Mittwoch öffentlich zugänglich. Foto: dpa 8 Bilder
Die Anlage des Milliardenprojekts Stuttgart 21 war von Montag bis Mittwoch öffentlich zugänglich.Foto: dpa

Stuttgart - Mehr als 30.000 Menschen haben sich in dieser Woche ein Bild von der Baustelle für den Stuttgarter Tiefbahnhof gemacht. Die Anlage des Milliardenprojekts Stuttgart 21 war von Montag bis Mittwoch zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

Der Verein Bahnprojekt Stuttgart-Ulm wollte damit Fortschritte bei dem Bauarbeiten zeigen - und berichtete von positiven Reaktionen. „Das Bahnprojekt ist also nicht nur in der Stadt sichtbar angekommen, es wird auch von der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger mit Interesse angenommen“, meinte Vereinschef Georg Brunnhuber am Mittwoch. „Wir werden auch 2017 wieder die Tore öffnen“, sagte er. S21-Gegner protestieren seit Jahren bei Montagsdemonstrationen gegen das Projekt.

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Die Zahl "30.000" Besucher: dürfte eindeutig grob übertrieben sein, ebenso wie die Zahl "einige tausend" vor wenigen Wochen beim Tunnelportal-Event. Im Grunde gab es gar keine Zählung, es gibt auch keine Beweisphotos von großen Menschenmengen. Man hat einfach eine beeindruckend große Zahl genommen - und die Presse hat's abgedruckt! - Wir wollen den Beweis sehen!

Nachdem die angeblich 30000 Besucher das Baugelände verlassen haben, nochmals meine Frage, diesmal vor allem an die S21-Befürworter. Wurde am 11.01.2016 mit dem Betonieren der 10cm starken Grundplatte des erstens Abschnittes begonnen, ja oder nein? Bisher habe ich nur Antworten von Kritikern bekommen, welche ja sowieso nicht stimmen können, oder doch?

Einfache Antwort: .. nein, natürlich nicht! (Stand: 13.01.2016)

Mal eine Infomrtion an Herr Spitzer und Burghart ++++: Zunächst möchte ich mal fragen, wo den die Bahn gesagt hat, das die Betonplatte am 11.01.16 betoniert wird ? ++ Die Aussage der Bahn lautet nach meinem Kenntnisstand >>Der Beginn der Arbeiten dafür ist im Bauabschnitt 16 für den 11. Januar vorgesehen“, erklärt ein Projektsprecher auf Anfrage der Stuttgarter Zeitung. >>> Das bedeutet zum einen, das die Arbeiten zum betonieren "vorgesehen" sind aber nicht das betoniert wird !! +++ Ihr beiden wisst vermutlich nicht, wie das gießen einer Betonplatte vor sich geht und glaubt, das man am 11.01.16 nur mit Betonmischer vorfährt und den Beton, natürlich auch Wetterunabhängigkeit, reinlaufen lässt ! + So ist es aber nicht, denn dazu gehören Vorarbeiten dazu und die sind laut Bahn eben ab 11.01.16 "vorgesehen" ++ Ob das das dann am Ende alles so über die Bühne geht ist auch von der Witterung abhängig + Aber das wichtigste ist, das NICHT die Bahn die Betonplatte betoniert, sondern die beauftragten Firmen und die entscheiden wenn dazu der beste Zeitpunkt ist !! ++ Aber ihr Gegner könnt natürlich bei Regen oder Minusgraden, die jetzt vorherrschen und ohne jegliche Vorbereitungen auch im Freien betonieren, die von der Bahn beauftragten Firmen sind vermutlich zu dumm dazu oder ? ++ Bei so wenig Sachkenntnis, frage ich mich wieso ihr dann immer die Bahn in ihren Planungen und die Umsetzung kritisiert, wenn ihr nichteinmal solche Dinge versteht !?

Was jedem klar sein dürfte: S21 benötigt keine Legitimation durch eine gewisse Anzahl von Besuchern beim Tag der Offenen Baustelle. S21 wird gebaut auch wenn sich nicht ein einziger Besucher eingefunden hätte. Der Tag der Offenen Baustelle ist lediglich ein Schmankerl für die Bevölkerung und beeinflusst weder die Planung, noch die Genehmigung, noch den Bau des Projektes. _____________ Anders verhält es sich bei den Demos der Gegner. Sie sind dermaßen klein und unbedeutend geworden, dass es zwar verständlich ist, dass die Gegner stets die vierfache Zahl (mindestens) an Teilnehmern angeben (um wenigstens ein bisschen wichtig zu erscheinen), aber jeder Passant wird darüber nur müde lächeln; abgesehen davon, dass die meisten Passanten ihre ziemlich niederschmetternde Ansicht zu den Gegnern und ihren „Demos“ kundtun. ___________ Bei der Besichtigung hat nun etwas ganz anderes stattgefunden: die Bevölkerung solidarisiert sich mit dem Projekt und fährt den Gegnern über den Mund, wenn sie aufmucken. Dass es Zigtausende waren zeigt folgendes Video: https://www.youtube.com/watch?v=5dwxDqY99WQ . ____________ Es muss die Gegner sehr schmerzen, wie aufgeschlossen die Bevölkerung dem Projekt gegenüber ist und wie abwehrend gegenüber der Gegnerschaft. Daher kommen nun reflexartige Beiträge der Gegner, die jede Glaubwürdigkeit vermissen lassen, dafür wirklich mitleiderregend sind. __________ Die Tage der Offenen Baustelle waren lediglich ein Bonbon für die Bevölkerung - um so schöner, dass dieses Bonbon bei der Bevölkerung so gut angekommen ist.

Aus der Stummfilmzeit: Ist überliefert, daß die Gestik und Mimik der Darsteller das fehlende Wort ersetzen musste. Bei Ihnen – und dem Kameramann / Autoren des Videos, sollte es sich nicht ohnehin um ein und dieselbe Person handeln – wird dem bewegten Bild nun eine wertende Stimme zu Bauzuständen und der angeblichen Reaktion des besuchenden Publikums beigegeben. Sie behaupten unbewiesener maßen :„Dass es Zigtausende waren zeigt folgendes Video…Bei der Besichtigung hat nun etwas ganz anderes stattgefunden: die Bevölkerung solidarisiert sich mit dem Projekt und fährt den Gegnern über den Mund, wenn sie aufmucken.“.Das Filmchen beweist selbst für den kurzen Zeitraum des Spaziergangs über die Baustelle bestenfalls die Anwesenheit von kumulativ einigen Hundert, auch wenn der Kameramann bei ca 20 Wartenden vor dem GWM ( beachte die Platzverhältnisse dort drin ! )von „Riesenandrang „ schwadroniert. Er wird gesprächig vor Schaubildern, die sich selbst erklären, wenn er nicht gerade,was wiederholt passiert ,auf seine eigenen alimentären Bedürfnisse vor Freßbuden hinweist. Zum Stummfilm ohne Mimen mutiert die Inszenierung , wenn er entkernte ,aber unverändert benötigte Altbausubstanz des Kopfbahnhof passieren und notgedrungen filmen muß. Die wenigen verständlichen Wortfetzen von Passanten lassen auf Familienausflüge am Feiertag ( 06.01.) mit wortreichen elterlichen Technikerklärungen schließen. Eindeutige Bekenntnisse zu dem Projekt oder „ Belehrungen „ gegen nicht visualisierte S 21-Kritiker sind NICHT nachweisbar.

20-jähriger Widerstand gegen das "Jahrhundert-Projek": Laut einer Recherche von Timo Kabel kann am 20.01. nun ein schon 20-jähriges Jubiläum des Widerstandes gegen *Schwindel-21* nachgewisen werden. Die Stuttgarter Zeitung titulierte schon am 18.01.1996: >>Unmut über Stuttgart 21 +++ Widerstand im Detail<<. Zum Nachweis anhängender Link: ___________________________________________________________________________________ http://www.parkschuetzer.de/assets/statements_neu/000/187/936/original/Stuttgarter_Zeitung_18.01.1996-WIederstand_im_Bezierksbeirat_OB_Rommel.jpg?1452462015

20-jähriger Widerstand gegen das "Jahrhundert-Projek": ++: Ssher lustuig Herr Cronauge ! ++ dann zäöheln sie mir mal auf wieviele Demos und Kundgebungen es die letzten 20 Jahre anlässlich des Widerstandes gegen S 21 gab ! ++ Mein Kenntnisstand ist der, das der "Widerstand" auch Aktionsbündnis genannt ,vor 5 Jahren durch die Grünen anlässlich des Landtagswahlkampfes aus dem Dornröschenschlaf geholt wurde, vorher hat man die gar nicht warhgenommen ! +++ Also wenn schon Jubiläum dann bitte nur ein 5 Jähriges !! ++ Obwohl auch das hat keine 5 Jahre gehalten, denn die GRÜNEN und BUND sind ja vor 2 Jahren aus dem Aktionsbündnis ausgetreten !

Mogelpackung: @dipl.ing.(fhaha) franziska theissen - Wie? Stuttgart21 wird gebaut? Das glaube ich nicht - Das Etikett stimmt schon lange nicht mehr zum Inhalt, was zur Volksabstimmung vorgelegt wurde. Mfg Dr.rer.nat. D

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