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Stuttgart-Mitte - Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 haben am Montagmorgen die Zufahrt zum Baustellengelände an der Straße am Schlossgarten blockiert, sich im Unteren Schlossgarten auf Rohre des Grundwassermanagements gesetzt und verhindert, dass ein Kleinbagger abgeladen werden konnte. Das teilt die Stuttgarter Polizei am Montagmittag mit.
Etwa 150 S21-Gegner blockieren Zufahrt
Den Angaben zufolge fanden sich rund 30 Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 am Montagmorgen gegen 6 Uhr an der Einfahrt zum Grundwassermanagement an der Straße Am Schlossgarten ein und blockierten die Zufahrt zum Baustellengelände. Bis 7 Uhr stieg die Anzahl der Personen auf etwa 150 an. Sie hinderten sechs Fahrzeuge einer Baufirma an der Einfahrt zum Grundwassermanagement und brachten am Bauzaun ein großes Transparent an mit der Aufschrift: "Baustopp selber machen, wir wi(e)der-setzen uns".
Im Unteren Schlossgarten auf blaue Rohre gesetzt
Gegen 7.30 Uhr setzte sich die Gruppe in Bewegung und zog auf der Straße Am Schlossgarten in Richtung Wolframtunnel. Am Wolframtunnel bog der Zug der Gegner in den Unteren Schlossgarten zur Felix-Mendelsson-Bartholdy-Allee ein, wo sich ab 8 Uhr zwanzig Personen auf die in diesem Abschnitt auf dem Boden verlegten Rohre des Grundwassermanagements setzten. Weitere 43 Personen verhinderten vorübergehend, dass ein Kleinbagger abgeladen werden konnte. Nachdem die Projektgegner dreimal von der Polizei aufgefordert worden waren, den Platz zu verlassen, marschierten sie in Richtung Wolframtunnel.
Polizei erteilt sechs Platzverweise
Gegen sechs Personen wurden Platzverweise wegen Behinderung von Bauarbeiten erteilt. Den Demonstranten wurde zwischenzeitlich eine alternative Versammlungsfläche zugewiesen.


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...denn sie wissen nicht, was sie taten und weiterhin tun...
Liebe Befürworter des S21-Projektes! Ihr wisst ja gar nicht, was ihr allen mit eurem "Nein" eingebrockt habt. Jahrelang werden wir Stuttgarter Baulärm und Dreck abbekommen, die Fahrpreise werden steigen und Züge werden noch häufiger Verspätung haben. Zudem sehe ich jetzt schon die Rolltreppen stehen, da die bisher auch nur 4 mal die Woche richtig funktionieren. Wir alle werden die Kosten tragen, wenn es teurer wird. Klasse, wir habens ja!!!Nicht immer entscheidet die Vernunft- das hat Kant schon postuliert und das hat auch die Volksabstimmung gezeigt. Doch es gibt auch den Spruch: "Wer zuletzt lacht, lacht am Besten". Daher können wir in Ruhe auf die kommenden Katastrophen warten. Und ich werde jahrelang die Ausrede "Sorry, der Zug hatte Verspätung..." anbringen können. Doch, Spaß beiseite. Es ist schon traurig, dass der Mensch erst lernt, wenn es schon zu spät ist. Leider.
S21
Eines vorneweg: ich habe pro S21 gestimmt. Warum? Gute Frage. Ich sehe Vorteile wie auch Nachteile, sowohl beim Kopf-wie auch beim Durchgangsbahnhof. Aber mir gehen die S21-Gegner unendlich auf die Nerven. Daher habe ich gegen die S21 -Gegner votiert! Wo wart Ihr denn als das Projekt beschlossen wure? Ach ja, damals habt Ihr noch gearbeitet, aber der Ruhestand ist ja so langweilig, also warum nicht mal protestieren. Ständig versucht Ihr zu missionieren. Aber die Quittung bekamt Ihr Sonntag. Aber das interessiert Euch nicht. Demokratie schreien und Anarchismus ausüben. Tolles Vorbild für die Jugend.
Los jetzt!
Nach all den tollen Kommentaren pro S21, zeigt sich immer mehr wie emotional die Befürworter werden und das finde ich sensationell! Ich kann es kaum erwarten bis die Tippis im Schloßgarten abgerissen werden -und mal ganz ehrlich, das war schon längst Zeit! Die Stadt billigt einen rechtsfreien, öffentlichen Campingplatz von linken Spontis (wohl gemerkt aus der ganzen Republik), auf Kosten der Bevölkerung. Ich als Teil der arbeitenden Bevölkerung freue mich, wenn die SCH-Montags Demos mal endlich aufgelöst werden und die, die dort "demonstrieren", mal endlich wieder nen bissl länger arbeiten und zur Volkswirtschaft beitragen! Ich kann dieses linke Sozi-Gesülz echt nicht mehr ertragen und hoffe, dass unser OB mal Gas gibt. Wenn nämlich nicht die ganze Zeit darauf verwendet werden muss die Gegner zu entfernen, bräuchten wir uns wahrscheinlich auch nicht über Kostensteigerungen zu unterhalten (schon mal drüber nachgedacht..) Kostenerhöhung aufgrund Bauverzug... Aber es sind ja bekanntlich immer die anderen -ich weiß schon- und natürlich hat das Volk unrecht und die Innenstädter hätte nur abstimmen dürfen...bla bla bla... Fangt an die Hütten abzureissen und wenn das nichts hilft, dann müssen eben die Wasserwerfer wieder her, offensichtlich geht es wohl doch nicht anders...