Stadtkind Stuttgart

Stuttgarts Soulkitchen mit Peppa Jane Viele Gewürze und wenig Aufwand

Von Tanja Simoncev 

Foodbloggerin Peppa Jane liebt es, amerikanische Dishes zu zaubern. Auf ihrem gleichnamigen Blog wagt sie aber auch mal den Ausflug in fremde Gefilde. Diesmal geht es indisch zur Sache - mit vielen Gewürzen, aber wenig Aufwand.

Indisches mit vielen Gewürzen, aber wenig Aufwand: Die vegetarische Variante des Tikka Masala. Foto: Peppa Jane
Indisches mit vielen Gewürzen, aber wenig Aufwand: Die vegetarische Variante des Tikka Masala. Foto: Peppa Jane

Stuttgart - Im Herzen ist sie ein waschechtes California-Girl, offensichtlich der strahlende Sunshine von Nebenan: Peppa Jane. Die Food-Bloggerin aus Stuttgart-Nord, die eigentlich Anne Bierbrauer heißt und deren Mama Amerikanerin ist, liebt es, typisch amerikanische Dishes zu zaubern, experimentiert aber auch gern mal mit fremdländischer Küche - Hauptsache vegetarisch. Die Rezepte dazu verrät sie auf ihrem gleichnamigen Blog, mit dem sie Anfang 2017 an den Start ging. Mehr über die quirlige 30-Jährige erfahrt ihr hier.

Rezept für: Vegetarisches Tikka Masala

Ich habe schon oft indisch gegessen, aber es nie selbst gekocht. Warum? Ich war etwas zögerlich, weil ich Angst hatte, es total zu vermasseln. Aber wie heißt es so schön im Englischen: "You don’t know, until you try." Also habe ich es einfach probiert und bin froh, dass ich es getan habe. Denn das vegetarische Tikka Masala ist mehr als schmackhaft. Und keine Angst: Es sieht vielleicht super aufwendig aus, ist es aber gar nicht - solange euch jemand beim Schnibbeln hilft.

Zutaten:

Für die Masala Paste:

90 g weiße Zwiebeln

½ Knoblauchzehen

10 g frischen Ingwer

1 Teelöffel Erdnussbutter

5 g Mandeln Frischer Koriander (ca. 2 Eierbecher voll)

Frischer Saft einer 1 KLEINEN Limette

Ein Spitzer Zitronensaft (frisch)

3 gestrichene Esslöffel Garam Masala

1 gestrichener Esslöffel Paprika Pulver

1 gestrichener Esslöffel Kurkuma

2 gestrichener Teelöffel Kreuzkümmel

1 gestrichener Teelöffel gemahlene Nelken

2 gestrichene Teelöffel Salz

½ Teelöffel Cayenne Pfeffer

Für die Sauce:

270 g passierte Tomaten

90 g Masala Paste

120 ml Wasser

380 ml Kokosmilch

Ein bisschen Öl für die Pfanne

Salz

Restliche Zutaten:

½ Blumenkohl oder mehr

10-12 Minikartoffeln (Zwillinge)

Zubereitung:

Den Blumenkohl und die Kartoffeln kochen. Der Blumenkohl soll noch etwas Biss haben. Jetzt geht’s an die Zubereitung der Masala Paste. Hacke Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer grob und gib sie in einen Messbecher. Gib nun die anderen Zutaten für die Paste hinzu und mixe das Ganze mit Hilfe eines Pürierstabs bis eine gleichmäßige Paste entstanden ist.

Tipp: Presse deine Limette gut aus, ansonsten wird die Paste zu trocken.

Die Paste ist jetzt fertig. Nun geht es an die Sauce. Etwas Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Dann 90 g der Masala Paste hinzugeben. Ja, das ist nicht die gesamte Menge, die vorher zubereitet wurde. Der Rest kann eingefroren oder für ein, zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, um dieses Festmahl noch einmal zu zaubern. Nun bei mittlerer Hitze die Paste im Öl anbraten, und mehrmals umrühren. Nach ca. zwei Minuten ist es Zeit die passierten Tomaten, Kokosmilch, Wasser und Salz hinzuzugeben. Gut umrühren bis eine gleichmäßige Sauce entsteht. Dann das Ganze für ca. zehn Minuten köcheln lassen und zwischendurch umrühren. Voila fertig. Nach Belieben viel oder noch mehr Sauce auf die Kartoffeln und den Blumenkohl geben. Guten Appetit.

Musik-Beilage:

Ein Lied, dass ich während meiner Zeit in L.A. total gefeiert habe, obwohl ich jetzt nicht so der Hip-Hop-Fan bin, war "Hip-Hop saved my life" von Lupe Fiasco. Das ganze Album lief bei mir hoch und runter.