Unfall im Hauptbahnhof Stuttgart ICE rammt gegen Prellbock

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Am Stuttgarter Hauptbahnhof hat ein ICE einen Prellbock gerammt. Die Deutsche Bahn vermutet, dass der Unfall wegen nasser Gleise passiert sein könnte. Die Ermittlungen seien allerdings noch nicht abgeschlossen.

Gegen 17 Uhr ist der ICE in den Stuttgarter Hauptbahnhof eingefahren. Foto: www.7aktuell.de | Oskar Eyb und Wolfgang Rüter 31 Bilder
Gegen 17 Uhr ist der ICE in den Stuttgarter Hauptbahnhof eingefahren.Foto: www.7aktuell.de | Oskar Eyb und Wolfgang Rüter

Stuttgart - Ein ICE hat am Sonntagabend am Stuttgarter Hauptbahnhof einen Prellbock gerammt. Nach dem Unfall bei der Einfahrt in den Bahnhof konnte der Zug nicht weiterfahren und wurde in eine Werkstatt gebracht. Die Bahn vermutet, dass der Unfall wegen nasser Gleise passiert sein könnte, der ICE also wegrutschte. Die Ermittlungen der Bundespolizei seien noch nicht abgeschlossen, sagte ein Bahnsprecher.

Keiner der 500 Passagiere wurde verletzt. Der Intercity kam gegen 17 Uhr in Stuttgart aus München an. Er hätte um 16.57 Uhr planmäßig nach Frankfurt und dann weiter nach Berlin fahren sollen. Die Fahrgäste in dem ICE konnten mit einem Intercity und einem Ersatzzug ihre Reise fortsetzten. Gegen 19 Uhr seien das betroffene Gleis und das Nachbargleis wieder frei gewesen.

Der Zug fuhr am neu eingerichteten Querbahnsteig gegen den Prellbock. Vor zwei Wochen war dieser in Betrieb genommen worden. Der Bahnsteig wurde verlegt, um Platz für den Bau des Stuttgart-21-Tiefbahnhofs zu schaffen.

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127 KommentareKommentar schreiben

Marko, 17:07 Uhr : Lokführer Marko hat bereits alles erklärt, und Lokführerkollegen haben ihn bestätigt. Inhaltich hat noch keiner widersprochen. Daher nochmals die 3 Ursachen laut Lokführer + Kollegen: 1. Wind 2. Baustellenstaub 3. Gleis 10 für ICs nicht mehr befahrbar Punkt 2 und 3 sind auschließlich S21 geschuldet. Was gibt es da noch zu diskutieren ?

Bernd, 04:40 Uhr: ich denke die Verzweiflung der Befürworter ist um ein vielfaches größer. Und das nicht nur wegen dem Planungsfiasko und dem Finanzierungsdebakel.

Irre was hier in den Kommentaren abgeht: die Verzweiflung der S21 Gegner ist hier schön in den Kommentarenmersichtlich.

Lächerlichkeit: Ein lächerlich kleiner Vorfall wird wieder mal aufpumpt zum Super-Gau, zum Tsunami der Deutschen Bahn. Wenn es nach Auffahrunfällen ginge, müsste man sofort den Kraftfahrverkehr verbieten. Da passiert mehr, da werden mehr Menschen schwerer geschädigt, da entstehen höhere Schadenskosten. Es ist ja lächerlich, wie die Gegner von Stuttgart 21 in die Polemik-Falle tappen, aus der sie seit den Zeiten der Schlichtung einfach nicht mehr herausfinden. Sie legen sich damit politisch selbst auf Eis.

ICE rammt Prellbock: Wieder ein Unfall bei Stuttgart 21. Zum Glück war es nur ein Prellbock, im Tiefbahnhof kann es dann auch ein anderer Zug sein (bei Doppelbelegung). Aber muss denn bei einem Unfall die Bundespolizei in "Nahkampfausrüstung" (Helm, Knüppel, Arm- und Beinschützer) auflaufen, wie auf Foto 23 zu sehen? Hatten die Polizisten Angst vor der Feuerwehr?

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