VfB-Einzelkritik Traorés großer Abend

Ibrahima Traoré (Zweiter von links) ist beim VfB der Mann des Abends Foto: dapd
Ibrahima Traoré (Zweiter von links) ist beim VfB der Mann des AbendsFoto: dapd

Stuttgart - „Das einzig Positive war das Ergebnis, viel mehr gibt es zu diesem Spiel nicht zu sagen“, hat der VfB-Trainer Bruno Labbadia nach dem 2:1-Sieg gegen den FC Augsburg gesagt. Das stimmt, denn die Stuttgarter boten eine Leistung, die man am besten so schnell wie möglich wieder vergessen sollte. Trotzdem kommt der Brustringer nicht um eine Einzelkritik herum.

Sven Ulreich: Note 3+

Der Torhüter war lange weitgehend beschäftigungslos und konnte am Ende mit einigen Flugeinlagen auf sich aufmerksam machen. Allerdings ließ er den Ball dabei auch mal nach vorne abklatschen.

Gotoku Sakai: Note 4

Engagiert war der Japaner auch dieses Mal, ging häufig mit nach vorne und schlug die eine oder andere brauchbare Flanke. Hinten aber leistete er sich auch manchen Leichtsinnsfehler.

Serdar Tasci: Note 4+

Auch der Kapitän konnte nicht verhindern, dass die an sich harmlosen Augsburger in der zweiten Hälfte mehrmals gefährlich vors VfB-Tor kamen.

Georg Niedermeier: Note 4

Kampfstark, bisweilen aber auch mit zu viel Einsatz, was unnötige Freistöße vor dem eigenen Tor heraufbeschwor.

Cristian Molinaro: Note 4-5

Der Außenverteidiger leistete sich manche Konzentrationsschwäche und konnte weder vorne noch hinten überzeugen.

William Kvist: Note 5

Ganz schwache Leistung des Dänen, dem viele Abspielfehler unterliefen und der sich vor dem Ausgleich viel zu einfach ausspielen ließ.

Christian Gentner: Note 4-5

Wirkte müde, setzte kaum Akzente und konnte auch sonst dem Spiel keine Ordnung verleihen.

Raphael Holzhauser: Note 4-5

Für ihn galt das gleiche wie für Gentner. Auch der Österreicher tauchte oft ab, das Spiel lief an ihm vorbei.

Martin Harnik: Note 5

Bis zu seiner Auswechslung zur Pause gelang dem Offensivmann praktisch nichts, er war nicht ins Spiel eingebunden.

Ibrahima Traoré: Note 2+

Gegen seine ehemaligen Mitspieler sichtbar motiviert und bester Spieler des VfB. Das erste Tor schoss er selbst, das zweite bereitete er vor und war auch ansonsten sehr aktiv.

Vedad Ibisevic: Note 2

Der Torjäger war mit dem Kopf zur Stelle, als das Spiel zu kippen drohte. Mit dem Fuß hatte er zuvor die 1:0-Führung vorbereitet.

Tunay Torun: Note 4-5

Kam zur Pause und sollte neuen Schwung bringen. Davon jedoch war wenig zu sehen.

Tamas Hajnal: Note 5

Wurde auch dieses Mal von Labbadia eingewechselt und zeigte auch dieses Mal, dass er der Mannschaft derzeit nicht recht weiterhelfen kann.