Zwischen den sanften Hügeln des Kraichgaus und nahe dem Zisterzienserkloster Maulbronn Wälder, Wein, Wiesen und Wasser erleben.

Die Wanderung führt aussichtsreich zwischen der bergigen Landschaft des Naturparks Stromberg-Heuchelberg und den sanften Hügeln des Kraichgaus entlang und macht den Vierklang Wälder, Wein, Wiesen, Wasser erlebbar. Die fruchtbare Landschaft schätzten schon die Mönche aus dem nahe gelegenen, um 1146 gegründeten Zisterzienserkloster Maulbronn.

 

Streckenlänge: 10,3 km

Auf- und Abstiege: jeweils etwa 157 m

Anfahrt: Zum Wanderparkplatz bei Hohenklingen an der K 4516 zwischen Knittlingen und Diefenbach fährt man von Stuttgart über die B 10 und die B 35 bis Knittlingen und dann Richtung Freudenstein. Mit Zug und Bus von Stuttgart über Mühlacker und Maulbronn nach Freudenstein, www.bahn.de.

Hier geht’s lang:

1 Vom Parkplatz an der Landstraße folgen Sie dem Roten Kreuz auf weißem Grund zum Bernhardsweiher. 2 Nach der Überquerung des Damms geht es nach links. Der Asphaltweg führt gemächlich den Berg hoch. Linker Hand erstrecken sich ausgedehnte Streuobstwiesen, rechts sind die Weinberge, auf denen feine Weine gedeihen. 3 Am Derdinger Horn haben Sie eine prächtige Aussicht in den Kraichgau. Vor Ihnen liegt Oberderdingen, in der Ferne die Ravensburg und bei guter Sicht sehen Sie den Kompass des Kraichgaus, die Burg Steinsberg.

Gehen Sie nun den steilen Bergweg hinauf und im weiteren Verlauf mit der Markierung Rotes Kreuz weiter 4 bis zu einer weiteren Rastmöglichkeit mit Grillhütte und Spielplatz verfügt. Nun folgt das Filetstück der Tour. Wunderschön schlängelt sich der obere Weinbergweg am Waldrand entlang (Rotes Kreuz). Links der Wald, rechts die Weinberge. 5 Ein Aussichtspunkt lädt zum Verweilen ein.

Von oben haben Sie nicht nur eine bedeutende Fernsicht bis in den Nordschwarzwald und zum Pfälzer Wald, sondern Sie sehen auch den Bernhardsweiher – jetzt von oben! 6 Eine Staffel führt wieder nach unten und unten angekommen geht es nach links in Richtung Talwiese. 7 An der nächsten Weggabelung verlassen Sie den Wanderweg mit dem Roten Kreuz, gehen nach links und folgen dem Roten Punkt auf weißem Grund, der im weiteren Verlauf von der Markierung Blauer Punkt abgelöst wird. 8 Am Ende des Tals verlassen Sie den Wanderweg mit dem Blauen Punkt und wandern geradlinig den Waldweg hinauf, der rechts an einem ausgetrockneten Graben verläuft. Ab diesem Punkt gibt es zunächst auch keine offiziellen Wanderzeichen mehr.

Hier geht’s lang. Karte: Geobasisdaten © www.lgl-bw.de, Bearbeitung: Günther Weinert

9 Auf dem oberen Querweg angekommen geht es nach rechts. Sie folgen dem Weg, der aus dem Wald herausführt und durch Ackerland führt, bis Sie J auf eine markante Weggabelung stoßen. Hier treffen Sie auch auf den Panoramaweg. Hier nicht ins Tal hinab gehen, sondern nach rechts auf dem oberen Weinbergweg bleiben, wo man das beschauliche Dorf Freudenstein von oben sieht. Die Schilder des Panoramawegs leiten zum Ausgangspunkt.

Wegvariante: Die Rundwanderung lässt sich halbieren, wenn man am Rand der Talwiese nach rechts einschwenkt und dem Roten Kreuz zum Bernhardsweiher 7 folgt. Dort trifft man auf die alte Strecke, die zum Parkplatz führt.

Infos

Internet: Die Tour kann man im Wanderportal Outdooractive unter dem Stichwort Wanderfex als GPX-Datei herunterladen.

Kartentipp: Bretten, Blatt W216, Maßstab 1:25.000, LGL;

Einkehren: Altes Rathaus in Kleinvillars bei Knittlingen, Weingut Häussermann in Diefenbach und Weingut Häge in Schützingen